Drina-Brücke Visegrad, Bildquelle: Wikipedia, Julian Nitzsche, CC-BY-SA 3.0
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Ivo Andric: Die Brücke über die Drina. Eine Chronik aus Visegrad

Ivo Andric hat ein Meisterwerk vorgelegt, wofür ihm 1961 der Literatur-Nobelpreis verliehen worden ist. Die Geschichte dieser Brücke, die im 16. Jahrhundert an dem bosnisch-serbischen  Grenzort Visegrad errichtet wurde, bildet die Geschichte der Völker auf dem Balkan ab, die sich entweder bekriegen oder friedlich nebeneinander, wenn nicht zusammen leben. Sie trennt und verbindet zugleich den Orient und den Okzident. Muslime, Christen, Juden; Bosnier, Herzegowiener, Serben, Türken, die österreichisch-ungarische Okkupationsmacht, die der türkischen folgte; eine jede Gruppe lebt in ihren eigenen Traditionen und Gewohnheiten, pflegt die eigenen Mythen, erlebt die Industrialisierung und Modernisierung anders als die anderen.

Die Stärke des Romans liegt unter anderem darin, dass die Vielvölkerschaft über die Epochen hinweg anhand von Personen typisiert wird, ohne dabei grobschlächtig auszufallen. Denn auch die individuellen Schwächen und Stärken, die nicht zu verallgemeinern sind, kommen wunderbar zur Geltung; bis in die Gefühlslagen leuchtet der Autor seine „Helden“ und „Heldinnen“ aus.

Die Brücke ist mehr als ein prächtiges Bauwerk, sie ist Symbol – der Verbindung, der Trennung, der Machtdemonstration, der eingemauerten Grausamkeiten, der Fremdbestimmung; aber auch der Liebe, des Zusammentreffens der Verschiedenen und Gleichen, der Verständigung und Verbrüderung. Dieses Symbol wird am Schluss des Romans in die Luft gesprengt – die Wirren des Ersten Weltkriegs hinterlassen auch am Rande des Geschehens ihre grausame Spur.

Recht eigentlich ist die Brücke die Hauptfigur des Romans, denn hier auf der „Kapija als Krone in der Mitte“ spielt sich das Leben der Menschen über die Jahrhunderte hinweg ab; hier sitzt man auf dem steinernen „Sofa“ und redet, trinkt, streitet, handelt miteinander; hier hängen die Verkündigungen der Machthaber, die vorschreiben, wie sich das Volk zu verhalten habe; hier werden die abgeschlagenen Köpfe von Aufständischen aufgespießt, um den Menschen Schrecken und Angst einzujagen. Die Brücke verkörpert mit ihrer baulichen Gestalt, den sieben Bögen und Pfeilern, Schönheit und Stabilität, aber auch Gewalt und Schrecken; ihre Entstehung beruht auf Fronarbeit und brutaler Ausbeutung armer Bauern, die sich in ihrer Not versuchten zu widersetzen: die Mutigsten unter ihnen zerstörten Nacht für Nacht das Tagwerk ihrer blutigen Arbeit, um für bessere Bedingungen zu streiten; als die Sabotage aufflog, wurden zwei Bauern öffentlich gehängt und einer grausamst gepfählt. Von Foltermethoden wie diesen kann die Brücke ebenso Zeugnis ablegen wie von Mythen und Legenden, etwa dergestalt, dass zum Gelingen des Bauwerks ein Zwillingspaar im Säuglingsalter in einen der Hauptpfeiler lebendig eingemauert worden sei.

Anhand von ausgewählten Zitaten soll neben der inhaltlichen Aussage vor allen auch der besondere Sprachstil und die Erzählweise des Autors dokumentiert werden. Er schafft damit eine Atmosphäre des Verstehens und der Verständigung, die stets nah an den Menschen in ihrer Zeit und ihrem Kulturraum ist und ihre Verhaltensweisen zu begründen vermag. Wie in Wellen kommen die Veränderungen in der Zeit auf die Menschen diesseits und jenseits der Brücke bzw. der Drina zu, die Unbill und Störungen in ihren eingefleischten Gewohnheiten verursachen; Neues (aufgrund von Zivilisation, Kolonisierung, Industrialisierung) setzt  sich auf die Traditionen und bringt u.a. Geld, Wirtschaft, Politik, Bildung, die Eisenbahn und neue Formen der Herrschaft in die abgelegene Region.

