Vorbemerkung
Wir leben ohne jeden Zweifel in einer Welt des anthropogenen Klimawandels, der zur Klimakrise geführt hat. Rekordhitze, Dürren, große Waldbrände, besonders in Frankreich, Spanien und Italien[1], Extremwetterereignisse mit Todesopfern und steigende hitzebedingte Todesfälle sind die aktuellen Folgen.
Dass die Klimakrise real existiert, kann seit vielen Jahren niemand mehr ernsthaft bestreiten. Vor den möglichen Folgen des Klimawandels habe ich schon im Jahr 1993 in meinem Buch »Zukunftsgestaltung und Chaostheorie« vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Fakten aufgeklärt.[2] Aber Deutschland und die Europäische Union treten beim Klimaschutz mehr und mehr auf die Bremse und auch die Klimaanpassung hinkt deutlich hinter den Erfordernissen nach. Dadurch drohen die Klimaziele verfehlt zu werden. Ich plädiere für eine deutsche und europäische Klimapolitik, die stärker auf die Herausforderungen der Klimakrise reagiert, und für mehr Anstrengungen zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Das kann nur durch politische Parteien aus dem demokratischen Spektrum realisiert werden, denn populistische bis hin zu rechtsextremen Parteien werden, wie in den USA unter Donald Trump und in vielen autokratisch und diktatorisch regierten Ländern, den Klimaschutz und die Klimaanpassung stark einschränken oder sogar abschaffen.
Deutschland und die Europäische Union vernachlässigen Klimaschutz und Klimaanpassung
In Deutschland gab es in den Wochen zwischen dem 06. April und dem 05. Juli 2026 laut Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität vom 16.07.2026 des Robert-Koch-Instituts 6830 hitzebedingte Sterbefälle.[3] Das ist seit dem Jahr 2018 die höchste Anzahl hitzebedingter Sterbefälle und der Sommer ist noch lange nicht vorbei. »Mehr als 10.000 Menschen sind während der extremen Hitzewellen Ende Juni in Europa zusätzlich gestorben. […] Der Großteil der Todesfälle – mehr als 9.000 – betraf Menschen ab 65 Jahren. Das zeigen Daten des europäischen Mortalitätsmonitorings EuroMOMO, hinter dem das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stehen.[4]
Die deutsche Bundesregierung unternimmt zu wenig für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. Während es in der Ampel-Koalition unter Bundeskanzler Olaf Scholz noch einige ernstzunehmende Fortschritte im Klimaschutz gab, wird dieser unter der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz nicht nur vernachlässigt, sondern teilweise sogar zurückgebaut. Auch bei den Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel wird in Deutschland nach wie vor viel zu wenig getan.
Rückschritte trotz wachsender Klimarisiken
Diese Feststellung trifft zwar auf viele Staaten der Welt zu, doch es ist beschämend, dass Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung auf die Bremse tritt, während die Verteidigungsausgaben immer neue Rekordzuwächse verzeichnen und die Subventionen für fossile Energieträger nicht reduziert wurden.[5]
Deutsche Umwelthilfe: Klimaziele geraten außer Reichweite
Die Deutsche Umwelthilfe schrieb in diesem Kontext Mitte März 2026: »Deutschland wird seine Klimaziele deutlich verfehlen. Der neue Projektionsbericht der Bundesregierung warnt vor einer Zielverfehlung von 30 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2030 und sogar rund 100 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2040, wenn die Bundesregierung keine zusätzlichen Maßnahmen ergreift. Besonders gravierend ist die Zielverfehlung in den Sektoren Verkehr und Gebäude. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass die prognostizierte Zielverfehlung innerhalb der Europäischen Lastenteilungsverordnung (ESR) im Vergleich zum Vorjahr sogar um 29 Millionen Tonnen CO2 auf insgesamt 255 Millionen Tonnen CO2 ansteigt. Dadurch drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe.«[6]
