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Home Politik

„KRIEG ist krank – IMMER!“ Auf welches Inferno wollen wir denn noch warten?

Marianne Bäumler Von Marianne Bäumler
27. November 2022
Edvard Munch: Der Schrei, Gemälde 1893

Die wahnsinnigen Kriegs-Herren: jetzt haben sie in perversem Triumph inzwischen nicht nur die große Stadt Cherson total zerstört, mit Wonne die Infrastruktur, die essenziellen Lebensadern zur Strom-und Wasserversorgung genüsslich gekappt, wie in einem computer game, untermalt vom irren winner-Geheul alter weißer Männer, deren BEDEUTUNGSVERLUST sie zu schrill grinsenden MASSEN-Mord-Pubertierenden mutieren lässt.

Welch eine Frage: Wie können wir das Leid ermessen?

Nein, das können wir nicht – nie und nimmer! Welche Steigerungen brauchen wir denn noch?

Für jeden toten ukrainischen Bürger – Männer, Frauen und Kinder – ist die Welt doch untergegangen. Das Inferno findet statt, jetzt, gestern, vorgestern. Seit dem 24. Februar dieses Jahres ganz offiziell.

Hören wir denn die Schreie der Verwundeten, das Wimmern der Kinder, spüren wir die Verzweiflung der eigentlich wie wir modernen, das heißt im Aufklärungszeitalter sich befindenden Menschen, die gesund und munter in einem demokratischen Rechtsstaat leben wollen, gar nicht so viel mehr, aber auf keinen Fall weniger?

 Wie gehen wir denn um mit der millionenfachen Fassungslosigkeit von unseren Zeitgenossen?

Und wie? Und was, was folgt daraus?

Wir sollten uns mit Spekulationen, welche Rolle „die Amis“ dabei haben, bitte nicht aufhalten!

Auch wenn uns bekannt ist, was amerikanischer Imperialismus an brutalen Feldzügen seit vielen Jahrzehnten an Leid über Millionen von unschuldigen Menschen wie ein quasi göttliches Schicksal mit technischer und chemischer Raffinesse mit Null an Unrechtsbewusstsein triumphal ausgegossen haben. Und wir haben darüber geschrieben, demonstriert, protestiert. Es war uns bekannt, was zynisch gemeint war mit „God‘s own country“. Und: wir haben uns auch da viel zu wenig konkret aktiv im Widerstand gegen solches Unrecht auf die Seite der Opfer gestellt!

Aber wem, welchen Opfern des russischen Angriffskriegs, des aktuellen Zerstörungswahns, wem hilft das jetzt, immer noch abwiegen zu wollen, welcher Aggressor schlimmer ist?

Wem nützt dieses „ja, aber die Amis erst…“, oder sogar „der arme Putin…“ ?

Und dann diese Auguren, ob in den small talk shows, ob in den „Nachdenkseiten“, diese indolenten Besserwisser hier und heute, dieses fanatische immer Rechthabenwollen, dieses kalte maliziöse Auslächeln angesichts jedes ARGUMENTS?

Es widert mich an, diese pseudoüberlegene Ungerührtheit angesichts der Opfer. WAS TUN also? Wir tun zu wenig, denn das Morden, es geht jetzt immer noch weiter.

Bildquelle: Edvard Munch, Public domain, via Wikimedia Commons

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Comments 3

  1. Ralf Liebers says:
    3 Jahren ago

    Ich habe selten eine so dichte Fülle an treffenden und zutreffenden Gedanken gelesen! Chapeau!!
    Nun fehlt natürlich noch die Antwort auf die Frage: „Was tun?“
    Was steht zur gedanklichen Debatte?
    Das Völkerrecht?
    Das Menschenrecht?
    Das Recht auf Selbstverteidigung?
    Wer oder was ist „selbst“? Darf ein potenter Nachbar den mordenden Aggressor in die Schranken weisen mit Mitteln, die wirklich ein Ende der Zerstörung der Ukraine und des Mordens an den Ukrainern bedeutet?
    Nein, man darf sich nicht in diesen genozidalen Krieg hineinziehen lassen, man darf nur beobachten und späteren Generationen berichten.
    Der Mörder ist souverän, die Ermordeten sind es auch und die Beobachter sowieso.
    Was ist wichtiger, das etwas abstrakte Völkerrecht oder das ganz konkrete Recht der Menschen auf eigenes Leben?
    Putin kennt alle diese Fragen und er handelt entsprechend der „Nichtantworten“ so lange, bis er tatsächlich Antworten bekommt, die er nicht mehr links liegen lassen kann.
    Bin ich ein Kriegtreiber, weil ich dafür plädiere, dem Mörder das Messer aus der Hand zu winden?
    Wie oft müssen wir das Kreuzigen des unverhandelbar friedliebenden Christus ertragen / wie oft dürfen wir zuschauen?

    Antworten
  2. Jan Schiller says:
    3 Jahren ago

    Ganz klasse wäre, wenn wir wüssten, dass die ukrainischen Oligarchen auch ein paar Wärmehäuser für ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen bauen würden! Mindestens!

     Jan Schiller
     

    Antworten
  3. Heinz-Hermann Ingwersen says:
    3 Jahren ago

    Noch besser wäre es, wenn die Freunde Selenskys sich vehement für Friedensverhandlungen mit Russland einsetzen würden – ohne irgendwelche Vorbedingungen. Und wenn nie wieder auf grünen Parteitagen eine Mehrheit von fast 80 Prozent Friedensverhandlungen ablehnen würde!

    Antworten

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