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Afrikanische Union besorgt über Konflikt in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt auch die Afrikanische Union (AU) mit Sitz im ostafrikanischen Äthiopien. Sie hat in einem Communiqué, das am Donnerstagabend, 24. Februar, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht worden ist, den von Russland initiierten Krieg gegen die Ukraine scharf verurteilt. Der Präsident der AU und des westafrikanischen Senegals, Macky Sall, sowie der Präsident der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, äußerten sich bestürzt über die russische Invasion. Sie seien in „großer Sorge über die schlimme und gefährliche Situation in der Ukraine“.

Russland und potenziell weitere Beteiligte müssten das internationale Völkerrecht sowie das Territorialgebiet und die Souveränität der Ukraine respektieren.

Im Interesse des weltweiten Friedens fordern Sall und Mahamat, die beiden derzeit ranghöchsten Vertreter der Afrikanischen Union, einen unverzüglichen Waffenstillstand und die Aufnahme diplomatischer Gespräche zwischen beiden Parteien unter der Schirmherrschaft der UN, um die Welt vor den „Konsequenzen eines Weltkriegs zu schützen“, heißt es weiter. Nur durch die Rückkehr an den Verhandlungstisch seien der langfristige Frieden und die Stabilität in den internationalen Beziehungen zum Wohle der Weltbevölkerung zu gewährleisten.

Auch das mit Russland im Brics-Staatenbund verbandelte Südafrika schloss sich diesen Forderungen an und forderte weiterhin Russland auf, den Konflikt auf diplomatischem Wege zu beenden.

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Redakteur und Dozent


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