Schlagworte: Friedenspolitik

deutsch-russische Beziehungen - Symbolbild
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Ostpolitik kann heute nur europäisch sein – Gastbeitrag von Dirk Wiese

Zwei Ereignisse des Jahres 2020 geben Anlass, über die deutsch-russischen Beziehungen resümierend, aber auch nach vorne gerichtet, nachzudenken: Am 8./9. Mai jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal – ein wiederkehrender historischer Gedenktag, der uns verbindet und vor Augen führt, welche immense historische Verantwortung wir heute als nachfolgende Generationen haben, den Frieden…

NATO
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Militaristische Ambitionen stehen dem Grundgesetzanspruch der Friedfertigkeit entgegen

Wenn Frankreichs Präsident Emmanuel Macron große Entwürfe zur europäischen Zukunft ausbreitet, reagiert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gern mit Schweigen. Monatelang ignorierte sie die Reformideen aus dem Elyseepalast, dann überließ sie es ihrer Nachfolgerin im CDU-Vorsitz zu antworten. Viel Substanzielles fiel Annegret Kramp-Karrenbauer allerdings nicht ein. So würgt Berlin den deutsch-französischen Motor ab, der für die…

Frieden
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Über Friedenspolitik, Abrüstung und Vertrauen

Manches war und ist doch anders, als es in moralisch zielenden Einschätzungen der Kriegswaffenkontroll- und Abrüstungspolitik beschrieben wird. Diese Politik war Kind des kalten Krieges. Es war ein kalter Krieg zweier Staatengruppen mit gegensätzlichen grundlegenden Rechtsauffassungen, mit antagonistischen politischen Systemen und konträren kulturellen Vorstellungen. Auf dem Boden des Nachkriegsdeutschland war dieser kalte Krieg hochkonzentriert: Hier…

Flagge Israel
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70 Jahre Israel -Ausnahmezustand als Normalfall

„Der Ausnahmezustand ist die Normalität in Israel. Man hat sich an die Angst nicht gewöhnt. Aber Israelis haben sich mit ihr irgendwie arrangiert, sie gehört zu ihrem Leben“, so hat es der Filmemacher und Journalist Richard C. Schneider anlässlich der Vorstellung seines Buches „ALLTAG IM AUSNAHMEZUSTAND –MEIN BLICK AUF ISRAEL“ in diesen Tagen formuliert und…

Norbert Blüm Buchtitel
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Norbert Blüm: Wegweiser in eine bessere Welt

„Krieg, Folter, Ausbeutung, Ungerechtigkeit, sind keine Wettereignisse wie Tsunami oder Blitz“, so ist es in dem neuen Buch des früheren Arbeits- und Sozialministers, Norbert Blüm zu lesen. Deshalb kommt er zu dem Schluss: „Sie sind nicht gottgegeben. Also können sie auch von Menschen abgeschafft werden.“ Der ehemalige Sozialpolitiker, von manchen Kritikern als Herz-Jesu-Marxist verächtlich gemacht,…

ICAN-Logo
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Rückenwind für den Kampf gegen Atomwaffen

Dem Komitee in Oslo gelingt es mit der Vergabe des Friedensnobelpreises immer wieder, die Welt zu verblüffen. Wer da auch vorher als neuer Preisträger gehandelt wird, vom Papst über Angela Merkel bis hin zum Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen: das Nobelkomitee entscheidet anders, und das ist gut so. Denn die weltweit wichtigste Auszeichnung, die für Verdienste…

Polizei-Panzerwagen für den G20
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G20: In Hamburg brodelt es.

Der G20-Gipfel mobilisiert Massenproteste, die Behörden warnen vor Chaos, der Demonstrationsfreiheit werden enge Grenzen gesetzt. Ein gigantisches Aufgebot an Sicherheitskräften belagert die Hansestadt. Mit Donald Trump, Vladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan werden die herausragenden Reizfiguren der internationalen Politik zu einem Stelldichein an der Alster erwartet. Das provoziert Widerstand. Erinnerungen an die Gewaltexzesse beim G8-Gipfel…

Norbert Blüm. Copyright Westend Verlag
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Norbert Blüms neues Buch „Aufschrei“: Ein Aufruf zum Aufstand – Wider die erbarmungslose Geldgesellschaft

„Der Aufschrei ist ein Aufruf zum Aufstand gegen Resignation. Es ist ein wildes Buch“, wie der Autor, der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm selber einräumt. Es ist ein „Pamphlet“ wider die erbarmungslose Geldgesellschaft, so steht es auf dem Cover des kleinen Werkes, das den Autor mit empörtem, fast wütendem Gesicht und der erhobenen Faust zeigt, ein…

Putin und Merkel
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Frieden in Syrien: Nur mit Russland

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Rande des EU-Sondergipfels in Brüssel etwas gesagt, was beinahe sensationell aus ihrem Munde klingt: Es müsse mit vielen Akteuren gesprochen werden, auch mit Assad. Da reibt sich der politische Beobachter zunächst verwundert die Augen. Aber es stimmt ja: Wer den Flüchtlingsstrom stoppen will, muss an die Ursachen heran. Und…