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Home Politik

Stammtischpalaver der lästernden Schutzengel

Philipp Sonntag Von Philipp Sonntag
13. November 2025
Schild "Stammtisch"

Parteien im Bundestag werden von ihren Schutzengeln genüsslich-geheim gern belauert-bedauert, berauscht-belauscht gelassendst-erfasst. Danach wird am Stammtisch lässig-kräftig gelästert, so vor kurzem:

Die AfDler bezweifeln, dass der Mensch vom Affen abstammt – logisch, stammt doch solche Theorie nicht vom Affen. Für Rassismus reicht sowas sowieso nicht, genetisch sind die Schimpansen zu 98% mit den Menschen identisch. Munter randalierender Rassismus gelingt dort, wo zum Beispiel auf einem Bauernhof laut bellende Hunde auf Hühner zustürmen. Sie kennen einander, spielen friedlich, Kinder schauen gerne zu. Gutes Drama, also dort wo junge Mitglieder der AfD prügeln und bewundert werden wollen, dafür genügt doch eine Theaterbühne.

Die BSW-Typen wollen „Vernunft und Gerechtigkeit“ herbeizaubern. Ganz einfach: Vernünftig wäre, den Maxi-Lohn (mitsamt Aktienverdienste und so) auf das Vierfache des Mini-Lohnes zu begrenzen. Dann würden Manager, hohe Beamte, Opern-Divas, Abgeordnete quasi über Nacht die Minilöhne massiv erhöhen. Alle Besser-Verdienenden würden stolz verkünden, wie sie alle endlich etwas für all die Ärmsten, für die etwas Besseres-Verdienenden tun.

Die CDUler werfen wuchtig wahre Geldbündel zum Fenster raus – es soll einfach auf fruchtbaren Boden fallen und sich vermehren. Und ein sensibler Außenminister, der in Syrien hautnah erkannte, wie Remigranten mitten in der Trümmerwüste erstmal elend verrecken könnten, der musste sich in der CDU über christlich-industrielle Nächstenliebe belehren lassen.

Die CSUler sind schon immer der Meinung, das „Geld muss in die Wirtschaft“. Mitten in der prallen Biergarten-Sonne nimmt niemand dem Söder seinen Schweinebraten weg. Aber liebt er das Tier wie den Braten?

Die FDP-Wirtschaftselite verdient nichts Besseres als 3% bei Wahlen. Die Partei müsste längst mal lernen, wie peinlich die für Lobbyisten offenen Ohren ihrer Abgeordneten sind. Spätestens nachdem diese Typen fürs bestens Verdienen in die Wirtschaft vermittelt wurden.

Die Grünen, ach nu oh je, in der Ampel waren sie viel zu zögerlich. Sie meinten man müsse mehr als ein Zimmer heizen und ewiglich mit E-Autos auf der Hamsterrad-Autobahn Hin und Her fahren. Sowas zementiert die Klimakrise. Aufhorchen würden Wähler wohl erst, nachdem Kinder und Kindeskinder eifrig lernen, wieder auf womöglich  gelegentlich schützende Bäume zu klettern.

Die Linken pflegen ihr soziales Ansehen. Aber Vorsicht, das nervt alle, denen ihre eigenen sozialen Versäumnisse Gewissensnot bereiten. Die Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel verstört, bis „die Politik“ dereinst für ausreichend Wohnungen gesorgt haben wird. Jedoch, nimmt man sämtliche Forderungen der Linken zugleich ernst, so würde all das Geld, das sich die derzeitige Regierung geholt hat, bei weitem nicht ausreichen.

Freie Wähler, diese Partei hofft auf Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung. Hubert Aiwanger meinte: „Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständige Mann und jede anständige Frau ein Messer in der Tasche haben dürfte, und wir würden die Schwerkriminellen einsperren.“ Die Grünen bezeichnete er als Extremisten. Bisher gibt es kein Gerücht, dass er als stellvertretender Ministerpräsident von Bayern sowie Staatsminister vorsorglich für Grüne ein Gefängnis gemäß dem Vorbild Alligator Alcatraz einrichten wolle.

Tierschutz-Partei und -Verbände: Die alte Weisheit: „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz“, wurde inzwischen tausendfach wissenschaftlich bestätigt. Jedoch, bei einer Nachfrage an andere Parteien, ob zubeiß-forsche Typen sich nach ihrem Lebensende als Hundefutter recyclen lassen, Motto das wäre doch angemessen fair und das kann man doch aus Nächstenliebe heraus durchaus feierlich gestalten – also da ernten sie verschämte Abwehr. Wie lange noch?

 

Bildquelle: Wegbringen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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