Schlagworte: Buchbesprechung

Eisbein
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„Wir essen die Angst der Tiere mit!“ Dr. Alfred Döblin

Hintergründige Aufklärung im spannenden Krimiformat Bereits 2013 hatte Wolfgang Schorlau seinen wie immer zuverlässig recherchierten Kriminalroman bei Kiwi veröffentlicht, also vor mittlerweile sieben Jahren. Schon damals war der Schock groß, vor allem für jene LeserInnen, die eigentlich die Gefahren des unbändigen Fleischkonsums lieber verleugneten. Und jetzt?! Und jetzt werden wir eingeholt von entsetzlichen Tatsachen aus…

Gemälde Sacco di Roma von Johannes Lingelbach
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Die Rache des Kaiser – Folgen und Ursachen von Gewalt im 16. Jhd.

Über unsere Zukunft wissen wir wenig Genaues; die Gegenwart ist rasch vorbei. Sie wird sofort zu Vergangenheit. Über die Vergangenheit wissen wir vergleichsweise am meisten. Erlebtes, Gehörtes, Gelesenes, Verstandenes. Es ist also kein Wunder, dass Geschriebenes meist von Vergangenem berichtet beziehungsweise Behauptungen über Vergangenes aufstellt. Historische Romane, historisierende Erzählungen leben davon, sie haben Dauerkonjunktur, sind…

Frau und Gesellschaft - Symbolbild
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Wiedergelesen: Theodor Fontane: Irrungen – Wirrungen und Stine

Zugegeben: ich lese ihn immer wieder gerne, den alten Märker mit seiner ruhigen Erzählweise und seinem Blick aufs Soziale. Die Sensibilität für soziale Ungleichheit in Zeiten der preußischen Monarchie Ende des 19. Jahrhunderts, in denen die Gesellschaft in Stände und Klassen tief gespalten und extrem hierarchisch strukturiert war, zeigt sich in beiden Prosastücken in der…

Kreuz
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Gegen das Vergessen: John Cowper Powys: Wolf Solent

John Cowper Powys ist ein weithin unbekannter Autor (1872-1963). Auch wir sind eher durch Zufall auf ihn gestoßen (antiquarisch erwarben wir eine Ausgabe seiner gesammelten Werke, erschienen im Verlag Zweitausendeins; siehe auch den Beitrag Kultur als Lebenskunst von Joke Frerichs im Blog der Republik am 11.08.2019). Es handelt sich um einen englischen Gelehrter und Schriftsteller,…

Finnwal
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Von der Roman-Utopie zur Corona-Realität

Einsamkeit ist Lesezeit. Einige Tage lag „Der Wal und das Ende der Welt“ unangetastet da. In diesen Zeiten eine Weltuntergangsgeschichte zu lesen, war vermutlich keine gute Idee. Die täglichen Nachrichten liefern Schrecken schon im Übermaß. Als aber der unterhaltsame und erbauliche Leseproviant zur Neige ging, griff ich schließlich doch zu dem gut 450 Seiten langen…

Buchtitel
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Die Nacht, als das Feuer kam – Dresden 1945

Der britische Journalist und Autor Sinclair McKay hat eine Reihe bisher nicht übersetzter Bücher mit historischem Hintergrund geschrieben. Seriöse Sachbücher, einprägsam geschrieben. Nun ist zeitgleich in Großbritannien und in Deutschland (Goldmann Paper, 559 Seiten, € 22,00) sein Buch über die Zerstörung Dresden am 13. Februar 1945 durch alliierte Bombenangriffe erschienen: „Die Nacht, als das Feuer…