Artikel von Uwe-Karsten Heye

Uwe-Karsten Heye

Der Print- und Fernsehjournalist arbeitete unter Gerhard Schröder als Regierungssprecher bevor er als Generalkonsul nach New York ging. Heye ist Autor mehrerer Bücher und bloggt vor allem zu den Themen Rassismus und Antisemitismus.


Buchtitel
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Ein Kontinent und seine Herren Diktatoren – Michi Strausfeld lässt Lateinamerika erzählen

Ausdrücklich adressiert Michi Strausfeld ihren Lesern: „Dies ist ein politisches Buch“.  Auf mehr als 500 Seiten blättert sie die Geschichte Lateinamerikas auf, und lässt sie von lateinamerikanischen Schriftstellern erzählen. Sie sind die Chronisten eines mehr als halben Jahrtausends, das 1492 begann, als Christoph Kolumbus in das Bordbuch seines Schiffes die erste Begegnung mit Eingeborenen auf…

Gewalt - Symbolbild
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Mauerfall und Rechtstaat

„Unsere Denkrichtung hat sich ein Stück weit umgekehrt: Wir betrachten „1989“ nicht mehr nur als befreiendes Ende des 20. Jahrhunderts, sondern auch als Auftakt des mit neuen Problemen belasteten 21. Jahrhunderts“. Dies ist Ausgangspunkt einer Analyse des Leibniz Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam über den heutigen Rechtspopulismus und gibt Antwort auf die Frage,…

Labyrinth
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Thüringen fordert heraus

Die Thüringen-Wahl hat es in sich. Wenig hilfreich ist dabei das von der CDU angestimmte Gejammer über die Niederlage der politischen Mitte. Mehr als 31 Prozent für die „Linke“ und ihren  selbst in der Wählerschaft der Union beliebten Ministerpräsidenten Bodo Ramelow zeigen, dass die „Linke“ in Thüringen längst auch in der Mitte angekommen ist. Der…

Sigmar Gabriel
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Gabriels Ratschläge und die SPD

Sigmar Gabriel gibt derzeit der Sozialdemokratie gern publizistische Nachhilfe zur Überwindung ihres sichtbaren Niedergangs. Da er allerdings daran als ehemaliger Vorsitzender auch selbst maßgeblich beigetragen hat, sollte man auch ihn daran erinnern, dass Johannes Rau, ehemals Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und danach  Bundespräsident, weiland öffentlich bat, auf Ratschläge nach Niederlagen zu verzichten, zumal dann, wenn sie…

Willy Brandt 1971, Bundestag Bonn
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Willy Brandts: jetzt erst recht Demokratie wagen – Den Mut zu einem Neustart wiederholen

Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit Willy Brandt zum ersten sozialdemokratischen Kanzler der Bundesrepublik gewählt wurde. Seine erste Regierungserklärung am 21. Oktober 1969 wurde so etwas wie ein zweiter Gründungsakt für eine Bundesrepublik Deutschland, die 1949 mit starker Westbindung die europäische Tagesordnung mitbestimmen konnte. Es war der Beginn einer Entwicklung, die der postfaschistischen Nachkriegsgesellschaft mit…

Synagoge Halle
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Das Menetekel Halle

Das Menetekel von Halle, zwei Tote und mehrere Verletzte und eine jüdische Gemeinde, die sich in der Synagoge verschanzen musste, wo sie sich am Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, zum Gebet eingefunden hatte. Der schwerbewaffnete Täter schrie Hasstiraden gegen Juden heraus, die von seiner Helmkamera aufgenommen, direkt in das weltweite Netz eingespeist, zeitgleich aufgezeichnet…

Rechsextreme Gewalt
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Der rechte Untergrund bewaffnet sich – Die AfD radikalisiert sich

Die Voraussage für die letzte Landtagswahl 2019 in Thüringen folgt weitgehend den vorausgegangenen Wahlergebnissen in Brandenburg und Sachsen. Auch in Thüringen scheint die AfD unangefochten zur zweitstärksten Kraft im künftigen Landtag zu avancieren. Der Führer des rechtsextremen Flügels der braun grundierten Alternative für Deutschland (AfD), Björn Höcke, der seiner rückwärtsgerichteten Sehnsucht nach einem Führerstaat treulich…

Klimawandel
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Ob das für das Überleben des Planeten reicht?

Im Kanzleramt wurde die Nacht zum Tag. Es tagten Koalitionsausschuss und Klimakabinett. Mindestens die Zeit, die da verbraucht wurde, war durchaus angemessen. Die Große Koalition war angetreten, eine Klimapolitik zu entwerfen, die nach Einschätzung der Kanzlerin nicht weniger sei, als die größte „Menschheitsherausforderung“ der Gegenwart. Die Koalition zerbrach sich immerhin 18 Stunden lang ohne Unterbrechung…

Gesicht zeigen gegen Nazis
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Klare Kante gegen Rechts

Nun steht noch Thüringen aus und dann wissen wir, ob es dabei bleibt, dass fast jeder vierte Wähler in den sogenannten neuen Ländern bevorzugt die AfD wählt. Ziemlich einheitlich wird in den Nachwahlbetrachtungen der Kommentatoren gemutmaßt, dass der Ossi  vor allem damit Protest ausdrückt, weil er sich als Bürger zweiter Klasse fühlt, oder länger arbeitet…