• Über uns
  • Freund*innenkreis
  • Verein
  • Autor*innen
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Archiviert
  • Contra AfD
Dienstag, März 24, 2026
Blog der Republik
Advertising
  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Blog der Republik
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Home Politik

Scholz fordert Reichensteuer – Es wird Zeit für soziale Gerechtigkeit

Klaus Vater Von Klaus Vater
25. Februar 2021
Wahlplakat CDU - für soziale Gerechtigkeit

Lang ist es her - aber soziale Gerechtigkeit war auch einmal eine Forderung der CDU

Im Blick auf die kommenden Jahre hat der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, angekündigt, dass die weit über dem Durchschnitt Verdienenden und die herausragenden Vermögensbesitzer einen größeren Beitrag leisten müssten. Kleine und mittlere Einkommen sollten entlastet werden.

Das ist angesichts der neuen Schulden durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verständlich. Und auch  richtig. Denn die „alte“ Sozialdemokratie hat Ausgaben, Schulden und Finanzierung zusammen meist nicht aus den Augen verloren. Scholzens Ankündigung ist „Zukunftsmusik“. Anderes liegt näher.

In ziemlich genau sieben  Monaten entscheiden die Wahlberechtigten in Deutschland über die Zusammensetzung des Bundestages und mittelbar darüber, welche Fraktionen die Regierung einschließlich der Regierungsspitze bilden werden. Parteien und deren Fraktionen bringen sich langsam in Position.

Die Bundesregierung für die Zeit zwischen 2021 und 2025 wird in den Bereichen der sozialen Sicherung vor ähnlichen Fragen stehen wie die  Regierung Schröder-Fischer in den Jahren bis 2005. Diese vier Jahre bis 2025 werden extrem schwierig werden, es wird tiefe Enttäuschungen, Zorn und harte Auseinandersetzungen geben.

Mit Blick auf die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung  wegen Minister Spahns Politik war am 19. Februar in der FAZ zu lesen: „Die durch dreizehn Gesetze und Vorlagen ausgelöste Kostensteigerung beziffern die Kassen zwischen 2019 bis 2022 auf rund 33 Milliarden Euro – „ohne Corona“, wie es ausdrücklich heißt.“ Die Auswirkungen der Corona-Pandemie ordnete die Zeitung so ein: „Insgesamt klaffe im laufenden Jahr in der GKV eine Finanzierungslücke von 16 Milliarden Euro. Diese könne nur durch noch höhere Steuerzuschüsse, durch den Abbau der Kassenrücklagen sowie durch die Erhöhung des Krankenkassenzusatzbeitrags um 0,2 bis 0,5 Prozentpunkte geschlossen werden.“

Im Bereich der Pflegeversicherung haben Bundesregierung und Gesetzgeber ausgabenwirksame Beschlüsse mit einem Volumen von sechs Milliarden Euro auf den Weg  gebracht. Es besteht zwar die Absicht, 1,8 Milliarden Euro über einen höheren Bundeszuschuss zu finanzieren, einen weiteren Teil durch Abbau der Pflege-Rücklage; aber ein Rest wird über höhere Beiträge zu decken sein. Zudem wird der Gesetzgeber kaum daran vorbeikommen, dem 2019 vorgelegten Gutachten des „Pflegepapstes“ Professor Heinz Rothgang zu folgen und die fachliche Personalausstattung der Altenpflege merklich zu erhöhen – allein schon der steigenden Pflegezahlen wegen. Auch das kostet Geld, Geld für unabweisbare Vorhaben. Wie die so entstehenden Kosten gedeckt werden, ist offen.

Die Realisierung eines einheitlichen, bundesweiten Tarifs für die in der Altenpflege Beschäftigten würde noch einmal einen Ausgabenschub von fünf Milliarden bewirken, ist von Pflege- Arbeitgebern zu hören. Derzeit sieht es jedenfalls so aus: Die Hauptlast steigender Ausgaben liegt auf den Schultern der Pflegebedürftigen – durch höhere Eigenanteile – und auf der kompensierenden Sozialhilfe.

In der gesetzlichen Rentenversicherung  ist klar: Deren Beitragssatz wird von gegenwärtig 18,6 Prozent auf 20 Prozentpunkte  2025, steigen. In der Arbeitslosenversicherung ist eine Erhöhung des Beitrags von 2,4 um 0,2 Prozentpunkte 2024 bereits „eingepreist“, wie es heißt.

Die Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag festgelegt, dass während der laufenden Legislaturperiode die Summe der Sozialbeiträge 40 v.H. des beitragspflichtigen Einkommens nicht überschreiten solle. Es heißt, jeden Tag besuchten Regierungs- beziehungsweise Koalitionsvertreter diesen „40-Prozent-Patienten“, um ihn zu behauchen und beatmen, den Defibrillator stets zur Hand. Ende der nächsten Legislaturperiode würden dann jährlich 40 bis 50 Milliarden Euro mehr jährlich in die Sicherungssysteme fließen müssen. Keine Kleinigkeit in einer Zeit, in der gleichzeitig die Lohn- und Einkommensteuer neu austariert werden soll.

