Nationale Wasserfußabdrücke. Teil 3

Wie können nun die Erkenntnisse über den globalen Wasserfußabdruck, das Wissen über die ungeheuren Mengen von importiertem und exportiertem virtuellen Wasser sowie dessen Wege in einer zunehmend globalisierten Welt und die daraus resultierenden Wasserprobleme in einigen Regionen der Welt praktisch genutzt werden? Für die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen z.B. für Regionen mit Wassermangel braucht es eine über den globalen Maßstab hinausgehende räumliche Differenzierung der Probleme. Dies soll anhand von nationalen Wasserfußabdrücken umgesetzt werden.

3.1 Nationale Wasserfußabdrücke im Allgemeinen

Vom Water Footprint Network[1] wurden nach der in Teil 2 vorgestellten Methodik alle virtuellen Wassermengen (grün, blau, grau; Import u. Export), die von den Bewohnern eines Landes beansprucht werden, statistisch ermittelt und bilanziert. Da die einzelnen Länder außerordentlich unterschiedlich hohe Bevölkerungszahlen aufweisen, werden zur besseren Vergleichbarkeit der Staaten untereinander die ermittelten Gesamtwassermengen (Mrd. m³ pro Jahr) auf Wassermengen pro Einwohner (E) und Tag (d) umgerechnet.Aufbauend auf diesen Daten hat der WWF (2009) in einer Studie eine Weltkarte der nationalen Wasserfußabdrücke[2] (Abb. 6) und die Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V. (VDG) 2008 in ihrer Schriftenreihe (Band 73) eine anschauliche Visualisierung der externen und internen Wasserfußabdrücke ausgewählter Länder zusammengestellt (s. Abb. 7 bis 9).

 

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Abb. 6: Weltkarte der nationalen Wasserfußabdrücke in m³ pro Einwohner und Jahr (aus: WWF, 2009 )

 

Wegen der zugrundeliegenden geringeren räumlichen Auflösung erlaubt diese Darstellung im Gegensatz zu Abb. 5 in Teil 2 keine Differenzierung innerhalb der Ländergrenzen. Für einen Vergleich der Wasserfußabdrücke verschiedener Nationen ist sie jedoch übersichtlicher und wird daher hier verwendet (auch wenn sie auf Daten der älteren Studie von Chapagain & Hoekstra (2004) beruht).

Ins Auge sticht bei der räumlichen Betrachtung der nationalen Wasserfußabdrücke das Überwiegen der dunkelblauen Farben (als Signatur für hohe Wasserfußabdrücke) in der Nordhemisphäre gegenüber dem vorherrschenden Hellblau für Länder mit geringem Wasserfußabdruck südlich der Sahara und in Südasien. Ganz wesentlich sind die sehr niedrigen (600 – 800 m³/Einwohner u. Jahr) bis niedrigen Wasserfußabdrücke (800 – 1.000 m³/Einwohner u. Jahr) von China und Indien, den beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde[3].

Anhand von 3 Beispielländern soll nun die Bandbreite der möglichen nationalen Wasserfußabdrücke in vereinfachter Form vorgestellt werden. Neben dem Gesamt-Wasserfußabdruck werden dabei die jeweiligen Wasserfußabdrücke für importierte und exportierte Güter[4] und damit das Ausmaß des Handels mit virtuellem Wasser graphisch veranschaulicht.

3.2 Wasserfußabdruck der USA

Die auf den 1. Blick ein wenig komplex wirkende Graphik soll anhand des Wasserfußabdrucks der USA in Abb. 7 verdeutlicht werden: Der untere (dunkelblaue) Halbkreis stellt den Wasserfußabdruck der exportierten Güter und Dienstleistungen (hier: 314 Mrd. m³/Jahr) dar. Gegenübergestellt wird ihm der Wasserfußabdruck der importierten Güter im mittelblauen oberen Halbkreis (hier: 234 Mrd. m³/Jahr). Der Gesamt-Wasserfußabdruck (1.053 Mrd. m³/Jahr) ist in leichtem hellblau jeweils über den oberen Halbkreis gezeichnet. Auf diese Weise lässt sich auf einen Blick erkennen, ob ein Land mehr export- oder importlastig ist und, in der maßstabstreuen Zusammenschau mit anderen Nationen, in welche Größenordnung der interne und externe Wasserfußabdruck sowie der Gesamt-Wasserfußabdruck eines Landes einzuordnen sind.