Noch vor den Modernisierungsschüben, angestoßen und aufgezwängt durch das K und K-Regime, ist von einem Aufstand in Serbien die Rede, der sich in Form von nächtlichen Feuern über dem Land bis nach Visegrad bemerkbar macht. Als die Feuer endlich erloschen waren und der Aufstand niedergeschlagen, charakterisiert Andric die Gefühlslage der Serben wie folgt:

Die Serben waren … nach dem Verschwinden der Feuer auf dem Panos betrübt und enttäuscht, aber auf dem Grunde ihrer Seele, jenem wahren und letzten Grunde, der sich niemandem offenbart, blieb die Erinnerung an das Vergangene und das Bewusstsein, dass immer wiederkommen könne, was einmal gewesen war; es blieb ihnen auch die Hoffnung, die unsinnige Hoffnung, dieses große Vorrecht der Unterdrückten. Denn diejenigen, die da herrschen und unterdrücken müssen, um zu herrschen, sind gezwungen, vernünftig zu handeln; überschreiten sie aber, mitgerissen von ihrer Leidenschaft oder getrieben vom Gegner, die Grenzen des vernünftigen Verhaltens, so geraten sie auf einen abschüssigen Pfad und läuten damit selbst den Anfang ihres Untergangs ein. Dagegen bedienen sich die Unterdrückten und Ausgebeuteten leicht der Vernunft wie der Unvernunft, denn dies sind nur zwei verschiedene Waffen im ständigen, bald heimlichen, bald offenen Kampf gegen den Unterdrücker.

Hieran zeigt sich auch das politische Denken des Autors, wenn er mit einer Theorie von Herrschaft und Unterdrückung aufwartet, die bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt, so auch im Fall der Serben. Für deren historisches Los als unterdrücktes  Volk, ihren Kampf gegen Fremdherrschaft, bringt er nicht nur Verständnis auf, sondern versetzt sich in ihre Lage, und zwar von einem aufgeklärten Standpunkt als auktorialer Erzähler aus.

Die Schönheit der Landschaft und der Natur, von der Brücke aus betrachtet, findet in diesem Zitat ihren würdigen Ausdruck:

Die steinernen Balkone strahlten noch die Hitze des Tages ab, doch vom Wasser her meldete sich mit der Dämmerung schon ein kühler Luftzug. Der Fluss glitzerte in der Mitte, war aber unter den Weiden an den Ufern schattig und dunkelgrün. Alle Gipfel ringsum waren in das Rot des Sonnenuntergangs getaucht, nur die einen in ein glühendes und die anderen in ein kaum merkliches. Über ihnen, auf der ganzen westlichen Hälfte des Amphitheaters, das sich dem Blick von der Kapija öffnete, wechselten die Sommerwolken unaufhörlich ihre Farbe. Diese Wolken waren eines der großen Schauspiele, die die Kapija im Sommer bot. Sobald es tagte und die Sonne herauskam, tauchten sie hinter den Bergen auf, dichte, weiße, silbrige oder graue Massen, phantastische Landschaften, unregelmäßige und zahlreiche Kuppeln prächtiger Bauten. Und wenn sie einen gewissen Umfang angenommen hatten, blieben sie den ganzen Tag unbeweglich und schwer, über den Gipfeln um die Stadt, die in der Sonne glühte, hängen. Und die Türken, die an einem solchen Abend auf der Kapija saßen, hatten diese Wolken wie weiße, seidene Sultanzelte vor Augen, die in ihrer Phantasie Szenen des Krieges und nebelhafter Feldzüge hervorriefen sowie Bilder von einer seltsamen, unmäßigen Kraft und Pracht. Erst in der Dunkelheit verzogen und zerstreuten sich die Sommerwolken um die Stadt, und am Himmel wurden mit den Sternen und dem Mondschein neue Zauber sichtbar.

Auch hier verknüpft Andric die schönste Naturschilderung mit einem Sprengsel des Politischen – und seien es auch nur die Phantasien der Türken von Macht, Pracht und Kraft beim Anblick wundersamer Wolkengebilde.

Diese harmonische Stille wird durch den feierlichen Einzug der österreichischen Truppen gebrochen, dem ein heftiger Kanonenbeschuss durch die Okkupanten vorausgegangen war, und die Menschen verfallen zunächst in eine Art Schockstarre.

Seit Menschengedenken hat nie eine solche Ruhe über der Stadt gelegen. Die Läden wurden gar nicht geöffnet. Die Fenster und Türen der Häuser waren geschlossen, obwohl es ein sonniger und heißer Tag gegen Ende August war. Die Gassen verödet, Höfe und Gärten wie ausgestorben. In den türkischen Häusern Niedergeschlagenheit und Verwirrung, in den christlichen Vorsicht und Misstrauen. Überall aber und bei allen Angst. Die einrückenden Schwaben hatten Angst vor einem Hinterhalt. Die Türken hatten Angst vor den Schwaben, die Serben vor den Schwaben und den Türken. Die Juden hatten vor allem und vor jedem Angst, denn besonders in Kriegszeiten war jeder stärker als sie. Allen dröhnte noch das gestrige Kanonenfeuer in den Ohren. Und wären die Menschen nur ihrer eigenen Angst gefolgt, dann hätte keine Menschenseele an diesem Tag auch nur den Kopf aus dem Haus herausgestreckt.

