Schlagworte: Journalismus

Fliehender Hase
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ARD-Hierarchen – Feigheit vor dem Feind

Gute Journalisten zeichnen sich durch Mut und Standfestigkeit aus. Fleiß muss natürlich auch dazu kommen. Was aber, wenn ihre Oberen in der öffentlich-rechtlichen ARD voreilig den Mut verlieren oder ihn gar nicht erst haben ? Wie sollen sich die journalistischen Bataillone an der Front behaupten, wenn die Anführer als erste aufgeben und den eigenen Leuten…

Tafelbild mit Spruch: Jede Lüge braucht eine Zeitung, die sie schreibt!
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Der verlogene Springer-Chef Mathias Döpfner

Es ist ein beeindruckendes Interview, das Springer-Chef Mathias Döpfner für das Springer-Blatt „Welt am Sonntag“ mit der fast hundertjährigen KZ-Überlebenden Margot Friedländer geführt hatte. Die Überschrift eine Warnung der Zeitzeugin: „Ihr müsst vorsichtig sein, dass so etwas nicht wieder geschieht.“ Aber dieses Interview ist zugleich Ausweis der Verlogenheit des Herrn Döpfner, der so einfühlsam fragen…

Buchtitele "Eine unmögliche Geshcichte"
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Eine unmögliche Geschichte – Ein sehr persönliches Geschichtsbuch von Fritz Pleitgen

Es ist ein Geschichtsbuch. Ein sehr persönliches Geschichtsbuch. Geschrieben von einem erfahrenen Journalisten. Einem Mann, der Menschen mag, der ihnen zugewandt ist, der sie fragt, ihnen zuhört, sie anschaut. Er steht wie Peter Merseburger, Dagobert Lindlau, Georg Stefan Troller und Gerd Ruge für eine Generation unaufgeregt berichtender Journalisten. Uneitel, genau erzählen sie ihre Geschichten, berichten,…

Eingang Süddeutsche Zeitung
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Der Schwenk nach Rechts- die andere SZ?

Wenn eine Zeitung ihren Kurs verändert, ist das ein längerer Prozess, eine Entwicklung, die irgendwann anfängt, für den Leser kaum zu merken. Geplant oder Zufall? Letzteres würde ich ausschließen, ich habe selber Jahrzehnte für Zeitungen geschrieben. Vor Monaten geschah das: „Ausgerechnet die SZ“, überschrieb ich  am 21. Oktober 2020 eine Geschichte in unserem Blog-der-Republik und…

Tontaube
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Journalisten als Tontaubenschützen

Tontauben- und Wurfscheibenschießen erfreut sich seit mehr als zwei Jahrhunderten größter Beliebtheit. Dabei wünschen sich die Schützen, dass etwa die Tontaube von einem Automaten so hoch wie nur möglich in die Lüfte transportiert wird. Denn je höher sie geschossen wird, um so größer sind die Chancen, dass sie im freien Fall von dem Schützen getroffen…

Fragezeichen
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Wie aus Parteikreisen verlautete… – Quellen-Maskerade oder strategischer Journalismus

„Informierte Kreise“ führen Journalisten und Journalistinnen in ihre Texte ein, wenn sie keine anständige Quelle für Aussage oder Behauptung haben.  Es gibt ferner Gelegenheiten, die für den Berichtenden so brisant sind, dass solch „informierte Kreise“ eingeführt werden. Aber ganz, ganz, ganz selten. Schließlich  gibt’s diese Kreise mit Ankündigungen („Zentralbank erhöht Zins“); dabei weiß jeder dann,…

Unterstützer von Julian Assange
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Atempause für Assange – Sein Martyrium geht weiter

Das Martyrium ist noch nicht zu Ende. Das Urteil des Londoner Gerichts, dass der Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht an die USA ausgeliefert werden darf, verschafft dem 49-Jährigen lediglich eine Atempause. Sie könnte lebensrettend sein. Nach Jahren der Verfolgung, Isolationshaft und psychischer Folter gilt Assange als schwerkranker Mann, der nach Einschätzung von Ärzten und Menschenrechtlern eine…

Georg Stefan Troller
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Wenn Troller von Paris erzählt – Zum 99. Geburtstag

Er ist einer der großen alten Männer des Journalismus im deutschen Fernsehen. Dagobert Lindlaud gehört zu ihnen. Gerd Ruge ebenfalls. Georg Stefan Troller, wie sie ein bedeutender Zeitzeuge des zurückliegenden Jahrhunderts, des zweiten Weltkriegs, der Trümmerjahre danach, des Wiederaufbaus im Westen Deutschlands, der Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft, der Aussöhnung, der Verständigung. Jahrgang 1921, wohnhaft in…

Fragen
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Von der „Kunst“ des Fragens

Es gibt  Sachen, die lernen Youngster im Corps der Hauptstadt- Journalisten (und –innen selbstverständlich auch) im ersten Lehrjahr, um die ab dem zweiten Lehrjahr nicht mehr zu tun. Dazu zählt, dass man lernt, sich kein doofes Dementi einzufangen beziehungsweise ultradoofe Reaktionen zu vermeiden – und damit auch ungläubiges Kopfschütteln der Kollegenschaft. Es sind stets in…