Abb. 7 dokumentiert den Wasserfußabdruck der USA, dem bei weitem größten Wasserexporteur und größten Wasserimporteur der Welt. Einen Großteil der Wasserexporte machen landwirtschaftliche Güter aus; nicht von ungefähr, denn die USA bestreiten 25 % des Welthandels mit Weizen, Mais und Baumwolle.

Der gesamte nationale Konsum der Bewohner der USA beträgt im Durchschnitt (Zeitraums 1996 – 2005) 2.842 m³ pro Einwohner und Jahr oder 7.786 l/Einwohner u. Tag (s. Tab. 2). Sie haben damit den weltweit höchsten persönlichen Wasserfußabdruck. (In absoluten Zahlen liegen die USA jedoch an 3. Stelle nach China und Indien). Hauptursachen für den extrem hohen Wasserfußabdruck sind der hohe Industriegüterverbrauch und der immens hohe Fleischkonsum (allein 43 kg Rindfleisch pro Einwohner und Jahr).

Der externe Wasserfußabdruck liegt mit rd. 20 % des Gesamtverbrauchs international im Mittelfeld, d.h. die Abhängigkeit der USA vom externen virtuellen Wasserimport ist bescheiden. Im Umkehrschluss heißt dies, dass rd. 80 % des gesamten Wasserfußabdrucks aus dem eigenen Land stammt. Dies ist umso erstaunlicher, da die USA andererseits der weltgrößte Importeur wassergetragener Güter und Dienstleistungen ist.

 

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Abb. 7: Wasserfußabdruck der USA (nach: VDG, 2008 aktual. mit Daten aus: Hoekstra & Mekonnen, 2012)

 

3.3 Wasserfußabdruck von China

In Abb. 8 ist der Wasserfußabdruck von China, dem bevölkerungsreichsten Land der Erde, dargestellt. Mit 1.071 m³/Einwohner u. Jahr oder 2.934 Liter/Einw. u. Tag ist er für den Zeitraum 1996 bis 2005 einer der weltweit niedrigsten Wasserfußabdrücke[5]. Wie die Graphik zeigt, ist die Abhängigkeit von importiertem Wasser noch relativ gering. China ist heute (noch) beim Wasser weitgehend autark, da rd. 90 % des genutzten Wassers aus dem eigenen Land stammen. Es importiert weniger Wasser als Deutschland (s. Teil 4).

 

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Abb. 8: Wasserfußabdruck von China (nach: VDG, 2008 aktualisiert mit Daten aus: Hoekstra & Mekonnen, 2012)

 

3.4 Wasserfußabdruck von Kasachstan

Nach einem hochindustrialisierten und einem Schwellenland soll als 3. Beispiel mit Kasachstan der Wasserfußabdruck eines Entwicklungslandes vorgestellt werden, der zudem vor allem durch ein wasserintensives Produkt geprägt ist.

 

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Abb. 9: Wasserfußabdruck von Kasachstan (nach: VDG, 2008 aktualisiert mit Daten aus: Mekonnen & Hoekstra,Vol. 2, 2011)

 

Kasachstan gehört zu den wasserarmen Regionen der Welt. Dennoch wird dort, ähnlich wie auch im benachbarten Usbekistan, Baumwolle im großen Stil angebaut; beide Länder sind heute auf den internationalen Märkten Hauptanbieter von Baumwolle. Das für die Bewässerung dieser durstigen Pflanze (10.000 l/kg, s. Tab. 1 in Teil 1) notwendige Wasser wird vorwiegend aus dem Aralsee entnommen. Er war der viertgrößte Binnen- oder Endsee der Welt, bis ab den 1930er Jahren im großen Stil die beiden Zuflüsse Amu Darya und Syr Darya zur Bewässerung über Kanalsysteme umgeleitet wurden. Ab 1960 sank das Wasservolumen des Sees und seine Wasserfläche kontinuierlich (heute um 80 bis 90 cm pro Jahr!), so dass die Seefläche inzwischen um mehr als 60 % geschrumpft ist. Da dieser Prozess unvermindert weitergeht, ist ein Verschwinden des Aralsees absehbar mit katastrophalen ökologischen und sozialen Folgen. Mauser (2007) nennt dies die „größte, jemals vom Menschen verursachte Wasserkatastrophe“. Außerdem ist der Aralsee ein markantes Beispiel dafür, dass der Export virtuellen Wassers keine Bagatelle ist. (weiterführende Informationen s. UNEP (2002 u. 2005), Mauser (2007), Tvedt (2012)).

