Artikel von Hartmut Palmer

Hartmut Palmer

Hartmut Palmer, geb. 28. August 1941 in Templin, aufgewachsen in Bonn. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Köln und Bonn, seit 1965 gelegentliche, später feste Mitarbeit in der Lokalredaktion der Bonner Rundschau. Ab 1968 Lokal-Redakteur von 1970- 1975 politischer Korrespondent beim Kölner Stadt-Anzeiger (Parlamentsredaktion). 1975 bis 1983 politischer Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Bonn. Von März 1983 bis Dezember 2006 Korrespondent, Reporter und Autor des SPIEGEL in Bonn, Ost-Berlin und Berlin. Seit Januar 2007 freiberuflicher Journalist. Von 2010 bis 2015 Politischer Chefkorrespondent von Cicero. Seit 2015 freiberuflicher Autor mit Wohnsitz in Bonn.


Corona
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Zwischenruf: Es reicht!

Wer einen Menschen „einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“. So steht es in Paragraf 239 des Strafgesetzbuches. Mit bis zu zehn Jahren Haft hat zu rechnen, wer „durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung eine schwere Gesundheitsschädigung des Opfers…

Märchen - Symbolbild
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Ammenmärchen

Bündnisse kommen über Personen zustande, nicht über Sachfragen, wusste der langjährige CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder. Trotzdem wird bei den jetzt wieder anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen FDP, den Grünen, demnächst mit SPD und CDU/CSU immer das Gegenteil behauptet, frei nach Bertold Brecht: Erst kommt die Sache, dann das Personal. Ein Ammenmärchen. Die Spitzenpolitiker von SPD, CDU/CSU, FDP und…

Fadenkreuz
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Peinliche Posse – Wenn die Justiz als Waffe genutzt wird

Seit Staatsanwälte aus Niedersachsen Ministerien in Berlin durchsuchten, tobt ein erbitterter Streit: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wittert ein politisches Komplott, der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, wirft ihm vor, er beschädige mit seiner Kritik die Unabhängigkeit der Justiz. Aus dem vermeintlichen Skandal ist eine peinliche Posse geworden, die am Ende ihren Urhebern mehr schaden als nutzen…