Männer, Frauen, auch Kinder (soweit sie Fernsehen dürfen), wissen heutzutage ganz genau, was für schlimme Folgen die enorme Gewalt global anrichtet. Alle ahnen, sowas kann vor allem durch Kranke geschehen – durch jene, die an der Macht sind. Das sind eben:
„Diese Kranken, die uns regieren“.
Genau dazu hatten Pierre Accoce und Pierre Rentchnick eine Menge anschauliche Beispiele notiert, in ihrem Buch:
„Ces malades qui nous gouvernent“ (als Kindle Edition erhältlich),
erschienen bei Editions Stock, in Paris (1976). Für die deutsche Übersetzung dieses Buches hat der Verlag Econ (Düsseldorf, 1978) einen ganz anderen Titel gewählt, der auch dem Sachverhalt entspricht, aber mehr die Folgen als die Ursachen betont, nämlich: „Kranke machen Weltgeschichte – Hintergründe politischer Entscheidungen von … (und dann werden eine Reihe von Politikern genannt).“
Das Vorwort beginnt (S. 9) mit:
„Verrückte, Schwärmer, Träumer, Neurotiker, und Geistesgestörte haben in der Geschichte der Menschheit immer eine große Rolle gespielt, und zwar nicht nur, wenn sie durch Geburt zufällig an die Macht kamen. Im Allgemeinen richten sie großen Schaden an, aber nicht immer. Solche Menschen haben einen unberechenbaren Einfluss auf ihre eigene und folgende Zeiten, sie haben große kulturelle Bewegungen ins Leben gerufen und große Entdeckungen gemacht. Dies war trotz ihrer Anomalien möglich, weil ein Teil ihrer Persönlichkeit gesund war. Andererseits sind es aber gerade die pathologischen Merkmale ihres Charakters, die Asymmetrie ihrer Entwicklung, die anomale Betonung bestimmter Wünsche und die rücksichtslose und beharrliche Fixierung auf ein einziges Ziel, die ihnen die Kraft gaben, andere mit sich zu ziehen und den Widerstand der Welt zu überwinden.“
Ohne den bayrischen König Ludwig gäbe es den teuren Prachtbau „Neuschwanstein“ nicht – und der hat sich längst allein schon als touristischer Magnet kommerziell gelohnt. Für viele Bayern ist König Ludwig heute noch ein „liebenswerter Verrückter“. Jedoch während seiner Regentschaft gab es viele sehr arme Bayern und viele tote Soldaten.
Aber was ist mit MAGA? Wenn man in USA die Regenwürmer in einem stark vertrockneten Boden fragt, wodurch sie ihr Amerika wieder großartig fänden, dann wollen sie diesen Präsidenten Trump endlich mal vor einem ökologischen Gericht sehen. Nur, der Mensch hört sie nicht, weil er nicht will. Und er schämt sich nicht, trotz allem was er den anderen Lebewesen antut.
Lässt sich das ändern? Ja, wenn auch mit neuen Risiken, die es zu beachten gilt. Juristen sind vorläufig noch Menschen. „Natürlich“ könnten juristisch verfeinerte KI und objektiv gerechte KE (Künstliche Emotion) präzise helfen, aber sie dürfen nicht. Vermutlich wären sie sogar unbestechlich, weil ihnen kein Gefängnis droht. Niemand würde sie prügeln, nicht mal ein brutaler Gefängniswärter. Oder doch, nachdem er verstanden hat, wieso er seinen Job verliert: das Bewusstsein der Menschheit wächst, und eines Tages werden KI und KE für die Kranken, für alle Kriminellen, erst peinlich und dann bald gefährlich werden.
Der mutige Auslandsreporter Erich Follath hat Machthaber wie Gaddafi, Mobutu und Arafat persönlich getroffen. Sein Fazit:
„Viele Diktatoren betrachten sich als das Beste, was ihr Volk zu bieten hat.“
Das ist die Überschrift eines Artikels des Journalisten Kai Müller (im Tagesspiegel vom 27. April 2026 auf den Seiten 12-13), nachdem wiederum er selbst „den Interviewer Erich Follath“ interviewt hatte, mit dem Ziel: „Was lernen wir aus ihren Lebensgeschichten über die Gewaltherrscher von heute?“. Dort notierte er auch ein weiteres Fazit: Die verhängnisvollen Krankheiten liegen nicht nur an der „gestörten Kindheit“, die von Wissenschaftlern (wie von mir) so gerne betont wird. Obwohl: Selten wird ein Kind in jenem Urwald geboren, den es genetisch erwartet. Wutausbrüche sind da ganz natürlich – nur, vielleicht werden sie zu oft ins Unbewusste verdrängt und somit besonders wirksam.
Ich nenne jetzt hier keine Namen von 2026 offensichtlich brutalen Autokraten – jede Liste wäre willkürlich, weil sie zu kurz geraten würde. Nicht vergessen: Seelisch läuft fast jeder Mensch nackt herum. Viele Haustiere schauen fasziniert auf den Charakter und sie würden jede Liste als ungerecht und unvollständig empfinden.
Das gilt natürlich entsprechend für jene ganz andere Liste, nämlich von Wohltätern, die das Zauberwort „Wohlwollen“ verinnerlicht haben.













