Schlagworte: Zivilcourage

Dieter Wedel, Bildquelle: Foto: © JCS' / Lizenz: CC-BY-SA-3.0 / GFDL
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Dieter Wedel und die feigen Mitwisser

Begeben wir uns auf gar nicht so dünnes Eis und glauben, was die ZEIT über den Starregisseur Dieter Wedel enthüllt hat. Auch wenn bislang keine gerichtsfesten Beweise für die Ungeheuerlichkeiten vorliegen, – die Übereinstimmungen in den erschütternden Schilderungen der Wedel-Opfer sind erdrückend. Und die schriftlichen Belege sind es ebenfalls. Der großartige Film- und Fernsehregisseur Wedel…

Protection
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Viele schauten zu und niemand hat geholfen : Axel Hackes Buch „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“.

Der Journalist und Buch-Autor Georg Stefan Toller- der Mann ist 96- wurde einst gefragt, ob er sich erinnern könne, wie es damals anfing mit der Juden-Verfolgung. Troller, ein Jude, der vor den Nazis aus Wien fliehen musste, erinnerte sich sehr wohl und antwortete: Als die Gassenjungen ihm als Juden die Mütze wegnahmen, irgendwo in den…

Zivilcourage
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Ein Peis für Zivilcourage und seine Folgen im Netz

Ein Shitstorm tobt gegenwärtig im Netz. Reaktion auf die Verleihung eines Preises für Zivilcourage an eine Schülerin in Dresden. Der Preis wird gemeinsam von der Jüdischen Gemeinde Berlin und vom Förderverein „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ verliehen. Die 15jährige Schülerin erhielt den Preis dafür, dass sie sich in ihrer Klasse gegen antisemitische und volksverhetzende…

Christina Rau
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Christina Rau würdigt den Mitgründer von GESICHT ZEIGEN zeigen für seinen Kampf gegen Rechtsextremismus und für ein offenes Deutschland: Uwe-Karsten Heye mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet

Die Initiative „Gesicht zeigen“ ist mit dem Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgezeichnet worden. Den Preis nahm der Vorsitzende und Gründer von „Gesicht zeigen“, Uwe-Karsten Heye, entgegen. Bei einer Feierstunde in der Düsseldorfer Synagoge würdigte die Witwe des früheren Bundespräsidenten, Christina Rau, den Kampf des Vereins gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus sowie…

Buchtitel Ehre wem Ehre gebührt
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Unbesungene Helden – 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzt sich ein Historiker mit Tätern auseinander, beschreibt die Politik der Rehabilitierung und nennt „unbesungene Helden“ des Widerstands.

Der Titel dieses Buchs klingt ziemlich altmodisch und könnte missverständlich sein: „Ehre wem Ehre gebührt!“ – das sind Vokabeln, die nicht in die Welt von Blogs und Facebook passen. Aber sie sind zutreffend, denn es geht nicht nur um SS-Verbrecher und KZ-Kommandanten, deren Untaten gerühmt und später verschwiegen wurden. Sondern es geht um Widerständler und…