Emissionen sinken zu langsam
»Laut aktuellem Emissionsbericht stagniert der Klimaschutz. 2025 lagen die Emissionen zwar 48 Prozent unter dem Niveau von 1990, der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr fiel jedoch minimal aus. Um das 2030-Ziel zu erreichen, müssten die Emissionen jährlich um rund 42 Millionen Tonnen CO2 sinken – tatsächlich aber ist es nur ein Bruchteil davon«, berichtete die Tagesschau.[7]
Expertenrat für Klimafragen: Bundesregierung muss nachbessern
Anfang Juni 2026 teilte der Deutsche Bundestag Folgendes mit: »Klimarat: Deutschland verfehlt Klimaziele bis 2030. Deutschland wird dem Expertenrat für Klimafragen zufolge seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen. […] Demnach drohen das 65-Prozent-Ziel für das Jahr 2030, das 88-Prozent-Ziel für das Jahr 2040, die Ziele für den Sektor LULUCF (Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft) für die Jahre 2030, 2040 und 2045 sowie das Ziel der Treibhausgas-Neutralität für das Jahr 2045 und das Ziel negativer Treibhausgas-Emissionen nach dem Jahr 2050 zunehmend verfehlt zu werden. […] Gemäß Paragraf 8 Absatz 1 Satz 2 des Klimaschutzgesetzes ist die Bundesregierung zu Nachbesserungen verpflichtet, wenn der Expertenrat für Klimafragen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine Überschreitung der Ziele feststellt. […]«[8]
Rekordhitze und Dürre verschärfen die Klimakrise
Der EU-Klimadienst Copernicus schrieb am 09. Juli 2026: »Der Juni 2026 war der heißeste Juni in Westeuropa und der zweitwärmste weltweit. […]«[9]
In den letzten Jahren hat sich weltweit die Erderwärmung erhöht. Sie hat sich im Jahr 2024 erstmals auf mehr als 1,5 Grad Celsius erhöht.[10] Mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 15,10 Grad Celsius war 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1850. Die weltweite mittlere Oberflächentemperatur lag 1,6 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau – zum ersten Mal wurde diese Schwelle in einem einzelnen Jahr überschritten, teilte der Copernicus Climate Change Service (C3S) mit.[11]
Warum sich die Klimakrise weiter verschärft
Weil der menschengemachte Klimawandel weltweit über Jahrzehnte hinweg vielerorts ignoriert wurde und nichts oder zu wenig gegen seine eindeutigen Ursachen – den Ausstoß von Treibhausgasen – unternommen wurde, erleben wir seit einigen Jahren die globale Klimakrise. Sie kann durch entschlossenes menschliches Handeln noch immer deutlich abgeschwächt werden. Doch insbesondere in Deutschland und vielen Ländern des globalen Nordens wird die Fossilwirtschaft trotz besseren Wissens weiterhin begünstigt und subventioniert. Das krasseste Beispiel sind die USA durch die Trump-Administration. Sie ignoriert den menschengemachten Klimawandel, ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten (einer der ersten Amtshandlungen von Donald Trump) und fördert mit aller Macht fossile Industrien, was zu mehr Treibhausgasemissionen führt. Das ist unverantwortlich.
Auch der European Green Deal wird seit einigen Jahren nicht mit Nachdruck verfolgt bzw. immer wieder abgeschwächt. Ein gegenwärtiges Beispiel ist die beabsichtigte Abschwächung durch eine Reform des von der EU-Kommission initiierten EU-Emissionshandels (ETS). Auf diese Weise wird eine finanzielle Entlastung für energieintensive Industrien wie Stahl, Chemie und Zement angestrebt.[12]
Klimaschutz vorantreiben
Um den Klimaschutz in Deutschland voranzutreiben, könnte die Bundesregierung die Einführung von Tempolimits beschließen. Zur Senkung des CO2-Ausstoßes sowie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sind einheitliche Tempolimits eine durchaus realistische Maßnahme. Für Deutschland ist meine Empfehlung: Tempo 100 km/h auf Autobahnen, Tempo 80 km/h auf Landstraßen, Tempo 30 km/h in Städten.
Es bedarf einer umfassenden politischen Förderung der Wärmedämmung öffentlicher und privater Bauwerke. Durch eine bessere Dämmung kann der Energieverbrauch gesenkt, die Heizkosten reduziert und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert werden, wodurch die Klimaschutzziele im Gebäudebestand besser erreicht werden können.[13]
Die Zementproduktion ist für etwa acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich – mehr als der gesamte Flugverkehr.[14] Deshalb sollten Deutschland und natürlich alle Mitgliedsländer der EU verstärkt auf CO2-armen Zement oder alternative Baustoffe setzen. Innovative Materialien wie Geopolymerzement[15] oder Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft können den CO2-Fußabdruck der Bauwirtschaft erheblich verringern.[16] Darüber hinaus muss der ÖPNV für die Menschen attraktiver gemacht werden. Für Deutschland sollte das Deutschlandticket günstiger werden und durch den ÖPNV sollten auch ländliche Räume gut erreichbar sein. Wichtig für den Klimaschutz ist der weitere Netzausbau, es müssen also neue Stromleitungen und Umspannwerke errichtet oder bestehende Anlagen angepasst werden, damit mehr Strom, insbesondere aus Wind- und Solaranlagen, transportiert werden kann. Auch hier sollte die Bundesregierung unbedingt nachbessern.
Darüber hinaus geht der Windkraftausbau im Süden Deutschlands nur sehr langsam voran, weil das EEG-Referenzmodell (EEG = Erneuerbare-Energien-Gesetz) nicht nur nach Ansicht von Ben Schlemmermeier auf falschen Berechnungsformeln basiert. (Schlemmermeier ist seit 35 Jahren Berater von Energieversorgungsunternehmen und hat mit Caeli Wind ein Dienstleistungsunternehmen und einen Marktplatz für die Analyse und Vermittlung von Windenergieprojekten aufgebaut. Er wird unterstützt von Cem Özdemir, der Baden-Württembergischen Umweltministerin Thekla Walker und sogar von Markus Söder, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung.[17] Die Bundesregierung muss erreichen, dass Windenergieprojekte im Süden durch das EEG so gefördert werden, dass sie sich für Investoren lohnen. Andernfalls könnte die Energiewende weiter ausgebremst werden. Der Ausbau der Windenergie ist ein wichtiger Teil des Klimaschutzes. Dazu zählt auch das Gebäudemodernisierungsgesetz, das jedoch die Klimaschutzvorgaben verringert.
Kritik am Gebäudemodernisierungsgesetz
Jochen Luhmann kritisiert in seinem im Blog der Republik am 13. Juli 2026 erschienenen Artikel »Das Projekt ›Freiheit im Heizungskeller‹: Fortsetzung« das am 10. Juli 2026 beschlossene Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) als unvollständige und teilweise EU- sowie verfassungsrechtlich fragwürdige Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie. Luhmann kritisiert, dass insbesondere Klimaschutzvorgaben verringert und die Verantwortung für die Dekarbonisierung von Heizungen von den Brennstofflieferanten statt auf die Gebäudeeigentümer übertragen werde. Darüber hinaus wirft Jochen Luhmann der Bundesregierung unvollständige Transparenz, irreführende Aussagen zum Gesetzgebungsverfahren und auch eine unzureichende Einbindung der Bundesländer vor. Insgesamt bewertet er das Gesetz und den politischen Umgang damit als rechtlich, klimapolitisch und demokratisch problematisch.[18]
Klimaanpassung
Folgende Fragen stellen sich für uns im Kontext Klimaanpassung: »Wurden in Ihrem Wohnort neue Bäume gepflanzt – auch hitzeresistente Arten? Wurden versiegelte Flächen systematisch reduziert? Gibt es in Ihrem Wohnort ausreichend öffentliche Trinkbrunnen, offene Wasserflächen oder mobile Nebelduschen? Wird Regenwasser gespeichert und genutzt? Wird auf helle, reflektierende Baumaterialien geachtet? Existieren in Ihrer Wohnumgebung Frischluftschneisen oder Belüftungskorridore und gibt es kühle Rückzugsorte? Existieren Schattenplätze an Bus- und Bahnhaltestellen? Werden die Straßen in Ihrer Umgebung durch Begrünung und Kühlung dem Klima angepasst und ist die Verkehrsplanung auf die Reduktion von Abwärme ausgerichtet? Eine Zusatzinformation zur letzten Frage: Versiegelte Flächen und Pkw-Abwärme verstärken städtische Hitzeinseln. Um dem entgegenzuwirken, braucht es weniger Straßenbau, mehr Grün- und Wasserflächen, bessere Infrastruktur für aktive und öffentliche Mobilität sowie Entsiegelung. […] Natürlich gibt es auch in Deutschland Dörfer und Städte, die sich besonders im Bereich der Klimaanpassung engagieren, aber auf Deutschland als Ganzes bezogen, besteht deutlicher Nachholbedarf.«[19] Eine letzte Frage zur Klimaanpassung: Wurden in Ihrer Region Maßnahmen zum Hochwasserschutz durchgeführt und Schutzpläne erstellt?