Im Wasserfußabdruck macht sich der bewässerte Baumwollanbau im überproportional hohen Wasserfußabdruck der exportierten Güter, der mehr als ein Drittel des gesamten Wasserfußabdrucks von Kasachstan ausmacht, bemerkbar. Da der Anteil des Imports gleichzeitig winzig ist, stellt der Wasserfußabdruck von Kasachstan ein außerordentlich extremes Beispiel einer nationalen Wasserbilanz dar.

3.5 Internationaler Vergleich

Zur Einordnung der nationalen Wasserfußabdrücke in den internationalen Kontext sind in Tab. 2 die Gesamt-Wasserfußabdrücke des Verbrauchs ausgewählter Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer zahlenmäßig zusammengestellt.

Auf den ersten Blick wirken die Zahlen nicht besonders spektakulär. Man sieht, dass die USA mit rd. 7.800 Liter pro Einwohner u. Tag den weltweit höchsten Wasserfußabdruck des Konsums aufweisen. Am unteren Ende der Skala befinden sich die bevölkerungsreichsten Nationen des Planeten Indien und China. Diese Reihenfolge ist nicht wirklich überraschend. Dass die USA einen 2,7-fach höheren Wasserfußabdruck als China und einen mehr als doppelt so hohen Wert wie das globale Mittel aufweisen, lässt sich im Wesentlichen mit den unterschiedlichen Entwicklungsniveaus der Wirtschaft dieser Länder erklären.

 

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Tab. 2: Wasserfußabdruck des Konsums ausgewählter Nationen und prozentualer Anteil ihres externen Wasserfußabdrucks am Gesamt-Wasserfußabdruck (Datenquelle: Mekonnen & Hoekstra, 2011, www.waterfootprint.org/nationalwaterfootprint, 2014[6])

Schaut man sich Tab. 2 genauer an, so liegen die Industrieländer beim Wasserfußabdruck pro Einwohner zwischen 1.250 und 2.850 m³/Einwohner und Jahr. Neben dem unterschiedlichen Konsumverhalten können von Land zu Land große Unterschiede im Wasserverbrauch bei der Produktion ein und desselben Nahrungsmittels auftreten. So liegt der mittlere Wasserfußabdruck für 1 kg Rindfleisch in den USA bei 14.500 l und in Großbritannien bei 9.900 l. Generell kann man jedoch beim Ranking der Nationen festhalten, dass Industrieländer tendenziell einen höheren Wasserfußabdruck für den Verbrauch von (vor allem industriellen) Gütern aufweisen.

Bei den Entwicklungsländern ist eine größere Bandbreite zwischen 550 und 3.800 m³/Einw. und Jahr festzustellen. (Den niedrigsten Wert weist die DR Kongo mit 552, den höchsten die Mongolei mit 3.775 m³/Einw. und Jahr auf). Hier spielt nach Hoekstra et al. (2012) offensichtlich neben Unsicherheiten in der Datengrundlage und den unterschiedlichen Lebensstilen die niedrige Effizienz der Wassernutzung bei der Produktion von Gütern eine wesentliche Rolle. Dies gilt im Übrigen auch für einige Industrieländer.

In Tab. 2 ist in der letzten Kolumne der Anteil des externen Wasserfußabdrucks der ausgewählten Nationen in Prozent des Gesamt-Wasserfußabdrucks aufgelistet. Dieser Anteil ist ein Indikator für die Abhängigkeit einer Nation vom Import wassergetragener Produkte. Wie die Auswahl der Länder in Tab. 2 zeigt, variieren die Zahlen stark von Land zu Land. Einige europäische Länder weisen einen Anteil von 60 – 95 % auf. Deutschland liegt mit 68,8 % im oberen Drittel; Ursachen und Wirkung dieses Wertes sollen in Teil 4 eingehend analysiert werden. Länder wie Indien, Kongo, Sudan oder Argentinien liegen mit weniger als 4 % am unteren Ende der Skala. Man kann auch sagen, diese Länder sind beim Wasser weitgehend autark, da der weitaus größte Teil des virtuellen Wassers aus dem eigenen Land stammt.

