Ørsted, eine große dänische Firma, wird demnächst juristisch gegen die Aussetzung seiner milliardenschweren Windpark-Projekte „Revolution Wind“ in den USA vorgehen. Das Unternehmen will die Entscheidung der US-Regierung anfechten.
Trump gegen Offshore-Windparks
Ørsted will eine gerichtliche Verfügung gegen den Stopp des Projekts von 5 Mrd. Dollar erreichen. Schon Ende des vergangenen Jahres hatte Präsident Donald Trump die Pachtverträge für 5 große Offshore-Windparks vor der Ostküste der USA ausgesetzt. Trump hat dies mit Bedenken für die nationale Sicherheit begründet. Immerhin ist das Projekt bereits zu rund 87 % fertig. Bereits Ende 2025 sei bei der Ausnutzung erwartet worden, dass der riesige Windpark im Januar 2026 Strom erzeugen könne.
Befürchtung wegen riesiger Rotorflächen
Ørsted hat dies Projekt mit dem Unternehmen Skyborn Renewables erbaut. Die Klage wurde von Gemeinschaftsunternehmen Revolution
Wind LLC eingereicht. Das US-Innenministerium hat die Entscheidung zur Aussetzung des Pentagon zurückgewiesen. Denn die Bewegung der riesigen Rotorblätter und die stark reflektierenden Türme der Anlagen würden Radarstörungen verursachen, die die Identifizierung von Sicherheitsrisiken erschweren könnten.
Wie die Klage in den USA ausgehen wird, das weiß niemand in der US-Regierung. Gegen Windpark-Projekte hat der Präsident bereits in früheren Zeiten Opposition angemeldet. Das dänische Unternehmen ist jedenfalls arg in der Klemme und hofft, dass die gerichtlichen Auseinandersetzungen in Milliarden-Höhe für Ørsted gut ausgehen könnten.