Die Rolle des Einzelnen
Unser westlicher Lebensstil trägt erheblich dazu bei, die Klimakrise voranzutreiben. Jede und jeder sollte sich fragen, wie er oder sie dazu beitragen kann, die eigenen CO₂-Emissionen zu reduzieren. Berechnen Sie doch einmal Ihre persönliche CO2-Bilanz. Das Umweltbundesamt bietet einen sehr guten CO2-Rechner an.[20]
Haltern am See, 26. Juli 2026
Dieser Text wurde lektoriert und nicht mithilfe von KI erstellt. KI kam nur zur zusätzlichen Rechtschreibprüfung und zur Konsistenzprüfung des Textes zum Einsatz.
[1] IQAir (2026). Waldbrandkarte im Rampenlicht: Waldbrände in Südeuropa. Abgerufen am 24.07.2026 von https://www.iqair.com/de/newsroom/wildfire-map-spotlight-southern-europe-wildfires.
[2] Mittelstaedt, Werner (1993). Zukunftsgestaltung und Chaostheorie. Frankfurt/Main u. a.: Peter Lang.
[3] Robert-Koch-Institut (2026). Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität Kalenderwoche 27/2026 (29.06. bis 05.07.2026). Abgerufen am 20.07.2026 von https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A-Z/H/Hitze/Bericht_Hitzemortalitaet.html.
[4] Euronews (2026). Hitzewellen in Europa: Mehr als 10.000 zusätzliche Todesfälle. Abgerufen am 20.07.2026 von https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/13/hitzewellen-in-europa-mehr-als-10000-zusatzliche-todesfalle.
[5] Siehe dazu: Universität Potsdam (2026). Subventionen können fossile Abhängigkeiten verstärken und die Energiewende ausbremsen. Abgerufen am 25.07.2026 von https://www.uni-potsdam.de/de/nachrichten/detail/2026-04-02-subventionen-koennen-fossile-abhaengigkeiten-verstaerken-und-die-energiewende-ausbremsen.
[6] Deutsche Umwelthilfe (2026). Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt: Deutsche Umwelthilfe fordert sofortige Nachsteuerung im Klimaschutzprogramm 2026. Abgerufen am 16.07.2026 von https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/klimaziele-2030-und-2040-werden-deutlich-verfehlt-deutsche-umwelthilfe-fordert-sofortige-nachsteuer/.
[7] Tagesschau (2026). Neues Klimaschutzprogramm“ Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Abgerufen am 16.07.2026 von https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundesregierung-klimaschutzprogramm-100.html.
[8] Deutscher Bundestag (2026). Klimarat: Deutschland verfehlt Klimaziele bis 2030. Abgerufen am 16.07.2026 von https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1182956.
[9] EU-Klimadienst Copernicus (2026). Rekordhitzewelle bringt den heißesten Juni für Westeuropa während des zweitwärmsten Juni weltweit. Abgerufen am 15.07.2026 von https://climate.copernicus.eu/copernicus-record-heatwave-brings-hottest-june-western-europe-during-second-warmest-june-globally#:~:text=June%202026%20was%20the%20second,-industrial%201850-1900%20average.
[10] Copernicus Climate Change Service (2025). Copernicus: 2024 is the first year to exceed 1.5°C above pre-industrial level. Abgerufen am 17.07.2026 von https://climate.copernicus.eu/copernicus-2024-first-year-exceed-15degc-above-pre-industrial-level.
[11] Ebd.
