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Scholz als SPD-Kanzlerkandidat – die doppelte oder dreifache Lachnummer

Christoph Lütgert Von Christoph Lütgert
10. August 2020
Pressekonferenz SPD

Nicht Olaf Scholz ist die Lachnummer, wohl aber, dass er SPD-Kanzlerkandidat werden soll. Bei den Sozialdemokraten passt eben nichts mehr zusammen.

Erst wird bei der Wahl der Parteivorsitzenden – so lange ist es noch nicht her – Scholz auf Betreiben des vermeintlichen Hoffnungsträgers Kevin Kühnert spektakulär ausgebremst. Nicht er und seine politische Partnerin Klara Geywitz dürfen oder sollen die SPD führen. Nein, als ausdrückliches Votum gegen den Finanzminister wird das denkbar unattraktive Tandem Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken per Parteiplebiszit an die Spitze gehievt. Und weiter geht‘s bergab. Jetzt ist die SPD bei 14 Prozent. In dieser Malaise einen Kanzlerkandidaten zu benennen, ist schon ein Witz an sich. Der wird aber dadurch noch getoppt, dass die Scholz-Verhinderer Walter-Borjans und Saskia Esken nunmehr den von ihnen verhinderten Scholz als Kanzlerkandidaten vorgeschlagen haben.

Die Linke dümpelt in der Wählergunst bundesweit derzeit zwischen sieben und acht Prozent herum. Zusammen mit den 14 Prozent der SPD kommt die „vereinigte Linke“ in Deutschland derzeit auf 21 bis 22 Prozent. Und da phantasieren und fabulieren die Führungen beider Parteien, sie wollten nach der nächsten Bundestagswahl ein Regierungsbündnis bilden.

So abstrus wie die Kanzlerkandidatur der Kleinpartei SPD für sich genommen ist, so abstrus geriet die Proklamation des Kandidaten am Montag in Berlin. Da standen Walter Borjans und Saskia Esken hinter einem roten Tisch vor einer weißen Wand; zwischen sich Olaf Scholz, der erst einmal geschlagene 15 Minuten zu schweigen hatte. Walter-Borjans und Esken lasen mit verteilten Rollen ihre Text-Stanzen ab, erst der eine, dann die andere. Es ging um armutsfesten Mindestlohn, einen handlungsfähigen kümmernden Sozialstaat, steuerfreie Pandemiezuschläge, eine Kindergrundsicherung, das Paketbotengesetz, die Förderung der Elektromobilität und viel, viel, viel mehr. So wie sie es vortrugen, wirkte auch das Wichtigste wie langweiliges Klein-Klein. Loriot hätte es nicht lächerlicher hinbekommen. Inzwischen kann die SPD also nicht einmal mehr einen Kanzlerkandidaten mit Wumm und Aplomb auf den Schild heben. Sie verstolpert auch dieses Ereignis.

Nach langem Warten durfte auch Kanzlerkandidat Scholz was sagen, sich über die „unerwartete Geschlossenheit der SPD“ freuen und das „ehrgeizige Ziel“ formulieren, „die nächste Bundesregierung zu führen.“

Der auf lange Sicht letzte SPD-Kanzler Gerhard Schröder hatte dereinst herablassend das Koalitionsverhältnis zwischen Sozialdemokraten und Grünen mit der Beziehung zwischen „Koch und Kellner“ verglichen. Klar, wer da der Kellner war.

Jetzt degradieren die Grünen – in allen Umfragen weit vor der SPD – die Sozialdemokraten gleichsam zu Küchenhilfen, die vielleicht noch zum Geschirrspülen taugen. Denn die Phantastereien der Genossen von einer linken Mehrheit, die ohne die Grünen erst recht nicht zustande käme, tun sie herablassend mit dem Kurzhinweis ab, für solche Spielchen sei jetzt wirklich noch nicht die Zeit.

Jahrelang hatte es eine Mehrheit links von der Union gegeben, wenn die SPD nur gewollt hätte. Jetzt, wo sie will, ist es zu spät – kurz-, mittel- und wohl auch langfristig.

Bildquelle: Pressebild SPD, Thomas Trutschel / Photothek

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Tags: KanzlerkandidaturKoalitionsspieleKrise der SozialdemokratieOlaf ScholzSPDSPD-Führungsdiskussion
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