Explosionskatastrophe Beirut

Libanon: Zukunft nur ohne Hisbollah

Das Drama im Libanon, die Explosion von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat im Lagerhaus 12 des Beiruter Hafens, bei der schätzungsweise150 Menschen ihre Leben ließen und viele ihr Hab und Gut verloren und vor Wut lauthals gegen ihre Regierung demonstrierten, ihren Rücktritt forderten und sogar durchsetzten, hat eine Wende genommen.

Hassan Nasralla, der Generalsekretär der schiitische Terrororganisation Hisbollah (arab. Hizbullah), hat schlicht gelogen, als er erklärte, seine Organisation habe nichts gewusst von der Lagerung der zur Produktion von Sprengstoff geeigneten Chemikalie. Er muss es gewußt haben. Denn zulange schon sind Geheimdienste und Justiz ihr weltweit auf den Spuren. Die „Times of Israel“ hat aus ihrem Wissen kein Geheimnis gemacht. Der israelische Geheimdienst Mossad hat den Bundesnachrichtendienst  ins Bild gesetzt.

Die Botschaft war eindeutig: Bei einer süddeutschen Speditionsfirma fanden die Ermittler zum Bombenbau benötigtes Amonniumnitrat. In Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen kam es zu Razzien in Moscheen und Islamzentren. Bundesinnenminister Horst Seehofer wusste, was zu tun war. Er erließ ein Betätigunsverbot für Hizbullah nahe Vereine. Der Beifall Israels war ihm gewiss. Anders der Iran. Die Mullahs in Teheran beschwerten sich über das Verbot der „Partei Gottes“. Der Libanon – so viel ist klar geworden – wird nicht zur Ruhe kommen, bevor der Hizbulla ein für alle mal ausgeschaltet ist.

Bildquelle: Wikipedia, Freimut Bahlo, CC BY-SA 4.0

Teilen Sie diesen Artikel:
Keine wichtigen Nachrichten mehr verpassen!

Abonnieren Sie unseren Newsletter und werden Sie einer unserer 5 216 Abonnenten.



Avatar
Über  


'Libanon: Zukunft nur ohne Hisbollah' hat keine Kommentare

Als erste/r kommentieren

Möchten Sie Ihre Gedanken teilen?

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht