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Home Politik

Sparer auf der Durststrecke

Friedhelm Ost Von Friedhelm Ost
14. April 2021
Geldscheine

Binnen Jahresfrist sind die Einlagen der privaten Haushalte bei Banken und Sparkassen um über 180 Mrd. € auf insgesamt 1.730.000.000, also 1,73 Billionen € gestiegen. Nie zuvor lag die Sparquote mit etwa 17 % so hoch wie in der langen Zeit der Corona-Krise. Die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes horten große Teile ihrer Einkommen: Die einen finden kaum Möglichkeiten, größere Anschaffungen und teure Einkäufe zu machen, die anderen legen Geld für den Fall zurück, dass ihr Job oder ihre Existenzgrundlage in Gefahr geraten könnte. Banken und Sparkassen leiden unter einem Übermaß an Liquidität. Denn so viel Geld können sie als Kredite und Hypotheken nicht mit Gewinn unterbringen. Wenn sie einen Teil dieser Überliquidität bei der Zentralbank deponieren, werden Strafzinsen fällig.

Überliquide Banken und Sparkassen

Eine alte Weisheit kluger Kaufleute lautet: im Einkauf liegt der Gewinn. Doch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) flutet die Märkte in einem solchen Ausmaß mit billigem Geld, dass die Einlagen der Sparer, also der Einkauf des Geldes, den Kreditinstituten mehr Last denn Lust bereiten. Die Zinsen für Kredite und Hypotheken sind zwar auf einem Niedrigstniveau, doch das Geschäft in diesem Darlehensbereich läuft keineswegs auf hohen Touren. Die Zinsspanne ist inzwischen außerordentlich gering, sodass das Kreditgewerbe durchweg über das Abschmelzen seiner Erträge klagt. Denn es müssen immer höhere Beträge für die von der EZB diktierten Strafzinsen bezahlt werden.

Verluste durch Strafzinsen

Immer mehr Kreditinstitute stellen diese Strafzahlungen ihren Kunden in Rechnung. Insgesamt fordern inzwischen rund 300 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt, also einen Strafzins von den Einlegern. Wurden bis vor einiger Zeit Inhaber von Guthabenkosten mit Beträgen über 100.000 € zur Kasse gebeten, so berechnen heute immer mehr Banken und Sparkassen Negativzinsen auf Einlagen ab einem Gesamtguthaben von 50.000 € oder noch weniger. Bei 100.000 € werden also 500 € vom Konto des Kunden abgebucht, bei 50.000 € sind 250 € pro Jahr fällig. Wer mittel- oder längerfristig derart hohe oder noch höhere Guthaben auf seinen Konten hat, sollte darüber nachdenken, wie die fälligen Strafzinsen verringert oder vermieden werden können. Zum einen wäre es möglich, die Guthaben auf Konten bei verschiedenen Kreditinstituten zu parken, zum anderen könnten die Beträge in Aktien, Investmentfonds oder anderen Anlageformen angelegt werden.

Keine Zinswende in Sicht

Eine Rückkehr zu normalen Zinszeiten ist vorerst nicht in Sicht. Die EZB und andere Zentralbanken der Welt haben nämlich verkündet, dass sie weiterhin die Politik des billigen Geldes fortsetzen werden. Jedenfalls wird es eine Zinswende erst geben, wenn die Inflationsraten über 2 % liegen werden. Bis dahin geben die Notenbanken Vollgas, um die Volkswirtschaften aus dem tiefen Corona-Pandemie-Tal zu begleiten und insbesondere auch mit dem indirekten Ankauf von öffentlichen Anleihen die Finanzierung der Staatshaushalte zu erleichtern. Normale Sparer müssen schwierige Zeiten durchleben. Kluge Anleger können auf Alternativen mit Renditeperspektiven setzen.

Bildquelle: Bild von Gerd Altmann, Pixabay License

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Tags: AnlagestrategienBankenGeldpolitikSparenStrafzinsenÜberliquiditätZinswende
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