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Home Politik

Autoindustrie: Droht die Konkurrenz aus China?

Friedhelm Ost Von Friedhelm Ost
19. Juli 2023
Chinesischer Drache

Bislang haben die deutschen Automobilfirmen gute Geschäfte in China gemacht. VW, BMW, Mercedes und Audi waren dort mit Marktanteilen von 20 bis 30 Prozent präsent. Doch der Markt für PKW’s dreht sich und zwar in Richtung Elektromobilität. Während sich die deutschen Hersteller noch schwertun, sich auf die großen Veränderungen in Asien einzustellen, richten sich vor allem die Zulieferer mit hohem Tempo auf die Produzenten in Fernost ein.

Chinesische PKW-Hersteller auf den Sprung nach Europa

Beispielhaft dafür steht das Familienunternehmen Marquardt aus Rietheim-Weilstein auf der Schwäbischen Alb. Der Chef dieser Firmen, Harald Marquardt, hat jüngst gemahnt, die chinesischen Mitbewerber sehr ernst zu nehmen und entsprechende Zukunftsstrategien zu entwickeln. Manches deutet darauf hin, dass die chinesischen Autobauer mit ihren Fahrzeugen auch schon bald auf die europäischen und anderen globalen Märkte drängen werden. Denn sie sind nicht nur preislich, sondern auch qualitativ sehr stark.

Während die deutschen PKW-Produzenten seit langem Druck auf die Zulieferer ausüben, geben sich die chinesischen Autofirmen durchweg gegenüber den Zulieferern konzilianter. Die Firma Marquardt sind Hersteller von Schaltern und Bedienelementen und damit nicht im Antriebsstrang von Verbrennungsmotoren aktiv. Mit der Elektromobilität gewinnt dies Unternehmen neues Geschäft hinzu, denn es integriert vor allem Mechanik, Elektronik und immer mehr Software. Ein neues Feld wurde mit seinen Batteriemanagement-Systemen erobert. Neben Bosch und ZF ist die Firma in Asien schon bestens aufgestellt, weil sie ihren Kunden optimale Lösungen bei Innovationen, Kosten, Bauraum und Gewicht anbietet.

Verlagerung der Produktion ins Ausland

Mehr und mehr werden industrielle Arbeitsplätze ins kostengünstigere Ausland verlagert. Das gilt nicht nur für die Produktion, sondern auch für die Entwicklung. So wird die Firma Marquardt jetzt einen zweiten Standort in Tunesien aufbauen und dort die Zahl der Arbeitnehmer auf 2.500 (bisher 1.500) erhöhen. Ebenso wird ein neues Werk in Indien errichtet. Der Firmenchef weist darauf hin, dass sich die Deindustrialisierung nicht mehr schleichend, sondern beschleunigt vollzieht: „Denn Deutschland schneidet bei den Standortfaktoren in nahezu allen Bereichen schlechter ab als andere Länder. Wir sind das Schlusslicht in Europa bei Steuerbelastung, Energiekosten, behördlichen Auflagen uns sogar der Bildungsqualität der Berufsanfänger.“ Marquardt richtet seine Mahnung an die Politik, die dringend gegensteuern muss, „wenn Deutschland seinen Wohlstand halten will, allein schon aus Selbsterhaltungstrieb.“

Voreiliger Ausstieg ohne Alternativen

Die Gefahr ist nicht gering zu schätzen, dass bei massiven Wohlstandseinbußen in breiten Schichten der Bevölkerung die Menschen populistische Parteien wählen. Dies würde unsere politische Stabilität als bisherigen Standortvorteil auch noch gefährden. Neue Investoren könnten bereits heute fast nur noch mit Subventionen nach Deutschland gelockt werden; das gilt etwa für Chipfabriken, Batteriehersteller oder Autoproduzenten.

Der Bundesregierung kreidet Marquardt im Handelsblatt-Interview an: „Man kann nicht Dinge beschließen, wenn die Alternativen noch nicht bereitstehen. Der Atomausstieg war zu früh, die Einführung der Elektromobilität zu schnell und einseitig. Im weltweiten Wettbewerb leisten wir uns durch Voreiligkeit ohne Not, uns selbst zu schwächen…. Das kann nicht gut gehen, so ehrenwert es sein mag, den Vorkämpfer in Sachen Umweltschutz zu spielen.“ Der mittelständische Unternehmer von der Schwäbischen Alb spricht vielen Firmen aus dem Herzen, wenn er die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ganz oben auf die Agenda gesetzt sehen will. Denn weitere Belastungen der industriellen Produktion in Deutschland seien nicht verkraftbar, sondern beschleunigen die Verlagerung ins Ausland. „Da fehlt vor allem bei den Grünen das Bewusstsein“, so das Fazit von Harald Marquardt.

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