Mit dem Einmarsch der „Schwaben“, also der österreichischen Truppen im Jahr 1878, dem der Rückzug der Türken aus dem Balkan vorausgegangen war, beginnt eine neue Zeit für die Menschen in Visegrad. Die neue Besatzungsmacht versetzt sie alle in Schrecken und Angst, jedoch jede ethnische Gruppe verschieden: aus unterschiedlichen Gründen und Motiven aufgrund von unterschiedlichen historischen Erfahrungen hegen sie ihre ureigenen Ängste. Allerdings bringen diese „Schwaben“ durch ihr unermüdliches Streben gewaltige Veränderungen in die Stadt; sie leiten den „Fortschritt“ ein, was bei den Einheimischen auf Staunen, Unverständnis und Misstrauen stößt.

Die alten Stadtbewohner fanden sich nicht mehr zurecht und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und gerade, wenn sie glaubten, das Ende dieses unverständlichen Eifers sei gekommen, begannen die Fremden mit einer neuen, noch unverständlicheren Arbeit. Die Städter blieben stehen und betrachteten diese Arbeiten, aber nicht, wie Kinder gern den Arbeiten der Erwachsenen zuschauen, sondern umgekehrt, wie Erwachsene einen Augenblick stehenbleiben, um Kindern beim Spielen zuzusehen. Denn dieses ständige Bedürfnis der Fremden, zu bauen und abzureißen, zu graben und zu mauern, aufzurichten und umzugestalten, ihr ewiges Streben, die Wirkung der Naturkräfte vorauszusehen, um sie zu vermeiden oder zu steuern, verstand und schätzte hier niemand. Im Gegenteil, alle Stadtbewohner und besonders die älteren Leute, sahen darin eine ungesunde Erscheinung und ein böses Zeichen. Wäre es nach ihnen gegangen, hätte die Stadt ausgesehen wie alle orientalischen Städte. Was gerissen wäre, hätte man geflickt, was sich geneigt hätte, abgestützt, aber vorbeugend und darüber hinaus hätte sich niemand ohne Notwendigkeit und mit einem Plan Arbeit gemacht, an die Fundamente der Gebäude gerührt und das gottgegebene Aussehen der Stadt verändert.

Die Österreicher sind nicht nur die neuen Herrscher, sie verkörpern auch eine den Einheimischen , vor allem den Älteren unter ihnen, fremde Kultur: die westliche, die von Fleiß und Planmäßigkeit des Handelns, Emsigkeit und vorausschauendem Tun geprägt ist und so gar nicht den alten orientalischen Gepflogenheiten, allen voran ihrer Trägheit, entspricht. Mit feiner Ironie versteht es Andric, auf diesen gewaltigen Unterschied aufmerksam zu machen.

Und so zieht der „Fortschritt“  in nahezu jeglichen hergebrachten Lebensraum  ein und schafft neue Institutionen (wie Schulen und Bildung, Verwaltung und Politik, Geld und Wirtschaft, Staat und Machtstrukturen). Andric macht Visegrad zu einem Mikrokosmos der kapitalistischen Industrialisierung und des sozioökonomischen Wandels, der sich auf die überkommenen Lebensformen setzt und diese untergräbt. Besonders plastisch stellt er die neuen Herrschaftsformen dar, die zivilisierter und nahezu vornehm daherkommen gegenüber der rohen Gewalt früherer Zeiten, die sich aber als umso wirkungsvoller erweisen:

An die neue Existenz waren nicht weniger Einschränkungen und Zwänge geknüpft als an die alte unter den Türken, nur war sie leichter und menschlicher, und diese Einschränkungen und Zwänge waren den Menschen jetzt aus der Ferne und mit einer solchen Geschicklichkeit auferlegt, dass sie der einzelne nicht unmittelbar fühlte. Daher erschien es jedem, als wäre es um ihn plötzlich weiter und luftiger, vielfältiger und reicher geworden.

Dem neuen Staat mit seinem guten Verwaltungsapparat gelang es, auf schmerzlose Art, ohne Gewalt und Erschütterung, die Steuern und Abgaben aus dem Volk zu pressen, die ihm die türkische Herrschaft mit unvernünftigen, groben Methoden oder glattem Raub abgenommen hatte, und zwar nicht nur genauso viel, sondern mehr, nur noch schneller und sicherer.

