• Über uns
  • Freund*innenkreis
  • Verein
  • Autor*innen
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Archiviert
  • Contra AfD
Dienstag, Februar 24, 2026
Blog der Republik
Advertising
  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Blog der Republik
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Home Politik

Christina Rau würdigt den Mitgründer von GESICHT ZEIGEN zeigen für seinen Kampf gegen Rechtsextremismus und für ein offenes Deutschland: Uwe-Karsten Heye mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet

Alfons Pieper Von Alfons Pieper
18. Mai 2016
Christina Rau

Die Initiative „Gesicht zeigen“ ist mit dem Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgezeichnet worden. Den Preis nahm der Vorsitzende und Gründer von „Gesicht zeigen“, Uwe-Karsten Heye, entgegen. Bei einer Feierstunde in der Düsseldorfer Synagoge würdigte die Witwe des früheren Bundespräsidenten, Christina Rau, den Kampf des Vereins gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus sowie für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland. Wörtlich erklärte Christina Rau: Der Verein ist auch „Eine unüberhörbare Stimme gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen rechtsextreme Gewalt. Er will dafür sorgen, dass Hetze und Hass, Aggression und Gewalt nicht unwidersprochen bleiben und gesellschaftlich geächtet werden. Er will viele Menschen ermutigen, sich in die öffentlichen Angelegenheiten einzumischen.“ Es gehe um Zivilcourage gegen Menschenfeindlichkeit und für die Menschenwürde jedes einzelnen Menschen. So werde der erste Satz unseres Grundgesetzes mit Leben erfüllt. “ Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Uwe-Karsten HeyeIn seiner Erwiderung betonte Heye: „Wie vor 16 Jahren geht es auch heute darum, Flüchtlinge vor der aggressiven Gewaltbereitschaft des rechtsextremen Randes der Gesellschaft zu schützen und die Lehren aus unserer jüngeren Geschichte nicht zu vergessen. Nazis oder denen, die ihren einfachen Antworten folgen, Ihnen dürfen wir keinen Raum lassen.“ Heye mahnte die Politik, „verbreiteten Stimmungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nicht nachzugeben. Den Rückfall in nationalistische Egoismen und den damit verbundenen Attributen Abschottung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gilt es zurückzuweisen.“ Wohin das führt, zeigt sich gerade bei unseren österreichischen Nachbarn.

Uwe-Karsten Heye, ehemaliger Regierungssprecher des Bundeskanzlers Gerhard Schröder, Autor mehrerer zeitgeschichtlicher Bücher sowie Autor des Internet-„Blog-Der-Republik“, hatte im Jahre 2000 die Initiative „Gesicht zeigen“ gegründet. Der damalige Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, und der Fernseh-Journalist Michel Friedmann waren seiner Bitte um Unterstützung sofort gefolgt.

Straftaten gegen Ausländer und jüdische Einrichtungen

Den Paul-Spiegel-Preis rief der Zentralrat der Juden in Erinnerung an seinen verstorbenen Präsidenten im Jahre 2006 ins Leben. Bisherige Preisträger sind u.a. die Journalistin und Buchautorin Andrea Röpke sowie die Berliner Initiative gegen Antisemitismus, die Initiative „Wir für Lübhteen“, das Ehepaar Horst und Birgit Lohmeyer aus Jamel sowie der frühere Polizeipräsident des Freistaats Sachsen, Bernd Merbitz.

Im Jahr 2000 waren es zahlreiche rechtsextremistisch motivierte Straftaten gegen Asylbewerber und Angriffe gegen jüdische Einrichtungen, die Heye zur Gründung des gemeinnützigen Vereins „Gesicht zeigen“ veranlassten. Bundeskanzler Gerhard Schröder unterstützte die Initiative auch um deutlich zu machen, dass der Staat an der Seite derer steht, die den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen Rechts stärken. Der SPD-Politiker hatte den „Aufstand der Anständigen“ gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus gefordert.

Niemand soll Angst haben in Deutschland

Der damalige Bundespräsident Johannes Rau, erster Schirmherr der Initiative, hatte im selben Jahr bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor betont, Deutschland müsse ein Land sein, „in dem niemand Angst haben muss, gleich, wie er aussieht, wo er herkommt, was er glaubt, wie stark oder schwach er ist.“ Nach seinem Tod übernahm Gerhard Schröder die Schirmherrschaft.

Die Aktion „Gesicht zeigen“ steht für ein weltoffenes Deutschland, gegen Fremdenhass und Rassismus.“Wir leben Demokratie“, heißt es in Erklärungen der Initiative, „und arbeiten für die Stärkung der Zivilgesellschaft“. Zahlreiche Projekte und öffentliche Kampagnen sind seit dem entwickelt worden, die „Gesicht zeigen“ zu einem Synonym für den Kampf gegen Rechtsextremimus werden ließen.

An dem Festakt in der Synagoge nahm auch die Witwe Paul Spiegels, Gisèle Spiegel, teil sowie mehrere prominente Zeitgenossen wie der Fernseh-Moderator Frank Elsner und die Sopranistin Anna-Maria Kaufmann. Der Spiegel-Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Von Iris Berben bis Udo Lindenberg

Die Initiative „Gesicht zeigen“ finanziert sich durch Spenden. Zu den prominenten Unterstützern zählen u.a. die Schauspielerinnen Iris Berben und Katja Riemann, die Professorin und einstige Kandidatin der SPD für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, die Politikerin Hildegard Hamm-Brücher, die Fernseh-Journalistinnen Dunja Hayali und Maybrit Illner, der frühere Intendant des WDR und langjährige Auslands-Korrespondent Fritz Pleitgen, der Pop-Sänger Udo Lindenberg und der einstige Daimler-Vorstandschef, Edzard Reuter.

