Schlagworte: Friedensnobelpreis

Ossietzky im Konzentrationslager Esterwegen (1934)
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Friedensnobelpreis würdigt Kampf für die Meinungsfreiheit

Mit der Vergabe des Friedensnobelpreises an zwei Journalisten kommt einem unweigerlich Carl von Ossietzky in den Sinn. Der Autor der „Weltbühne“ erhielt den renommierten Preis 1936, nachdem ihn die Nationalsozialisten verfolgt, mehrfach verhaftet und in Konzentrationslager deportiert hatten. Er konnte den Preis nicht persönlich entgegennehmen und starb 1938 an den Folgen von Haft, Misshandlung, Schikane…

Friedensnobelpreis
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Vergewaltigung als Kriegsverbrechen: Der Friedensnobelpreis holt ein Tabuthema ans Licht

Der Friedensnobelpreis 2018 holt ein Tabuthema ans Licht. Mit der Auszeichnung des kongolesischen Arztes Denis Mukwege und der irakischen Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad richtet das Nobelkomitee den Scheinwerfer auf ein massenhaftes, und doch wenig beachtetes Kriegsverbrechen: die Vergewaltigung von Frauen. In jedem Krieg werden Frauen vergewaltigt, gedemütigt, versklavt. Sie werden als Waffen benutzt, formuliert das norwegische…

Versöhnung
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Versöhnung ein langer Weg

Vor einem Jahr hat der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos in Oslo den Friedensnobelpreis erhalten. Die Auszeichnung würdigte seinen Einsatz für ein Ende des blutigen Bürgerkriegs nach mehr als fünf Jahrzehnten. Doch der Prozess zur Befriedung des Landes stockt. Um ein Scheitern abzuwenden, unterstützen vielfältige internationale Bemühungen das historische Abkommen mit den Farc-Rebellen. Auch aus…

ICAN-Logo
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Rückenwind für den Kampf gegen Atomwaffen

Dem Komitee in Oslo gelingt es mit der Vergabe des Friedensnobelpreises immer wieder, die Welt zu verblüffen. Wer da auch vorher als neuer Preisträger gehandelt wird, vom Papst über Angela Merkel bis hin zum Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen: das Nobelkomitee entscheidet anders, und das ist gut so. Denn die weltweit wichtigste Auszeichnung, die für Verdienste…

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Zum Tag der Menschenrechte und zum Friedensnobelpreis: Kraft des Dialogs oder die Gewalt des Krieges

    Der 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte, und weil der 10. Dezember zugleich der Todestag von Alfred Nobel ist, wird jährlich an diesem Datum in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Preisträger im Jahr 2015 ist das Tunesische Quartett für den nationalen Dialog. Doch die Botschaft, die das norwegische Nobelkomitee mit der Entscheidung…

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Der Friedensnobelpreis 2014 würdigt den Kampf für die Rechte der Kinder.

Nach Menschenrechtsaktivisten, Rüstungsgegnern und Umweltschützern lenkt das Osloer Nobelpreiskomitee den Blick wiederum weg von der großen Politik und der klassischen Diplomatie, hin zu den kleinen Friedensstiftern dieser Welt. Die Auszeichnung der erst 17-jährigen Malala Yousafzai aus Pakistan und des 60-jährigen Kailash Satyarthi aus Indien kann in vielfacher Hinsicht wohltuende Wirkung entfalten. Sie rückt die Kinder…