Webauftritt der Nachdenkseiten
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(Leider) Neues von den NachDenkSeiten

Seit 2003 sind die NachDenkSeiten eine wichtige und kritische Stimme zur Politik und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Macher bisher: Der ehemalige SPD-Politiker Albrecht Müller, Planungschef im Bundeskanzleramt unter den Bundeskanzlern Brandt und Schmidt, sowie Wolfgang Lieb, früher Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalens.  Nun steht eine Wende an. Wolfgang Lieb im Wortlaut:

„Seit nahezu 12 Jahren habe ich viel Kraft und Leidenschaft in die NachDenkSeiten gesteckt. Es war nicht immer einfach, aber über gut 10 Jahre konnten Albrecht Müller und ich als Herausgeber fruchtbar zusammenarbeiten.
Seit geraumer Zeit haben sich die NachDenkSeiten mit einem zunehmenden Anteil von Beiträgen meines Mitherausgebers nach und nach verändert und verengt: thematisch, in der Methode der Kritik und in der Art der Auseinandersetzung mit Menschen anderer Meinung. Darauf bin ich vielfach angesprochen und dafür mitverantwortlich gemacht worden. Diesen Wandel in Inhalt, Methode und Form der Kritik, der meinem Verständnis des Politischen und meinem Stil des öffentlichen Diskurses grundlegend widerspricht, vermag ich nicht länger mitzutragen.“  mehr

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Hiermit sind alle Beiträge und Faktensammlungen gezeichnet, die gemeinsam von unserer kleinen Redaktion recherchiert, geschrieben und verantwortet werden.


'(Leider) Neues von den NachDenkSeiten' hat 2 Kommentare

  1. 28. Oktober 2015 @ 22:45 (Leider) Neues von den NachDenkSeiten - Der Blogpusher

    […] Startseite » Blogosphäre » (Leider) Neues von den NachDenkSeiten […]

    Antworten

  2. 30. Oktober 2015 @ 13:07 Marianne Bäumler

    „Die Wahrheit ist konkret.“ Dorothee Sölle

    Ach, wie hat sich unsere linke Opposition doch zum Teil so fürchterlich feindselig ja fanatisch entwickelt. Es scheint manchen rigiden Hardlinern nur noch ums prophetische Rechthaben zu gehen. Sie grenzen aus, Argumente und Personen, die sich nicht auf strammer Linie eines eindimensionalen Anti-Amerikanismus denkfaul und ressentimentgeladen einbinden lassen wollen. Kluge und sensible Leute, wie Wolfgang Lieb, der gut & gerne differenziert, stören offenbar das unselige Geschäft einer zunehmend hart-nackigen Gruppendynamik, vorrangig von besserwissend schäumenden Herren, die jederzeit und entzückt von ihrer eigenen deduktiven Fixiertheit ihre beiden Lieblingsjoker aus der Tasche ziehen: Putin ist der arme unverstandene Staatslenker, der für sein Volk und für die Welt nur das Gute will, jedoch aber leider leider vom nur bösen Amerikaner Obama berechnend in globale Fallen gelockt wird.

    Ja, wohin wollen sie denn, die hartleibigen Bescheidwisser bei den einst so auseinandersetzungsfreudigen nds, worauf sind sie aus? Und – welche Aspekte der Realität blenden sie aus?

    Warum sind die NACHDENKSEITEN insgesamt sooo schmalspurig geworden? Und – was hat dieser enge Sound noch mit Nachdenken, mit Reflexion zu tun? Ich finde, wir Intellektuellen haben die Aufgabe, in diesen zusehends verrohenden welteiten turbowahnsinnigen Wirtschaftsverhältnissen eine humanistische Haltung UNBEDINGT laut zu formulieren! Was wollen wir, was wünschen wir? Menschenrechte sind unteilbar! Alle Potentaten, die zu ihrem Machterhalt über Leichen gehen, müssen wir benennen und international verurteilen, ALLE!

    Machen wir uns bitte nicht gemein mit den zynischen Scharfmachern dieser Welt.
    Jedes ICH auf Erden befindet sich in der Mitte von Raum und Zeit. Und – wir Alle sind mit-verantwortlich, für unsere Worte und Taten, für unser Schweigen, für unser Stillhalten.

    Antworten


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