Pranger

Christine Lambrecht: Achillesferse und Hohnfaktor

Viel sagen, viel schreiben muss man zu dieser Dame nicht. Das geht ganz kurz.
Spätestens nach dem Neujahrsvideo, in dem sich Christine Lambrecht – umgeben
von lautkrachenden Silvesterböllern – in Berlin rühmte, durch den Krieg so viele
nette Menschen kennengelernt zu haben, gilt: Für die Bundeswehr und ihre
Soldatinnen und Soldaten ist sie als Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt
unzumutbar. Für das Kabinett und vor allem Kanzler Olaf Scholz ist sie zur
gefährlichen Achillesferse geworden. Für die Menschen ist sie der wandelnde
Grund, Politikergeschwätz (im schlimmsten Sinne des Wortes) nicht mehr ernst
zu nehmen. Für das Land und dessen internationale Reputation im westlichen
Verteidigungsbündnis ist sie ein katastrophaler Hohnfaktor. Für die
vielbeschworene Zeitenwende ist sie als Ministerin so brauchbar wie all das
verrottete Material der Bundeswehr, das seine Kampfkraft nicht auf dem
Gefechtsfeld beweisen kann, sondern auf dem Schrottplatz fristen muss.

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Als Parlamentskorrespondent der „Westfälischen Rundschau“ arbeitete Bicher als Journalist, bevor er 1998 Pressesprecher der SPD-Bundestagsfraktion wurde. Er war Sprecher des SPD-Fraktionsvorsitzenden wie auch des Bundesverteidigungsministers Dr. Peter Struck.


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