Hohe externe Wasserfußabdrücke bei Ländern mit hoher Wasserknappheit wiederum bedeuten eine hohe externe Wasserabhängigkeit; ein extremes Beispiel ist Malta mit 92 %. Aber nicht alle Länder mit hohem externem Wasserfußabdruck leiden unter Wassermangel im eigenen Land. Dazu gehören insbesondere die nordeuropäischen Länder, die Niederlande, Großbritannien aber auch Deutschland. Diese Länder haben eigentlich mehr Möglichkeiten zur internen Produktion von z.B. Nahrungsmitteln, lagern die Produktion wasserintensiver Produkte jedoch in andere Länder aus und hinterlassen dort sozusagen ihren externen Wasserfußabdruck; sie schonen dadurch gleichzeitig ihre eigenen Wasserressourcen. (Wertung dieses Sachverhalts Autors s. Teil 7 bei der Bewertung aller Handlungsnotwendigkeiten und Handlungsmöglichkeiten).

3.6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Unabhängig von methodischen Einschränkungen (s. Teil 2) ergeben die aktuellen Studien zu den nationalen Wasserfußabdrücken belastbare Informationen zu den Mengen und Wegen des virtuellen Wassers in unserer globalisierten Welt.

Besonders hervorzuheben sind m.E. folgende Ergebnisse und Zusammenhänge:

a) Rund 1/5 des globalen Wasserfußabdrucks wird nicht für den heimischen Markt, sondern für den Export erzeugt; dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Wege des virtuellen Wassers zu berücksichtigen.

b) Die in den virtuellen Wasserströmen enthaltenen großen Wasservolumina gewinnen dann Brisanz, wenn die externen Wasserfußabdrücke Wassermangelregionen betreffen. Dieser Zusammenhang wurde durch neue Studien zum Wasserstress im globalen Maßstab (Hoekstra et al. 2012) sehr deutlich gemacht.

Unabhängig vom Ausgang dieser Überlegungen zeigen die Ergebnisse der Studien zum nationalen Wasserfußabdruck den Regierungen, z.B. in den Wassermangelregionen von Nordafrika und dem Mittleren Osten, wie stark ihre Länder von externen Wasserressourcen abhängig sind und wie sie durch Import wasserintensiver Güter ihre eigenen Wasserressourcen schonen könnten.

c) Der Wasserfußabdruck Chinas ist im Augenblick noch relativ gering und überwiegend intern. Alles deutet jedoch darauf hin, dass bei weiter fortschreitendem Wirtschaftswachstum und der zunehmenden Anpassung des Lebensstils an den der westlichen „Vorbilder“ (insbes. was den Fleischkonsum anbetrifft) der Wasserstress im Lande, vor allem in Nordchina, dramatisch ansteigen wird und China zunehmend auf exterritoriale Wasserressourcen angewiesen sein wird (s. aktuelle Landkäufe in Afrika).

d) Die Studien zu den nationalen Wasserfußabdrücken zeigen, dass im Wesentlichen 2 Faktoren die Größenordnung des Wasserfußabdrucks des nationalen Verbrauchs bestimmen:

1.) was und wie viel der Einzelne konsumiert und

2.) wie hoch der Wasserfußabdruck der konsumierten Einzelprodukte ist.

Letzteres ist Schwerpunkt von Teil 5.

e) Die detaillierten Wasserfußabdrücke geben zudem konkret Informationen darüber, in welchen Ländern die Wassernutzung ineffizient ist und wo eine unzureichende Infrastruktur beim Wassermanagement und seiner Kontrolle vorherrscht.

Auf der Basis dieser in einer solch hohen räumlichen Auflösung erarbeiteten neuartigen Daten werden die Regionen mit nichtnachhaltiger Wassernutzung in unserer globalisierten Welt offenkundig gemacht. Die Informationen können als Grundlage für zukünftiges verantwortungsbewusstes Handeln von Politikern, Produzenten und Konsumenten im nationalen und internationalen Rahmen dienen und hilfreich sein (s. Teil 6 u. 7).


[1] Internet-Recherche vom 22.9.2014 unter www.waterfootprint.org. Die Zahlenangaben zu den nationalen Wasserfußabdrücken differieren leider leicht zwischen der englisch- und deutschsprachigen Seite, z.B. beim Wasserfußabdruck von Deutschland oder von China, da unterschiedliche Aktualisierungszeitpunkte zugrunde liegen.

[2] Eine identische Karte findet sich in Hoekstra et al. (2011), jedoch in englischer Nomenklatur. Analog zu Abb. 6 sind dort zusätzlich Weltkarten der grünen, blauen und grauen Wasserfußabdrücke sowie die Wasserfußabdrücke von Landwirtschaft, Industrie und häuslicher Wasserver- und –entsorgung in getrennten Karten dargestellt.

