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LEBENSMITTEL ZU BILLIG?

Friedhelm Ost Von Friedhelm Ost
5. Dezember 2019
Kühe

Die Bundeskanzlerin hat die Bauern in ihrem Amt empfangen, um mit ihnen über die Probleme der Landwirtschaft zu sprechen. Angela Merkel und ihre Agrarministerin Julia Klöckner spüren endlich, dass der Union das Landvolk als treueste Wählerschar von CDU und CSU immer stärker wegbricht. Aus Wut und Frust gehen viele Stimmen an die AfD. Nun soll vom Agrargipfel im Kanzleramt Hilfe für die gebeutelten Landwirte kommen.

Politdruck auf die Handelsketten

Dabei sind die Politiker zu der Erkenntnis gelangt, dass der Wunsch der Verbraucher nach mehr Tierwohl und Klima- wie Artenschutz Geld kostet. Dieser Aufwand bleibt durchweg bei den Bauern hängen. Denn die Handelsketten drücken die Preise für Fleisch und andere Erzeugnisse aus deutschen Landen. Der Wettbewerb im Einzelhandel ist geradezu gnadenlos, denn die Konsumenten sollen mit Billigangeboten in die Läden gelockt werden.

Es müsse deshalb darüber geredet werden, so die Ministerin Klöckner, dass viele Nahrungsmittel zu billig sind. Und sie versprach den Landwirten, dass die Bundesregierung ab sofort umstrittene Billigangebote stärker in den Blick nehmen wird. Ein erster Schritt dazu soll in einer Gesprächsrunde mit den Handelsunternehmen im nächsten Jahr erfolgen. Die Vertreter von Aldi, REWE, Lidl usw. werden sich darauf freuen und darauf verweisen, dass sie keine marktbeherrschende Position im Nahrungsmittelgeschäft einnehmen und doch für eine preiswerte Versorgung der Verbraucher sorgen.

Masse statt Klasse – so lautet oft genug das Prinzip der Händler, mit dem sie Schweine- und Rindfleisch, Steaks und Gehacktes zu Niedrigpreisen in ihren Truhen und Regalen den Käufern anbieten.

Hohe Kosten für Tier- und Landpflege

Mit Gesetzen und anderen staatlichen Maßnahmen wird sich die weitverbreitete „Geiz ist geil-Mentalität“ so schnell nicht verändern lassen. Ob die geplanten Dialogforen, die das Agrarministerium in mehreren deutschen Städten mit den Bauern, Umwelt- und Verbraucherverbänden plant, einen Wandel einleiten werden, muss mit Skepsis betrachtet werden. Letztendlich geht es darum, dass die Viehzüchter, Getreidebauern und anderen Landwirte ihre Betriebe rentabel bewirtschaften können.

Mit immer neuen und teuren Umwelt- und Naturschutzvorschriften, die die Berliner Gesetzgeber beschließen, werden die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft massiv verändert und verteuert. Die Bauern sind zu mehr Tierwohl, Klima- und Artenschutz durchaus bereit, doch wünschen sie sich zum einen, dass sie intensiver dazu gehört und für die Einschränkungen ihrer Produktionsbedingungen entschädigt werden. Denn alle Schutzmaßnahmen kosten Geld, viel Geld. Denn die Pflege von Tier, Natur und Land ist nicht zum Nulltarif für die Gesellschaft zu haben. Deshalb sollten die artgerechte Tierhaltung, die Pflege der Landschaft und die Schonung der Ackerflächen vom Staat stärker gefördert werden. Mehr Subventionen für Qualität und Klasse statt viel Geld für Mengen und Masse werden bei der ressourcenschonenden Bewirtschaftung und Produktion von Fleisch die beste Hilfe für die Bauern sein.

Burger King setzt auf Qualität

Ein vorsichtiges Umdenken hat gerade die amerikanische Schnellrestaurantkette Burger King signalisiert. Diese will nicht nur ihre Filialen schicker und attraktiver gestalten, sondern auch auf höherwertige Produkte setzen. In einer ansprechenden Umgebung bestellen die Kunden auch höherwertige Premiumprodukte. So soll die fleischlastige Speisekarte aufgepeppt werden – mit mehr Qualität denn Quantität. Viele neue Filialen plant Burger King weltweit und in Deutschland – insbesondere auch an Bahnhöfen und Tankstellen. Diesem Trendwechsel sollte Erfolg gewünscht werden, damit auch bei den Bauern auskömmliche Preise für das Fleisch und die anderen Produkte ankommen.

Bildquelle: Pixabay, Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke, Pixabay License

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Tags: AgrargipfelBauernprotestErzeugerpreiseländlicher RaumLandwirtschaftLebensmittelLebensmittelpreiseQualität statt Quantität
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