Schlagworte: Wasser

Wasserhahn
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Auch wenn US-Präsident Trump den Klimawandel leugnet, Kapstadt leidet unter dramatischer Dürre

Die südafrikanische Metropole Kapstadt leidet unter der schlimmsten Dürre seit 113 Jahren. Drastische Notverordnungen sollen das Wassersparen forcieren. Dazu sollen auch drastisch erhöhte Preise und viel Kommunikationsarbeit beitragen. Alles nur Tropfen auf dem heißen Stein und zu spät? Obwohl sich das Drama seit Jahren angekündigt hatte, verließ sich die Politik allein auf den Winterregen –…

Konferenz Forum Food
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Bericht von der Welternährungskonferenz: Wasserverteilung und Landwirtschaft sind Teil der globalen Sicherheitspolitik.

Der sorgsame Umgang mit der Ressource Wasser wird die Herausforderung des 21. Jahrhunderts“, mit diesen Worten eröffnete Staatssekretär Peter Bleser die Welternährungskonferenz „Global Forum for Food and Agriculture“ (GAAF) am 19.1.12017 in Berlin. Das Motto  “Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“ der diesjährigen Veranstaltung hat für die Industrienationen wie Deutschland sowohl ernährungspolitische, als auch innen- und sicherheitspolitische Relevanz. Der…

EUSurvey
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Sagen Sie der EU Ihre Meinung zur „Wiederverwendung von Wasser“!

Auch wenn man die Bürgerferne der EU zuweilen beklagen mag, manchmal werden wir eingeladen, unsere Meinung zu sagen. Dann sollten wir es auch tun. „Öffentliche Konsultation“ nennt sich dieser Prozess, in dem die Europäische Kommission nicht nur die vielen Experten- und Lobbygruppen, sondern auch ihre 340 Millionen EU-Bürger um ihre Meinung fragt. In diesem Fall geht es um…

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Wassermangel in Deutschland: Wie die Dürreperiode im Frühjahr 2015 einzuordnen ist

Ein stabiles Hoch, das sich im April 2015 nahe der Britischen Inseln aufbaute, sorgte nahezu deutschlandweit für trockenes und warmes Wetter. Diese Schönwetterzone konzentrierte sich im Mai auf Zentraldeutschland und weitete sich im Juni auf Norddeutschland aus. Da es gleichzeitig nur mäßig warm war, wurden die aus dieser Witterungssituation resultierenden Niederschlagsdefizite kaum wahrgenommen. In Wirklichkeit…

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Wasserverluste durch Lebensmittelvernichtung oder Wassersparen durch Lebensmittelrettung. Teil 6

Die mit der Lebensmittelverschwendung einhergehende immense Vergeudung von Wasser wird thematisiert. Durch die Kombination von Wasserfußabdrücken für die Erzeugung von Lebensmitteln und Abfallbilanzen werden die Wasserverluste (weltweit und am Beispiel Deutschlands) quantifiziert und die Wassersparpotentiale durch Lebensmittelrettung aufgezeigt.

Wassertropfen
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Wasser sparen an der Ladentheke – Wie wir beim Einkaufen den Menschen in wasserarmen Regionen helfen können

Wassersparen wird von vielen Verbrauchern als wichtiger Beitrag zum Umweltschutz angesehen. Auch wenn Wasserknappheit hierzulande weitgehend ein Fremdwort ist, so haben wir es doch gelernt mit Ressourcen sorgsam umzugehen. Neben dem “Verbrauch am Wasserhahn” kommt auch dem Wassereinsatz bei der Herstellung von Konsumgütern eine immer größere Bedeutung zu. Hierbei sind wir aber auf die Produzenten angewiesen, denn…

Wasserplanet Erde
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Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Einführung

Wasser ist für Menschen, Tiere und Pflanzen die Quelle allen Lebens. Es ist für Natur und Mensch eine unentbehrliche Ressource und war über Millionen von Jahren die Grundlage für die Entstehung von Leben auf unserem Planeten. Wasser hat die Evolution der Pflanzen und Organismen ebenso wie das Relief der Erdoberfläche  geformt. Ein besonderes Freistellungskriterium von Wasser liegt  darin, dass  es sowohl Eigentum aller (Gemeingebrauchsrecht) als auch einer einzelnen Person und dabei gleichzeitig Grundlage allen Lebens ist. Diese Ambivalenz macht es schwierig Wasser im Sinne des Zitats von Goethe in allen Facetten so zu behandeln, dass es für uns Menschen ein „freundliches Element“ ist. Dies setzt ein umfassendes Wissen von den Besonderheiten des Elements Wasser sowie seine nachhaltige Bewirtschaftung  voraus. Zur Erweiterung dieses Wissens möchte die folgende Artikelserie beitragen.

Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Wasserverfügkarkeit

Traditionell stellt ein Hydrologe zur Ermittlung des verfügbaren Wassers eine Wasserbilanz auf, nach Möglichkeit auf der Basis eines natürlichen Flusseinzugsgebietes. Als Input wird dabei das Niederschlagsaufkommen und als Output die Nutzung innerhalb des Systems betrachtet. Als Niederschlag fallen pro Jahr 113.500 Mrd. m³ auf die Erdoberfläche. Diese ungeheuer große Menge stellt jedoch lediglich 3,2 ‰ des gesamten Süßwasservolumens der Erde dar und ist zudem bedingt durch das globale Windsystem, das den Wasserdampf in der Atmosphäre transportiert und orographische Besonderheiten regional sehr unterschiedlich verteilt.

Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Wasserbedarf und Wassernutzung

Nach der vereinfachten, überschlägigen Betrachtung des Wasserdargebots ist zu klären, wie viel Wasser der Mensch grundsätzlich braucht. Wir nutzen Wasser in drei Kernbereichen: in Haushalten als Trink- und Sanitätswasser, in der Industrie als Prozess- und Kühlwasser, in der Landwirtschaft zur Erzeugung von Nahrungsmitteln. Die beiden ersten Bereiche nutzen i. W. das blaue Wasser, der dritte Bereich das grüne Wasser. Der größte Anteil des Wasserverbrauchs (70 bis 80 %) entfällt auf die Produktion von Nahrungsmitteln; dieser Bereich wird zusätzlich im Zusammenhang mit dem virtuellen Wasser ausgiebig erörtert.

Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Überblick über Handlungs- und Zukunftsperspektiven.

Um eine globale Wasser- und Ernährungskrise zu verhindern oder zumindest zu mildern, werden zurzeit folgende Optionen diskutiert: Ausweitung der Anbauflächen für Regen- und Bewässerungsfeldbau, Steigerung der Effizienz der Wassernutzung, Reduzierung der Wasserverluste insbesondere in der Bewässerungswirtschaft, Steigerung der Wassernutzungseffizienz der Nutzpflanzen, Integrative Bewirtschaftung des grünen und blauen Wassers (IWRM) mit Berücksichtigung der durch Klimawandel zunehmenden Variabilität des Niederschlags und Internationales Krisenmanagement (Early Warning System für Dürren).