Zukunft

Zukunft in schwierigen Zeiten – Hochkarätige Redner in Hagen

Große Namen, große Themen und ein langer Atem kennzeichnen die Hagener Zukunftsveranstaltungen. Mit der Jubiläumsausgabe nach 20 Jahren steigern die Initiatoren ihren Einsatz für eine bessere Welt noch einmal. Unter dem Titel „Zukunftsverantwortung in schwierigen Zeiten“ kommen drei Zukunftsdenker von Weltrang am Mittwoch, 13. Februar, um 15 Uhr in der Stadthalle von Hagen zusammen.

Der Ehrenpräsident des Club of Rome, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, gibt seinem Vortrag den Titel „Unterwegs in eine enkeltaugliche neue Aufklärung“. Der Mathematiker Prof. Dr. Franz Josef Radermacher spricht über die „Welt mit Zukunft“, der Vorsitzende der Vereinigung deutscher Wissenschaftler, Prof. Dr. Hartmut Graßl, über „Klima- und Sicherheitspolitik“. Moderiert wird der Nachmittag, zu dem auch eine Podiumsdiskussion mit „jungen Erdball-Fans“ gehört, vom Leiter der Hagener Zukunftsveranstaltungen, Klaudius Gansczyk.

Er hat die Reihe 1998 ins Leben gerufen und am Hagener Theodor-Heuss-Gymnasium zu einer vielbeachteten Institution entwickelt. Thomas Pogge, Ulrich Bartosch, Johan Galtung, Horst Eberhard Richter, Ram Adhar Mall und Hassan Hanafi waren seither an der Schule zu Gast. Auch Graßl, Radermacher und von Weizsäcker haben die Zukunftsveranstaltungen in den zurückliegenden Jahren schon bereichert. Ein besonderes Augenmerk lag dabei stets auf dem direkten Dialog mit den Schülerinnen und Schülern.

Zum Jubiläumstermin ist die Zukunftsveranstaltung aus der Schulaula herausgewachsen und in die Hagener Stadthalle umgezogen. Eingeladen sind nun auch „alle zukunftsverantwortungsbewussten Erdenkinder“ aus Wirtschaft, Politik, Bildung und dem Zivilbereich, die sich langfristig Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder und auch (ungeborenen) Enkel machen“, wie es in der Einladung heißt. Die Veranstalter bitten um Anmeldung per Mail bis zum 10. Februar an klaudius@gansczyk.de sowie um einen freiwilligen Beitrag zur Finanzierung der Saalmiete.

In der Einladung zitieren die Veranstalter Albert Einstein mit dem gut 80 Jahre alten Appell: „Liebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind, bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen.“ Und sie wiederholen die Worte des Astronauten Aleksander Gerst vom 25. November 2018 aus der internationalen Raumstation ISS als Botschaft an seine ungeborenen Enkel: „Ich schaue auf euren wunderschönen Planeten. Im Moment sieht es so aus, als ob wir, meine Generation, euch den Planeten nicht gerade im besten Zustand hinterlassen werden. Ich hoffe für euch, dass wir die Kurve noch kriegen.“

 

Bildquelle: Pixabay, kalhh, Pixabay License

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Petra Kappe
Über  

Die promovierte Medienwissenschaftlerin arbeitete mehr als 20 Jahre in der Politikredaktion der Westfälischen Rundschau. Recherchereisen führten sie u. a. nach Ghana, Benin, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, China, Ukraine, Belarus, Israel und in das Westjordanland. Sie berichtete über Gipfeltreffen des Europäischen Rates, Parteitage, EKD-Synoden, Kirchentage und Kongresse. Parallel nahm sie Lehraufträge am Institut für Journalistik der TU Dortmund sowie am Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus in Dortmund wahr. Derzeit arbeitet sie als freie Journalistin.


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