Print Friendly, PDF & EmailAusdrucken/PDF erstellen:
Teilen Sie diesen Artikel:
Instagram
Tags: Initiative Gesicht zeigenPaul-Spiegel-PreisUwe Karsten HeyeZentralrat der Juden in DeutschlandZivilcourage
Vorherigen Post

Zum virtuellen Wasser und Wasserfußabdruck. Teil 1

Nächster Beitrag

Kriminelles Chaos ist keine Folklore – Merkwürdiger Ausdruck der Freude aufs neue Jahr

Nächster Beitrag
Abgebranntes Feuerwerk und Böller

Kriminelles Chaos ist keine Folklore - Merkwürdiger Ausdruck der Freude aufs neue Jahr

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaut mal hier

  • Justizskandal im Sauerland: Das von Charlotte Merz, Ehefrau von Bundeskanzler Friedrich Merz, geleitete Amtsgericht erließ einen rechtswidrigen Durchsuchungsbeschluss gegen eine junge SPD-Frau 08.09.2025
  • Geschichtsrevisionismus: Basteln an der „zweiten Geburt“ 15.4.2025
  • Leak zu Zwei-Klassen-Struktur beim BSW - Sahras Knechte 22.2.2025
  • Sätze aus dem Wahlprogramm der AfD - und was sie bedeuten 18.2.2025
  • Kulturbegriff der AfD : Aufgeladen mit völkischer Ideologie 5.2.2025
  • Das Spiel der Lobbyisten und Politiker: Erik Ahrens – Ein tiefer Fall innerhalb der rechtsextremen Netzwerke 23.1.2025
  • Petition: Finger weg von unserer Demokratie, Herr Musk 3.1.2025

UNSER NEWSLETTER

Abonnieren Sie unseren Newsletter und werden Sie einer unserer 3.011 Abonnenten.

Prüfen Sie Ihren Posteingang und den Spamordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

Werbung

[the_ad id="27291"]

Letzte Kommentare

  • Dr. Wolfgang Lieb bei Neue Realitäten – Deutschland braucht eine konzertierte Aktion. Gastbeitrag von Sigmar Gabriel und Matthias Machnig
  • Reinhard Riek bei Thüringen wieder als Mustergau? 100 Jahre danach: Parteitag der AfD in Erfurt
  • Elke Salewski bei Alle strafmündig, oder was?
  • Volker Brunell bei Kritik an Netanjahu hat mit Antisemitismus nichts zu tun – Und ist keine Israel-Feindschaft

UNSER NEWSLETTER

Abonnieren Sie unseren Newsletter und werden Sie einer unserer 3.011 Abonnenten.

Prüfen Sie Ihren Posteingang und den Spamordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

  • Trending
  • Comments
  • Neueste
Friedensdemo Bonn, Oktober 1981

Grüne und Krieg — Partei-Austritt des Gründungsmitglieds Ulfried Geuter

18. März 2024
Alice Weidel, Elon Musk und Esel, Screenshot Tik Tok

ARD-Wahlarena – Weidels Lügen sind Methode

18. Februar 2025
Feigenblatt

Alice Weidel: Das lesbische Feigenblatt und das Familienbild der AfD

1. Januar 2025
Screenshots von TikTok_Accounts aufgestachelter Bauern oder AfDlern oder anderen "Empörern"

Aufruf zur Bauerndemo in Berlin, AfD-Anhänger und andere Rechtsextreme mobilisieren.

24. Oktober 2024
Friedensdemo Bonn, Oktober 1981

Grüne und Krieg — Partei-Austritt des Gründungsmitglieds Ulfried Geuter

Screenshot ARD-Mediathek zur Sendung von Caren Miosga

Talk bei Miosga: Die Entlarvung der Sahra Wagenknecht

Kriegszerstörungen in der Ukraine

Ukraine: Verantwortungsbewusstes Handeln statt gefährlicher moralischer Überheblichkeit

Mauer in der NS-Ordensburg Vogelsang mit NS-Adler im Mauerwerk

Lasst Höcke regieren!

Ein Coboy und ein Sensenmann verhandeln auf einer Brücke

Die Entwicklung hin zu einer Verhandlungsbereitschaft im Ukraine-Krieg. Eine Vergewisserung aus Anlass des 4. Jahrestages seines Beginns

23. Februar 2026
Friedrich Merz

Vor einem Jahr wurde der Bundestag gewählt – Merz ist erst seit Anfang Mai Kanzler

23. Februar 2026
Aus dem Auspuff qualmende Autos im Stau

Künstliches Furzen – ewig in Mode?

22. Februar 2026
Wochenmarkt, Zeichnung: Wolfgang Schieffer (Waldmaler.de)   

WOCHENMARKT: Von „zusammengekniffenen Po-Backen“  und der Lust am Abstrafen

21. Februar 2026

BLOG DER REPUBLIK

Blog der Republik

Kategorien

  • Allgemein
  • Buchbesprechungen
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Politik
  • Wirtschaft

Kategorien

  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Standpunkte

Schlagwörter

AfD CDU Demokratie EU Frieden Merz NoAfD Rechtsextremismus Ukraine wehrhafte Demokratie

© 2026 Blog der Republik.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Alle Beiträge
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft & Medien
  • Kultur
  • Contra AfD – Für Demokratie. Jetzt!

© 2025 Blog der Republik