Man ist an Bertolt Brechts Dreigroschenroman erinnert, wenn man Stellen wie diese bei Andric liest: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen ihren Besitz? Was ist der Dietrich gegen eine Aktie? Der „Fortschritt“ geht mit einer enormen Steigerung der Effizienz einher, ob in der Wirtschaft oder im Staatswesen, und die Bürger erfahren die Staatsgewalt ganz ohne Schmerz; die Steuerpflicht, der sie unterliegen, wird nicht als Zwang und Gewalt wahrgenommen,  sondern als anonyme und abstrakte Ordnung, die sie nicht durchschauen. In Visegrad entsteht eine Klassengesellschaft, in der auch die Formen des Reichtums sich gewandelt haben:

Auch früher hatte es Geld und reiche Leute gegeben, aber das waren nur wenige Menschen, und sie verbargen ihr Geld wie die Schlange ihre Füße und trugen ihr Herrentum nur als Zeichen von Macht und Mittel der Verteidigung zur Schau, schwer für sie selbst wie für ihre Umgebung. Jetzt aber war der Reichtum, oder was man als solchen ansah und so bezeichnete, öffentlich und zeigte sich immer mehr in Form von Genuss und persönlicher Befriedigung; und daher fiel für die meisten Leute etwas von seinem Glanz oder seinen Abfällen ab.

Was anfangs vielleicht noch als Wohlstand für alle erschien, nur mit graduellen Unterschieden, entpuppte sich im Laufe der Jahre als soziale Differenzierung, die zu erheblichen Ungleichheiten führte. Andric nennt das Wettrennen ums Geld ein riskantes „Spiel“, dessen Regeln niemand durchschaute:

Es war ein verrücktes und heimtückisches Spiel, das einer wachsenden Zahl von Menschen das Leben immer häufiger versauerte, gegen das man aber nichts ausrichten konnte, denn es kam von irgendwo her aus der Ferne, aus jenen unergründbaren und unbekannten Quellen, aus denen auch die Segnungen der ersten Jahre gekommen waren. Und viele Bürger, die vor fünfzehn, zwanzig Jahren, unmittelbar nach dem Einmarsch reich geworden waren, waren jetzt arme Leute, und ihre Söhne arbeiteten für andere. Es gab allerdings neue Leute, die es zu etwas gebracht hatten, aber auch in ihren Händen zerrann das Geld wie Quecksilber, wie durch eine Zauberformel, nach der man leicht mit leeren Taschen und ohne Ehre dastehen konnte. Immer deutlicher zeigte sich, dass der Verdienst und das leichtere Leben, das er brachte, auch seine Schattenseiten hatten, dass das Geld und der es besaß nur der Einsatz in einem großen und unberechenbaren Spiel waren, dessen Regeln niemand vollständig beherrschte und dessen Ausgang niemand voraussehen konnte.  Und nichtsahnend spielten wir alle in diesem Spiel mit, der eine mit kleinerem, der andere mit größerem Einsatz, aber alle mit ständigem Risiko.

Wenn die Visegrader schon die Mechanismen von Lohnarbeit, Eigentum, Reichtum, sozialem Auf- und Abstieg, die modernen Formen der Ausbeutung und Verarmung nicht begreifen konnten, wie sollten sie dann den Kapitalismus verstehen, über den Generationen von Ökonomen, allen voran Karl Marx, nachgedacht haben? Und was würden sie erst zu den neuen Formen des Kasino-Kapitalismus sagen, die nur noch auf Spekulationsgewinnen basieren, also zu dem besagten Spiel auf globaler Ebene?

Ivo Andric hat mit seinem Roman in historischer Perspektive die Konfliktlinien einer ganzen Region (des Balkans) zwischen den vielen Völkern und unter den verschiedenen Besatzungsmächten (der osmanischen und der habsburgischen) in einer wunderschönen Sprache ausgemalt und verständlich gemacht. Mit Blick auf die letzten kriegerischen Auseinandersetzungen der 1990er Jahre, nach denen der Staat Jugoslawien zerfallen war, verhilft das Buch zu mehr interkulturellem Verständnis und ist deshalb von bleibendem Wert.

(Ersterscheinung im Original 1945, in deutscher Sprache 1953)

Bildquelle: Wikipedia, Julian Nitzsche, CC-BY-SA 3.0

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Petra Frerichs

Dr. Petra Frerichs hat Literatur- und Sozialwissenschaften studiert. Seit 2005 arbeitet sie als freie Autorin. Letzte Veröffentlichungen: Petra Frerichs: Vom Glück zu finden. In Schrift, Form, Farbe (2016); Joke und Petra Frerichs: Leben und Schreiben - was sonst? Ein Streifzug durch die Werkausgabe von Dieter Wellershoff (2014).


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