Vetternwirtschaft auch in der AfD Rheinland-Pfalz Damian Lohr heißt der Mann, der die Geschäfte der Fraktion der AfD im Mainzer Landtag führt. Und er scheint gutim Vermitteln von Arbeitsplätzen zu sein. Denn sowohl seine Schwester, seine Mutter als auch sein Vater arbeiten bei der AfD. Lohrs Schwester arbeitet als Assistentin beim hessischen Fraktionschef Robert Lambrou. Lohrs Mutter ist seit 10 Jahren bei der rheinland-pfälzischen Landtagsfraktion beschäftigt. Lohrs Stiefvater arbeitet seit Januar 2022 für die Stadtratsfraktion im hessischen Wiesbaden. Erkenntnisse gibt es auch zum Umfeld des rheinland-pfälzischen Europaabgeordneten Alexander Jungbluth. Bei ihm ist die Tochter von Irmhild Boßdorf, der NRW-Kollegin im Europaparlament, beschäftigt. Irmhild Boßdorf ist rechte Influencerin und Gründerin der AfD-nahen Vereinigung Lukreta. Die Gruppe vertritt ein völkisches Frauenbild und pflegt enge Kontakte zu internationalen Größen der rechtsextremen Szene, so die Recherche des SWR. Ebenfalls bei Jungbluth beschäftigt ist Kathrin Bruder, die Lebensgefährtin von Sebastian Münzenmaier, MdB. AfD lacht sich ins Fäustchen – CDU/CSU im Europaparlament sucht aktiv die Zusammenarbeit Wie Die Zeitund andere Medien berichten, hat die EVP-Fraktion mit ihrem CSU-Vorsitzenden Manfred Weber aktiv die Zusammenarbeit mit rechten Fraktionen im Europaparlament gesucht. Bekannt geworden ist eine WhatsApp-Gruppe, in der die EVP den rechtsextremen Abgeordneten ihren Vorschlag zum Migrationsgesetz unterbreitete. Wie die dpa berichtet, sollen sich daraufhin die Abgeordneten getroffen haben. Im Anschluss erfuhr der Vorschlag eine überraschende Mehrheit im Ausschuss. Weber bestreitet nun, irgendetwas mit der Absprache zu tun zu haben. Es waren wohl französische EVP-Abgeordnete, die am Treffen teilgenommen haben. Der WhatsApp-Chat soll auf Mitarbeiterebene stattgefunden haben. Weber will ihn angeblich nicht autorisiert haben. Schon in der Vergangenheit hat die EVP gemeinsame Mehrheiten mit Rechtsextremen hergestellt. Weber betont allerdings immer, er würde die Brandmauer aufrechterhalten. Rechtsextreme Comics für die Grundschule Im Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Christoph Grimm gab es an einigen Grundschulen unverlangte Post. Mit einer sogenannten Bücherspende flatterten den Bildungseinrichtungen rechtsextreme Comics ins Haus. „1813 – Eine Nation erwacht“ heißt das Pamphlet. Es thematisiert unkritisch und ohne Einordnung die Zeit der Befreiungskriege, bewertet der NDR das Heftchen des Thannwald-Media-Verlags. Die Bildungsministerin Simone Oldenburg ist empört, andere Demokraten fassungslos. Offensichtlich ist aber nicht klar, was mit den Heftchen in den Schulen passiert. Möglicherweise werden sie sogar verteilt. Grimm, der gerne auf Begriffe und Parolen von Nationalsozialisten zurückgreift, weist alle Kritik von sich. Ihm gehe es darum, dass „Mut, Widerstandswillen und der Wunsch nach Freiheit“ Teil des Geschichtsunterrichts sind. Mit Sätzen wie: „Aufgeben ist Verrat an mir und dem Vaterland.“ Weiter heißt es: „Sein blutgetränkter Mantel war stummes Zeugnis für den Preis der Freiheit.“ Den Heften beigelegt sind Aufkleber, auf denen eine Comicfigur dabei ist, eine Brandfackel zu werfen. Darunter steht...
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