[3] Dies hat sich jedoch nach neueren Berechnungen mit verfeinerter Methodik (Hoekstra et al. 2012) so geändert, dass – wie in Tab. 2 zu sehen – Indien und China inzwischen einen Wasserfußabdruck von leicht über 1.000 m³/Einw. u. Jahr aufweisen und in die nächsthöhere Klasse von Abb. 6 eingestuft werden müssten.

[4] jeweils Bruttowerte, d.h. ohne Berücksichtigung von Reexport von Gütern.

[5] In absoluten Zahlen weist China jedoch aufgrund seiner hohen Bevölkerungszahl den weltweit höchsten Wasserfußabdruck für Konsumgüter auf.

[6] Internet-Recherche unter www.waterfootprint.org vom 20.11.2014. Anmerkung: Diese Daten unterscheiden sich z.T. von den in den Publikationen von Chapagain & Hoekstra (2004 aus früheren Studien mit unterschiedlichem Datenmaterial angegebenen Werten. Da sie jedoch die aktuellsten Daten zum nationalen und externen Wasserfußabdruck sind, werden sie hier verwendet.



Quellen:

AK Wasser: “Virtuelles Wasser“ – Wo kommt unser Wasser tatsächlich her? Reader zur WASSER BERLIN 2006. Freiburger Arbeitskreis Wasser im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V., Freiburg, 2006.

Chapagein, A.K. & A.Y. Hoekstra: Water footprints of nations. UNESCO-IHE, Delft, Value of Water Research Report Series No. 16, Vol. 1 and Vol. 2, 2004

Hoekstra, A.Y.: The water footprint of modern consumer society. Routledge London, 2013.

Hoekstra, A.Y. & M.M. Mekonnen: The water footprint of humanity. PNAS, Vol. 109, no. 9, 2012, pp. 3232-3237.

Hoekstra, A.Y., Mekonnen, M.M., Chapagain, A.K., Mathews, R.E. & B.D. Richter: Global monthly water scarcity: Blue water footprints versus blue water availability. PLoS ONE, Vol. 7, Issue 2, 2012.

Hoekstra, A.Y., Chapagain, A.K. Aldaya, M.M. & M.M. Mekonnen: The Water Footprint Assessment Manual. Earthscan London, 2011.

Mauser, W.: Wie lange reicht die Ressource Wasser? Vom Umgang mit dem blauen Gold. Frankfurt: Fischer-Verlag, 2007 (2. Aufl.)

Mekonnen, M.M. & A.Y. Hoekstra: The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. UNESCO-IHE, Delft, Value of Water Research Report Series No. 47, 2010a.

Mekonnen, M.M. & A.Y. Hoekstra: The green, blue and grey water footprint of farm animals and animal products.UNESCO-IHE, Delft, Value of Water Research Report Series No. 48, 2010b.

Mekonnen, M.M. & A.Y. Hoekstra: National footprint accounts: the green, blue and grey water footprint of production and consumption. UNESCO-IHE, Delft, Value of Water Research Report Series No. 50, 2011.

Tvedt, T.: Wasser. Eine Reise in die Zukunft. Berlin, 2013 (Original: Oslo, 2007).

UNEP: Vital water graphics – An overview of the state of the world’s fresh and marine waters. Nairobi, 2002.

UNEP (ed): Aral Sea. GIWA Regional assessment 24. University of Kalmar, 2005.

VDG-Vereinigung Deutscher Gewässerschutz (Hrsg.): Virtuelles Wasser versteckt im Einkaufskorb. Schriftenreihe der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz Bd. 73, Bonn, 2008.

Water Footprint Network Enschede/Niederlande (www.waterfootprint.org)

WWF (Hrsg.): Sonnenberg A., Chapagain A.K., Geiger, M. & D. August: Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands. Frankfurt, 2009.


Teil 1: Zum virtuellen Wasser und Wasserfußabdruck
Teil 2: Globaler Wasserfußabdruck oder Wasserfußabdruck der Menschheit
Teil 3: Nationale Wasserfußabdrücke
Teil 4: Deutschland – weltweit drittgrößter Importeur von virtuellem Wasser
Teil 5: Wasser im Einkaufswagen – Zum Wasserfußabdruck der Hauptimportgüter Deutschlands
Teil 6: Wasserverluste durch Lebensmittelvernichtung oder Wassersparen durch Lebensmittelrettung
Teil 7: Handel mit virtuellem Wasser


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Gerd Morgenschweis

Der Klima- und Wasserexperte steuerte über zwei Jahrzehnte das Talsperrensystem des Ruhrverbands. Heute lehrt Morgenschweis als Professor Wasserwirtschaft an der Universität Wuppertal.


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