Print Friendly, PDF & EmailAusdrucken/PDF erstellen:
Teilen Sie diesen Artikel:
Instagram
Tags: faire Verteiung der CoronabelastungenOlaf ScholzReichensteuerSoziale Gerechtigkeit - Es wird Zeit für soziale GerechtigkeitSoziallasten
Vorherigen Post

Zum virtuellen Wasser und Wasserfußabdruck. Teil 1

Nächster Beitrag

Kriminelles Chaos ist keine Folklore – Merkwürdiger Ausdruck der Freude aufs neue Jahr

Nächster Beitrag
Abgebranntes Feuerwerk und Böller

Kriminelles Chaos ist keine Folklore - Merkwürdiger Ausdruck der Freude aufs neue Jahr

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaut mal hier

  • Justizskandal im Sauerland: Das von Charlotte Merz, Ehefrau von Bundeskanzler Friedrich Merz, geleitete Amtsgericht erließ einen rechtswidrigen Durchsuchungsbeschluss gegen eine junge SPD-Frau 08.09.2025
  • Geschichtsrevisionismus: Basteln an der „zweiten Geburt“ 15.4.2025
  • Leak zu Zwei-Klassen-Struktur beim BSW - Sahras Knechte 22.2.2025
  • Sätze aus dem Wahlprogramm der AfD - und was sie bedeuten 18.2.2025
  • Kulturbegriff der AfD : Aufgeladen mit völkischer Ideologie 5.2.2025
  • Das Spiel der Lobbyisten und Politiker: Erik Ahrens – Ein tiefer Fall innerhalb der rechtsextremen Netzwerke 23.1.2025
  • Petition: Finger weg von unserer Demokratie, Herr Musk 3.1.2025

UNSER NEWSLETTER

Abonnieren Sie unseren Newsletter und werden Sie einer unserer 2.981 Abonnenten.

Prüfen Sie Ihren Posteingang und den Spamordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

Werbung

[the_ad id="27291"]

Letzte Kommentare

  • Annette Holze bei Die neue Missbrauchsstudie der Universität Paderborn geht uns alle an
  • Philipp bei KI in der Landesverteidigung – Warum mehr Tempo nicht mehr Sicherheit bedeutet. Gastbeitrag von Axel Fersen und Karl Hans Bläsius
  • Theo Schweiger bei Missbrauch in der Kirche: Täter werden geschont
  • Philipp bei Der nächste Energiekrieg. Die Folgen des Irankrieges auf die Preise von Gas und Strom in Europa waren absehbar

UNSER NEWSLETTER

Abonnieren Sie unseren Newsletter und werden Sie einer unserer 2.981 Abonnenten.

Prüfen Sie Ihren Posteingang und den Spamordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

  • Trending
  • Comments
  • Neueste
Friedensdemo Bonn, Oktober 1981

Grüne und Krieg — Partei-Austritt des Gründungsmitglieds Ulfried Geuter

18. März 2024
Alice Weidel, Elon Musk und Esel, Screenshot Tik Tok

ARD-Wahlarena – Weidels Lügen sind Methode

18. Februar 2025
Feigenblatt

Alice Weidel: Das lesbische Feigenblatt und das Familienbild der AfD

1. Januar 2025
Screenshots von TikTok_Accounts aufgestachelter Bauern oder AfDlern oder anderen "Empörern"

Aufruf zur Bauerndemo in Berlin, AfD-Anhänger und andere Rechtsextreme mobilisieren.

24. Oktober 2024
Friedensdemo Bonn, Oktober 1981

Grüne und Krieg — Partei-Austritt des Gründungsmitglieds Ulfried Geuter

Screenshot ARD-Mediathek zur Sendung von Caren Miosga

Talk bei Miosga: Die Entlarvung der Sahra Wagenknecht

Kriegszerstörungen in der Ukraine

Ukraine: Verantwortungsbewusstes Handeln statt gefährlicher moralischer Überheblichkeit

Mauer in der NS-Ordensburg Vogelsang mit NS-Adler im Mauerwerk

Lasst Höcke regieren!

SPD-Banner

Stehen statt Ducken oder Drehen

23. März 2026
Verkehrsschild U-Turn

Wo ist der Ausweg der SPD? CDU gewinnt die Wahl in Rheinland-Pfalz

22. März 2026
Buch-Titelbild "Griff nach Gold", Papyrossa-Verlag

Fußball, Politik und Geld – eine unheilvolle Allianz

22. März 2026
Wochenmarkt, Zeichnung: Wolfgang Schieffer (Waldmaler.de)   

WOCHENMARKT: Von Machtwechseln, Fehlgriffen und Teppich-Basaren – Eine kleine Geschichte der Bundespräsidentenwahlen

21. März 2026

BLOG DER REPUBLIK

Blog der Republik

Kategorien

  • Allgemein
  • Buchbesprechungen
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Politik
  • Wirtschaft

Kategorien

  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Standpunkte

Schlagwörter

AfD CDU Demokratie EU Frieden Merz NoAfD Rechtsextremismus Ukraine wehrhafte Demokratie

© 2026 Blog der Republik.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!

© 2025 Blog der Republik