Artikel von Peter Hausmann

Peter Hausmann

Peter Hausmann ist Mitglied der 12. Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule (DJS). und war Teilnehmer am ersten Modellversuch von DJS und Ludwig-Maximilians-Universität zur Journalistenausbildung. Anschließend war er als freier Journalist unter anderem für den Münchner Merkur und den Bayerischen Rundfunk tätig, wo er 1982 eine Festanstellung als Redakteur erhielt. Sein thematischer Schwerpunkt ist die Wirtschafts- und Sozialpolitik. Neben der journalistischen Arbeit erhielt er mehrere Lehraufträge zu den Themen Interviewtechnik und Rundfunkjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München, der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Katholischen Universität Eichstätt. 1988 wurde Peter Hausmann kommissarischer Leiter der Wirtschaftsredaktion Hörfunk beim Bayerischen Rundfunk. Nach dem Tod von Franz Josef Strauß, Ende 1988, wechselte er zur CSU als Sprecher des CSU-Vorsitzenden, Bundesfinanzminister Theo Waigel. Ende 1992 kehrte er zum Bayerischen Rundfunk als Leiter der Wirtschaftsredaktion Hörfunk zurück. 1994 wurde Peter Hausmann Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes unter Bundeskanzler Helmut Kohl. Bis Mai 1998 war er als beamteter Staatssekretär Mitglied der Bundesregierung in Bonn. Von 1998 bis 2005 war Peter Hausmann Partner der Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Unternehmensberatungsgesellschaft Deloitte & Touche, und im November 2005 wechselte er als Partner zur PR-Agentur Pleon. Als Nachfolger von Peter Schmalz war er von 1. November 2008 bis 31. Oktober 2014 Chefredakteur der von der CSU verlegten Wochenzeitung Bayernkurier. Peter Hausmann ist Vorstandsmitglied des Ortsverbandes Laim-West der CSU.


Seehofer, Söder,
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Formsache „Starker Mann“

Alles nur noch Formsache!  Horst Seehofer räumt den Posten des CSU-Vorsitzenden bei einem Sonderparteitag am 19. Januar 2019. Die Nachfolge ist geregelt.  Ministerpräsident Markus Söder wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sein Nachfolger. Er ist der einzige Bewerber und alle Parteigranden unterstützen seine Kandidatur. Es darf mit einem Wahlergebnis um die 90 Prozent gerechnet werden. …

Horst Seehofer
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Der Watschnbaum – vom Geben und Nehmen

„Nochmal mache ich den Watschenbaum nicht“, so klagte Horst Seehofer vor kurzem im Bayerischen Fernsehen. Die Wortwahl lässt tief blicken.  Im bayerischen Sprachgebrauch gibt es nämlich nur dann Watschen (hochdeutsch Ohrfeigen), wenn der Watschnbaum umfällt. Der Watschnmann ist dagegen der Empfänger der Züchtigung. Es gibt ihn nicht nur im übertragenen Sinn. In der Realität war…

Einsamer Pinguin
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Der Unverstandene

„Man muss wissen, wann man geh´n muss“, sang die österreichische Band EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) zur Melodie des Falco-Hits „Amadeus“ (anzuschauen und zu hören auf Youtube ) als sich Kurt Waldheim, Österreichs Staatspräsident, in seinem Präsidialamt verschanzte und nicht wegen seiner NS-Vergangenheit zurücktreten wollte. Er war Mitglied einer SA-Reiterstaffel und ganz Österreich spottete über sein…

Treibsand
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Und nun das Positive!

Niemand soll mir nachsagen, ich würde nur das Negative sehen.  Denen würde ich mit dem berühmte Götz-Zitat entgegnen – nicht das woran sie jetzt denken – : „ Wo viel Licht ist, ist starker Schatten!“ (Götz v. Berlichingen, 1. Akt Jagsthausen Götzens Burg/ J. v. Goethe) Gemessen am derzeitigen Schatten muss die CSU über ziemlich…

333 Schlacht bei Issos
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(3)33(%) – ab 14. Oktober Keilerei?

„333 bei Issos große Keilerei“  An diese hilfreiche Eselsbrücke für das Datum der berühmten Schlacht zwischen den Truppen von Alexander dem Großen und denen des persischen Königs Dareios denke ich, wenn ich die aktuellen öffentlichen und halböffentlichen Einlassungen des CSU-Vorsitzenden zu den jüngsten Umfragen für die anstehende Bayern-Wahl nachlese. Dabei geht es nicht um das…

Fragezeichen
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„Nach den Rechten sehen…“

  Dieser Tage im Wartebereich eines Flughafens im Westen Deutschlands erlauscht: „Na wie war Deine Woche?“ „Ich hatte in Sachsen zu tun.“ „Was hast Du denn da gemacht? Nach den Rechten geschaut?“ „Hahaha … Das ist immer noch die Zone – die Problemzone!  Für Zurückweisung ist es leider schon zu spät.“ Der Rest des Lästerns…

Wegweiser
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Der Bindestrich macht den Unterschied – Ganz links und ganz rechts können nahe beieinander sein

Dieser Tage konnte man einen interessanten Disput über die Frage verfolgen, ob sozialistische Programmatik, unterlegt mit nationalen Zwischentönen, als national-sozialistisch bezeichnet werden darf oder nicht. Die Akteure Michael Wolffsohn, Professor für neuere Geschichte, und der SPIEGEL-Kolumnist Jakob Augstein. Gegenstand der leicht erregten Debatte war die selbst ernannte linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ von Sarah Wagenknecht und Oskar…