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Home Politik

Lohn-Nebenkosten auf Rekordhöhe

Friedhelm Ost Von Friedhelm Ost
3. Juli 2023
Grafik, Symbolbild für Kostenanstieg

Viele Jahre hindurch sollten die Lohnnebenkosten auf keinen Fall über 40 Prozent steigen. Die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung müssen in der Regel je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezahlt werden. Wenn diese Soziallasten nun wieder über die 40 Prozent-Marke klettern, macht das den Faktor Arbeit teurer und zugleich bleibt vom Bruttolohn und -gehalt netto weniger. Insgesamt werden jährlich rund 700 Mrd. Euro in die Sozialkassen eingezahlt.

Teure Gesundheit

Die Kosten im Gesundheitswesen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Bislang beträgt der durchschnittliche Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse 14,6 Prozent. Der von den Kassen festzulegende Zusatzbeitrag macht im Schnitt weitere 1,6 Prozent aus, sodass sich unter dem Strich eine Abgabe von über 16 Prozent ergibt. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat es bislang noch offengelassen, ob der Regel- oder Zusatzbeitrag angehoben wird. Doch wird er in der Regel 16,6 Prozent ausmachen, die von den Arbeitgebern und Arbeitnehmern vom nächsten Jahr an zu zahlen sein werden.

Explodierende Pflegekosten

Die bereits per Juli 2023 beschlossene Steigerung des Beitrags zur Pflegeversicherung mindert das Brutto-Einkommen und erhöht die Lohn- und Gehaltskosten. Der Normalbeitrag für Versicherte mit einem Kind steigt von 3,05 auf 3,4 Prozent. Wer keine Kinder hat, muss einen Sonderzuschlag in Höhe von 0,6 (bisher 0,35) Prozent tragen; insgesamt werden für ihn in Zukunft 4 Prozent fällig. Für Arbeitnehmer mit mehreren Kindern gelten jedoch neue Rabatte.

Nur geringe Anhebung der AL-Versicherung

Seit Anfang 2023 war der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 2,4 auf 2,6 Prozent angehoben worden. Die außerordentlich hohen Ausgaben in der Zeit der Corona-Pandemie hatten die Reserven nahezu vollständig aufgezehrt. Der hohe Stand mit so vielen Sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern wird die finanzielle Entwicklung wieder verbessern. Da wird es auch ausreichend Mittel geben, um in Zukunft die Umschulung und Weiterbildung zu fördern. Dies ist ohne Zweifel ein Ausweg aus der Facharbeiter-Not in nahezu allen Bereichen.

Stabile Rentenfinanzen bis 2026

Der Beitrag zur Rentenversicherung der seit 2018 bei 18,6 Prozent liegt, wird zunächst stabil bleiben. Diese Prognose gilt bis zum Jahr 2026, obwohl inzwischen Jahr für Jahr mehr sogenannte Babyboomer in Rente gehen. Mittelfristig wird die Politik nicht umhinkommen, die gesetzliche Rente weiter zu ergänzen. Viele beziehen heute eine Betriebsrente, die in der Regel die gesetzliche Rente etwas aufbessert. Doch von dem Betriebsrentenstärkungsgesetz haben bislang nur ganz wenige Sozialpartner Gebrauch gemacht. Ob die vor allem von FDP-Finanzminister Christian Lindner angestrebte „Aktien-Rente“ in dieser Legislaturperiode noch realisiert wird, ist offen. Ob sie mittel- und vor allem langfristig zu einer deutlichen Verbesserung für die stark steigende Zahl der Rentner beitragen kann, bleibt zudem abzuwarten. Dagegen flammen die Diskussionen über eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit immer wieder auf; ohnehin wird sie bis2031 auf 67 Jahre erhöht.

Die Fahrt in die Stagnation

Die höheren Versicherungsbeiträge belasten zum einen die vielen Arbeitnehmer mit niedrigen Lohn- und Einkommen. Hinzu kommen die Lohn- und Einkommensteuer, die der Arbeitgeber Monat für Monat an den Staat abführen muss. Mehr Netto vom Brutto wird es in den meisten Fällen nicht. Die nach wie vor hohe Inflation zehrt durchweg die Einkommen auf; die reale Kaufkraft sinkt, der Wohlstand schwindet lautlos.

Die Arbeitskosten der Unternehmen steigen weiter in die Höhe. Sie können nicht überall in ihren Preisen weitergegeben werden. Hohe Kosten für Energie, für Materialien, für Löhne und Gehälter sowie für Finanzierung mit Krediten verringern die Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Firmen. Die Zahl der Insolvenzen steigt inzwischen wieder an. Die gesamte Volkswirtschaft stagniert derweil: Im laufenden Jahr muss gar mit einer Rezession gerechnet werden.

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