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Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar: Wertbasierte „TV-Verweigerung“

Axel Hegmann Von Axel Hegmann
3. November 2022
Blutiger Handabdruck

Ich bin jetzt siebzig Jahre alt.
Von Kind an fußballverrückt.
Wenn ich alle Weltmeisterschaften in meinem Leben zusammenrechne, komme ich auf 17.
1954: Da hätte Rahn aus dem Hintergrund schießen müssen, was er auch tat und uns so ein bisserl (neun Jahre nach dem Nichts) so eine Art Ersatzsieg bescherte.
Ich war zwei und zu klein, Papi hat mir später erzählt, daß sie sich mit über 100 Menschen in der Bahnhofskneipe von Kray- Süd auf
70 qm quetschten und auf einen winzigen Würfel, der ganz hoch unter der Decke stand, guckten und nichts sehen konnten.
Aber Willy Poertgen, der Wirt, hat den Umsatz seines Lebens an diesem 4. Juli 1954 gemacht.
1958 stand in der Küche ein Telefunken- Radio bei uns und Papi regte sich furchtbar über die unfreundlichen Schweden auf, die immer „Heja- Heja“ schrieen und uns nicht aus dem Hintergrund schießen ließen, übrigens auch, weil ein Ungar namens Szolt den urdeutschen Germanen Juskowiak vom Platz stellte.
1962 war das alles ganz weit weg, in Chile, die Übertragungen im Radio liefen zu Zeiten, wo der arbeitende Deutsche ratzte.
Deswegen schieden wir auch früh aus, trotz eines Youngsters namens Fahrian im Tor, ein früher Media- Star.
1966: Das erste Mal, wo ich mit 14 bewusst dabei war.
Ich erinnere mich an Emmas unmögliches Tor aus spitzestem Winkel gegen Spanien, an den wilden Stier Horacio Troche und natürlich an das Endspiel, wo ein Schweizer Schiedsrichter seinen Dienst tat, im entscheidende Augenblick aber dem georgischen Väterchen Bakhmarov (da kam Stalin her!!) die Verantwortung überließ und uns aller Uwe mit gesenktem Haupt an einer englischen Königin (das gab es damals tatsächlich einmal!) mit gesenktem Haupt defilierte, weil wir schon wieder besiegt wurden.
1970: Die tollste WM, an die ich mich erinnern kann:
5:2 gegen Bulgarien mit Fußballgott Stan, das Viertelfinale gegen England 3:2 nach 0:2 und das legendäre Halbfinale gegen Italien mit früher Führung der Italiener und dann „ausgerechnet“ Schnellinger in der 90. Minute und die irre Verlängerung: 2:1, 2:2. 2:3, 3:3, 3:4.
Vier Jahre später, 1974 wurde nicht die damals weltbeste Mannschaft, die Holländer mit Cruyff und Neeskens, sondern Deutschland Weltmeister, dank John Keith Taylor, Bernd Hölzenbein, Gerd Müller und Sepp Maier.
1978 in Argentinien wurde ein Österreicher narrisch und wir durften frühzeitig nach Hause, weil wir aus Protest nicht neben den Folterkellern der Junta weiterspielen wollten.
1982 hatten wir uns wieder mit Österreich vertragen und verloren in der Vorrunde durch einen 1:0 -Sieg unsere Achtung, kamen wie durch ein Wunder ins Endspiel (im Halbfinale gegen Frankreich hatte Harald Schumacher seine Türsteher- Qualitäten gegen Battiston unter Beweis gestellt), aber niemals waren wir im Finale chancenloser als gegen die Italiener.
1986 wieder Mexiko, eine unsympathische Mannschaft, deren Ersatztorwart den Bundestrainer als Suppenkasper abkanzelte und darauf heim durfte.
Im Endspiel gegen Maradona & Co ohne Chance trotz eines „nur“ 2:3.
1990 hatten wir dann im Finale gegen Maradona & Co in Italien durch den berechtigsten Elfer aller Zeiten, verwandelt durch unseren Filigran- Maradona namens Andy Brehme, alles wieder ausgeglichen und der Suppenkasper meinte im Anschluss, daß wir auf Jahrhunderte nicht mehr schlagbar sein würden.
1994 waren wir in den USA früh raus.
1998 in Frankreich waren wir auch nach dem Viertelfinale (0:3 gegen Kroatien) schnell daheim.
2002 kamen wir in Korea mal wieder ins Endspiel, aber da war Brasilien noch nicht reif für ein 1:7, weil Olli Kahn im Tor stand.
Aber mal wieder Vize.
2006 waren wir daheim Weltmeister, obwohl wir nur Dritter wurden, aber wir waren so sympathisch draußen im Land, so total undeutsch. Alle mochten uns.
Obwohl da viel Geld vorher für geflossen war.
Aber eine Freundschaft muss man pflegen.
2010 wurden wir in Südafrika Dritter gegen Uruguay.
Teilweise tolle Spiele, aber auch Pech dabei.
2014 wurden wir dann wieder mal Weltmeister, allerdings dürfte das 7:1 gegen Brasilien das beste Spiel einer deutschen Mannschaft sein, das ich je sah.
2018 war nix, vielleicht haben wir uns deshalb schon so früh aus Russland verabschiedet, weil wir die Sanktionen schon vorwegnehmen wollten.
2022 werde ich übrigens KEIN WM- Spiel schauen.
Ich hätte das 2018 schon praktizieren sollen.

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