[12] Siehe auch: taz (2026). EU-Kommission will Emissionshandel schwächen. Abgerufen am 21.07.2026 von https://taz.de/Wichtiges-Klimaschutzinstrument/!6197047/.
[13] Siehe dazu: Umweltbewusst Bauen (2021). Wärmedämmung – das unterschätzte CO2 Einsparpotenzial. Abgerufen am 23.07.2026 https://umweltbewusst-bauen.de/waermedaemmung-das-unterschaetzte-co2-einsparpotenzial/.
[14] Tagesschau (2023). Wie die Zementindustrie ihr Klima-Problem lösen will. Abgerufen am 23.07.2026 von https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/zement-industrie-energieverbrauch-klimaschutz-00.html.
[15] Siehe dazu: Industrie.de (2024). Weniger CO₂ dank Zementinnovation. Abgerufen am 23.07.2026 von
https://industrie.de/forschung/weniger-co₂-dank-zementinnovation/.
[16] Mittelstaedt, Werner (2026). Wie das Unmögliche möglich wird – Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ. Berlin: Frank & Timme, S. 116–117.
[17] FAZ (2026). »Der Windkraftausbau im Süden geht nicht voran. Niedrige Strompreise machen die Planung vieler Investoren in Baden-Württemberg und Bayern zunichte / Von Rüdiger Soldt, Stuttgart« In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juli 2026, S. 4.
[18] Luhmann Jochen (2026). Das Projekt ›Freiheit im Heizungskeller‹: Fortsetzung. Abgerufen am 15.07.2026 von https://www.blog-der-republik.de/das-projekt-freiheit-im-heizungskeller-fortsetzung/.
[19] Mittelstaedt, Werner (2026). Wie das Unmögliche möglich wird – Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ. Berlin: Frank & Timme, S. 98–99.
[19] Umweltbundesamt (2025). Mein CO2-Schnellcheck. Abgerufen am 28.02.2025 von https://uba.co2-rechner.de/de_DE/.
[20] Umweltbundesamt (2025). Mein CO2-Schnellcheck. Abgerufen am 28.02.2025 von https://uba.co2-rechner.de/de_DE/.
Über den Autor:

Werner Mittelstaedt, 1954 in Gelsenkirchen geboren, prägt die kritische Zukunftsforschung seit den späten 1970er-Jahren mit zahlreichen Veröffentlichungen und Beiträgen, unter anderem zu qualitativem Wachstum, globalen Megatrends, Nachhaltigkeit, dem Anthropozän sowie zu Klimawandel, Fortschritt und zukunftsfähigen Wertorientierungen. Er ist Initiator und Herausgeber der seit 1981 erscheinenden Zeitschrift BLICKPUNKT ZUKUNFT (www.blickpunkt-zukunft.com). Seine Website: www.werner-mittelstaedt.com
Buchhinweis:
Werner Mittelstaedt
Wie das Unmögliche möglich wird – Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ
200 Seiten, kartoniert
Buch: ISBN 978-3-7329-1185-1, EUR 29,80
E-Book: ISBN 978-3-7329-8730-6, EUR 40,00
Zum Inhalt
Hochaktuell und mit überraschenden Analysen bringt Werner Mittelstaedt die Lage der Menschheit auf den Punkt. Und er geht noch einen Schritt weiter: Er zeigt, wie ein neues Fortschrittsnarrativ den Weg zu einer Gesellschaft weisen kann, die Wohlstand schafft, Nachhaltigkeit ernst nimmt und das Klima schützt. Seine Thesen dienen als Orientierung und eröffnen Perspektiven. Sie umfassen Konzepte und
Vorschläge für eine ökonomische Wachstumswende, den Umgang mit KI, die Stärkung liberaler Demokratien, eine humane Migrationspolitik, wirksamen Klima- und Biodiversitätsschutz, militärische Sicherheit ohne Rüstungseskalation, Bildung für die Herausforderungen der Zukunft und ansprechende Belohnungssysteme. So entsteht Raum für ein neues Denken in Richtung zukunftsfähiger Entwicklungen. Ohne Beschönigungen vermittelt Mittelstaedt Zuversicht: Der Autor zeigt, dass wir fast alles, was heute unmöglich erscheint, möglich machen können und dass jede und jeder sich daran beteiligen kann.
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