Schlagworte: Trinkwasser

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Wassermangel in Deutschland: Wie die Dürreperiode im Frühjahr 2015 einzuordnen ist

Ein stabiles Hoch, das sich im April 2015 nahe der Britischen Inseln aufbaute, sorgte nahezu deutschlandweit für trockenes und warmes Wetter. Diese Schönwetterzone konzentrierte sich im Mai auf Zentraldeutschland und weitete sich im Juni auf Norddeutschland aus. Da es gleichzeitig nur mäßig warm war, wurden die aus dieser Witterungssituation resultierenden Niederschlagsdefizite kaum wahrgenommen. In Wirklichkeit…

EU-Befragung - Statistik-Bericht (2014)
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Wasserkunden sagen der EU die Meinung – Erste Ergebnisse der Konsumentenbefragung

Die Europäer sind überaus zufrieden mit der Qualität ihres Trinkwassers und bezeichnen ihre Wasserpreise als erschwinglich. Die EU-Kommission hatte im Spätsommer vergangenen Jahres die Bürger befragt. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse der Befragung vor. Wer erwartet hatte, dass die Konsumenten sich angesichts von Wasserpreisprotesten in Irland und Portugal oder Versorgungsengpässen oder Verunreinigen in Süd- und Osteuropa über Wasser…

Ölpreisentwicklung
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Steht Fracking auf der Kippe? – Verbot in New York und sinkende Ölpreise

Andrew Cuomo ist der “Robin Hood” der Fracking-Gegner. Allen bisherigen Erfolgsmeldungen der unkonventionellen Energieproduktion in den USA zum Trotz, wird der Gouverneur von New York der erste Regierungschef eines US-Bundesstaates sein, der ein Fracking-Verbot verhängt. Cuomo kündigte vergangene Woche ein Verbot der umstrittenen Fördermethode an. Damit ist New York ist der erste Bundesstaat mit großen Vorkommen, der diesen Schritt wagt….

Wasserplanet Erde
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Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Einführung

Wasser ist für Menschen, Tiere und Pflanzen die Quelle allen Lebens. Es ist für Natur und Mensch eine unentbehrliche Ressource und war über Millionen von Jahren die Grundlage für die Entstehung von Leben auf unserem Planeten. Wasser hat die Evolution der Pflanzen und Organismen ebenso wie das Relief der Erdoberfläche  geformt. Ein besonderes Freistellungskriterium von Wasser liegt  darin, dass  es sowohl Eigentum aller (Gemeingebrauchsrecht) als auch einer einzelnen Person und dabei gleichzeitig Grundlage allen Lebens ist. Diese Ambivalenz macht es schwierig Wasser im Sinne des Zitats von Goethe in allen Facetten so zu behandeln, dass es für uns Menschen ein „freundliches Element“ ist. Dies setzt ein umfassendes Wissen von den Besonderheiten des Elements Wasser sowie seine nachhaltige Bewirtschaftung  voraus. Zur Erweiterung dieses Wissens möchte die folgende Artikelserie beitragen.

Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Wasserverfügkarkeit

Traditionell stellt ein Hydrologe zur Ermittlung des verfügbaren Wassers eine Wasserbilanz auf, nach Möglichkeit auf der Basis eines natürlichen Flusseinzugsgebietes. Als Input wird dabei das Niederschlagsaufkommen und als Output die Nutzung innerhalb des Systems betrachtet. Als Niederschlag fallen pro Jahr 113.500 Mrd. m³ auf die Erdoberfläche. Diese ungeheuer große Menge stellt jedoch lediglich 3,2 ‰ des gesamten Süßwasservolumens der Erde dar und ist zudem bedingt durch das globale Windsystem, das den Wasserdampf in der Atmosphäre transportiert und orographische Besonderheiten regional sehr unterschiedlich verteilt.

Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Wasserbedarf und Wassernutzung

Nach der vereinfachten, überschlägigen Betrachtung des Wasserdargebots ist zu klären, wie viel Wasser der Mensch grundsätzlich braucht. Wir nutzen Wasser in drei Kernbereichen: in Haushalten als Trink- und Sanitätswasser, in der Industrie als Prozess- und Kühlwasser, in der Landwirtschaft zur Erzeugung von Nahrungsmitteln. Die beiden ersten Bereiche nutzen i. W. das blaue Wasser, der dritte Bereich das grüne Wasser. Der größte Anteil des Wasserverbrauchs (70 bis 80 %) entfällt auf die Produktion von Nahrungsmitteln; dieser Bereich wird zusätzlich im Zusammenhang mit dem virtuellen Wasser ausgiebig erörtert.

Wasser – der Stoff aus dem das Leben kommt. Zur Zukunft unseres Planeten: Überblick über Handlungs- und Zukunftsperspektiven.

Um eine globale Wasser- und Ernährungskrise zu verhindern oder zumindest zu mildern, werden zurzeit folgende Optionen diskutiert: Ausweitung der Anbauflächen für Regen- und Bewässerungsfeldbau, Steigerung der Effizienz der Wassernutzung, Reduzierung der Wasserverluste insbesondere in der Bewässerungswirtschaft, Steigerung der Wassernutzungseffizienz der Nutzpflanzen, Integrative Bewirtschaftung des grünen und blauen Wassers (IWRM) mit Berücksichtigung der durch Klimawandel zunehmenden Variabilität des Niederschlags und Internationales Krisenmanagement (Early Warning System für Dürren).