Artikel von Petra Kappe

Petra Kappe

Die promovierte Medienwissenschaftlerin arbeitete mehr als 20 Jahre in der Politikredaktion der Westfälischen Rundschau. Recherchereisen führten sie u. a. nach Ghana, Benin, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, China, Ukraine, Belarus, Israel und in das Westjordanland. Sie berichtete über Gipfeltreffen des Europäischen Rates, Parteitage, EKD-Synoden, Kirchentage und Kongresse. Parallel nahm sie Lehraufträge am Institut für Journalistik der TU Dortmund sowie am Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus in Dortmund wahr. Derzeit arbeitet sie als freie Journalistin.


Holland
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Wahlausgang in den Niederlanden gibt Europa neue Zuversicht

Die Erleichterung, die der Ausgang der niederländischen Parlamentswahlen in Europa ausgelöst hat, ist überbordend. Sie zeigt im Nachhinein, wie groß die Angst vor einem Triumph der Europafeinde war. Die Befürchtungen weichen neuer Zuversicht. Pro-europäische Demokraten sind die Gewinner der Wahl. Die Europäische Union, die vor 60 Jahren als einzigartiges Friedenswerk gegründet wurde, ist nicht am…

Türkischer Ministerpräsident
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Perfide Kampagne: Hollands Abfuhr spielt Erdogan in die Karten

Wenige Wochen vor dem türkischen Verfassungsreferendum scheint das komplette Kabinett von Ministerpräsident Binali Yildirim die Reiselust zu packen. Die geballte ministerielle Mission in Europa ist nichts als dreiste Werbung für Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein Streben nach uneingeschränkter Macht. Das Perfide an der Inszenierung: Wer ihn gewähren lässt, sieht der antidemokratischen Kampagne für eine…

Türkischer Ministerpräsident
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Erdogans Wahlkampf provoziert und spaltet

Die deutsch-türkischen Beziehungen sind einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt, der seit Monaten schwelende diplomatische Streit eskaliert. Hintergrund ist das Verfassungsreferendum, mit dem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Macht zu Lasten des Parlaments ausbauen will. Am 16. April stimmen die Wählerinnen und Wähler über das vom Parlament bereits gebilligte Präsidialsystem ab. Auch die rund 1,4…

Politischer Aschermittwoch
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Eine Betrachtung zum politischen Aschermittwoch

Es ist der Tag des derben Humors, der deftigen Sprüche, der Attacken auf den politischen Gegner, die auch gezielt mal unter der Gürtellinie landen. Der politische Aschermittwoch hat seine Tradition. Das Publikum tobt, stemmt die Bierkrüge und lässt den Redner hochleben, der seinen Spott über die Konkurrenz ergießt. Hände klatschen, Füße trampeln, Schenkelklopfer inklusive. Ach,…

Schumann: Fantasiestücke op. 12, 2 Aufschwung
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SPD im Aufwind
 – Trump und Schulz bescheren der NRW-Partei vor den Wahlen Zulauf



Vor der Landtagswahl am 14. Mai sieht sich die nordrhein-westfälische SPD im Aufwind. Mit 700 neuen Mitgliedern war der Januar ein Rekordmonat. „So viele Eintritte hatten wir seit 20 Jahren nicht“, sagt Parteisprecher Marcel Atoui dem „Blog der Republik“ und nennt zwei Namen, die er für ausschlaggebend hält: Schulz und Trump. 

Der SPD-Sprecher spricht von…

Antonio Tajani
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Europaparlament wählt Tajani zum neuen Präsidenten – In der Krise nicht der Richtige

Die Europäische Union steckt in ihrer bisher tiefsten Krise. Sie muss sich, wenn sie da heil herauskommen will, gegen die erstarkenden Nationalisten und Rechtspopulisten im eigenen Haus ebenso behaupten wie beim Brexit, dem historischen Ausscheiden der Briten, und gegenüber dem großmäuligen Donald Trump, der, noch ehe er überhaupt im Amt des US-Präsidenten ist, der EU…

Bundesverfassungsgericht
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Verbot der NPD scheitert an Bedeutungslosigkeit der Partei – umso wichtiger ist der politische Kampf gegen den Rechtsextremismus  

Mit einem Verbot ist der NPD nicht beizukommen. Vor dem Bundesverfassungsgericht ist auch der zweite Anlauf gescheitert, die rechtsextreme Partei verbieten zu lassen. Die Peinlichkeit liegt dieses Mal jedoch nicht auf Seiten der Antragsteller. Die Karlsruher Richter begründen ihr einstimmiges Nein zum Verbotsantrag des Bundesrats mit der politischen Bedeutungslosigkeit der NPD. Von ihr gehe keine…

NRW-Umweltminister Joahannes Remmel
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NRW-Umweltminister im Interview mit dem Blog der Republik: Johannes Remmel drängt auf Konsens zum Kohleausstieg und umweltfreundlichen Umbau der Industrie

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel warnt vor „chaotischen“ Verhältnissen beim Ausstieg aus Braun- und Steinkohle und drängt auf einen breiten Konsens. Es müsse vermieden werden, dass sich „die Unternehmen gegenseitig kannibalisieren“, sagte Remmel im Interview mit dem Blog der Republik. „Es ist im nationalen Interesse, dass keiner der großen Energieversorger Schaden nimmt“, sagte Remmel unter…