Derzeit weltweit, ist Künstliches Furzen längst fest etabliert.
Ganz anders hat Künstliche Intelligenz erst noch viel Wachstum vor sich. Sie ist jung, da poppt sie im PC krass rasend schnell auf. Aber im Gemüt des Menschen ist sie bisher mehr so gemächlich-allmählich unterwegs. Für den nervös-zögerlichen Mensch gelingt dabei keine Mode.
Ganz anders beim Künstliches Furzen, oft als Autofahren bezeichnet, das ist schon über hundert Jahre eine breit übliche, zur Gewohnheit gewordene Mode. Sie wurde längst verinnerlicht mit der üblichen Form von Gewohnheitsrecht, welches mehr Durchsetzungskraft hat, als jedes andere Recht.
Zwar hat jeder Mensch nach wie vor einen natürlichen Auspuff, aber der kann nicht so imposant knurren, dröhnen, wichtig tun – nein, er wird geradezu scheu verborgen, was jede Mode verhindert. Immerhin, beide können verschrottet, recyclt werden – aber Organspenden haben keinen modischen Zulauf.
Bleibt Künstliches Furzen ewig in Mode? Obama hatte was dagegen. Mit dem „Endangerment Finding“ war der Behörde EPA seit 2009 (am Anfang der Regierungszeit von Obama) gelungen, Treibhausgase in den USA einzuschränken.
Mit „make Amerika great again” versucht Trump, interessengeleitet für die Ölindustrie, mit einer juristisch verordneten Mode nachzuhelfen: Es wäre ihm arg peinlich, wenn in einem modernen olympischen Wettbewerb Kühe mehr furzen als Autos. Mit seinem Friedensrat kann Trump immerhin auf seine Lebenszeit garantieren, dass die Ölindustrie friedlich bleibt. E-Autos kann er tolerieren, solange die Akkus mit Öl aufgeladen werden.
In Deutschland müssen Arbeitsplätze erhalten werden. Roboter wären ökologisch gemäßigte Furzer. Aber solange sie noch keine Wähler sind, bleibt ihre Lobby nur ein schwacher Furz.
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