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Home Politik

Die Jenischen – Die Landesregierung NRW weiß nichts darüber

Klaus Vater Von Klaus Vater
22. Dezember 2019
Jenische Dörfer und Lebensräume in ;Mittel-Europa

Jenische Dörfer und Lebensräume in Mittel-Europa

Bundesratspräsident Dietmar Woidke hat auf der letzten Sitzung des Bundesrates in diesem Jahr am 20. Dezember gesagt: „Wir gedenken heute der Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an Sinti und Roma sowie der Gruppe der Jenischen und Fahrender.“ Dieses Gedenken ist im Bundesrat Tradition geworden. Woidke wörtlich: „Der Völkermord an Sinti und Roma, auch das Leid der Jenischen, haben einen festen Platz in unserer Erinnerungskultur. Und die Mitglieder der Minderheit können ihre eigene Kultur und ihre Tradition freier leben als noch vor einigen Jahren. Aus meinen Gesprächen weiß ich, dass Sinti, Roma und Jenischen die Erinnerung an das Leid wichtig ist.“

Kurze Zeit später hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet das Wort im Bundesrat ergriffen. Er sprach über die Lage der Städte Nordrhein-Westfalen, die Pendlerpauschale und anderes mehr. Über die Jenischen sprach er nicht. Hätte er auch nicht können, denn die von ihm geführte Regierung weiß über diese Volksgruppe so gut wie nichts. Herausgefunden hat das der aufmerksame Aachener Landtagsabgeordnete Karl Schultheis (SPD). Er hat der Landesregierung mehrere Fragen zu den Jenischen gestellt. Hier das Ergebnis:

Auf die Frage, wie viele Jenische in Nordrhein-Westfalen lebten, antwortete die Regierung am 10. Dezember 2019:

„Hierzu liegen der Landesregierung keine Erkenntnisse vor.“

Auf die Frage, ob irgendwo in Nordrhein-Westfalen jenische Kultur dokumentiert sei, antwortete die Landesregierung:

„Hierzu liegen der Landesregierung keine Erkenntnisse vor.“

Auf die Frage, ob in NRW die Sprache der Jenischen noch gesprochen werde, hieß es – na was glauben sie wohl, wie die Regierung geantwortet hat? – richtig geraten:   

„Hierzu liegen der Landesregierung keine Erkenntnisse vor.“

Und auf die Frage, ob die Landesregierung gewillt sei, Wissenslücken zu schließen, hieß es, da sei man auch auf die Initiative der Jenischen angewiesen. Aber da lägen keine „Nachfragen“ vor. Insgesamt gebe es eben nur eine „begrenzte“ Forschung zur Kultur und Verfolgungsgeschichte der Jenischen. Das sei wohl bundesweit so.

Da sind zugewanderte Wölfe in NRW besser dran. Besser als die Jenischen, die es seit Jahrhunderten im Westen gibt. Wie schreibt das Landesumweltamt (LANUV NRW)? – „Um möglichst zeitnah und umfassend über die Entwicklung zu informieren, finden Sie auf diesen Seiten die aktuellen Meldungen des Landesumweltamtes und die elementaren Grundlagen zum Thema (Wölfe).“ Das Umweltamt  informiere und dokumentiere. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Bildquelle: Wikipedia

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Tags: DeutschlandDie JenischenIdentitätJenischekulturelle IdentitätLandesregierung NRWMenschenrechteMinderheitVerfolgung
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