Sie können es nicht lassen und lernen werden sie es eh nie: Unsere hoch bezahlten Manager bei VW und Co. Selbst in Zeiten wie diesen, da der VW-Konzern einen milliardenschweren Gewinneinbruch meldet, werden die Manager mit Boni bedacht oder überschüttet. Boni in Zeiten von Mali. Aber den feinen Unterschied kennen sie nicht. Oh ja, dass ich das nicht vergesse, der Obermanager hat ja auf Gehaltsteile verzichtet. Donnerwetter! Da wird am Wochenende nur noch ein Döner drin sein. Tausende von Stellen fallen weg, die Zukunft des einst stärksten Autokonzerns in Europa sieht gar nicht rosig aus, nicht nur Toyota hat VW überholt, auch die Chinesen sind vorbei gezogen. Dass man ganz nebenbei die Sache mit den Batterien verpennt hat und das mit den E-Autos, kommt ja erschwerend hinzu.
Vor Jahren hatten sich die Amtsvorgänger noch einen internationalen Ruf verschafft mit dem Diesel-Skandal. Selbst der, der sich für den besten Schrauber von Volkswagen hielt, stritt die Verantwortung dafür ab. Ich lasse mal den Namen weg. Peinlich war das, peinlich ist das jetzige Verhalten. Ich will die Zahlen gar nicht nennen, nicht im Einzelnen darauf hinweisen, wie hoch die Altersversorgung dieser Herren mit den Millionen-Euro-Vergütungen noch zusätzlich ist. Und wenn sie vorzeitig gehen, werden ihnen vielfach noch Millionen Euro an Abfindung hinterhergeworfen.
Der Arbeiter am Band geht mit seinem normalen Lohn nach Hause, im Arbeiter-Maßstab ist das gutes Geld, verglichen mit den Chefs sind das Peanuts. Dazu kommt ja, dass die hohen Herren sich anders als die normalen VW-Arbeiter keine Sorgen um die Zukunft machen müssen. Sie fallen immer weich, während der Arbeiter schauen muss, wo er einen Job zu welchen Bedingungen bekommt. Ich find das alles nur noch Kotzen.












