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Medienkommentar: Jens Spahn, oh weh, oh je.

Marianne Bäumler Von Marianne Bäumler
25. Mai 2017
Jens Spahn

Heute um Neun, die erbauliche Nachricht im Deutschlandfunk zum Kirchentag:
„CDU-Präsidiumsmitglied Spahn forderte die Kirchen auf, sich -Zitat- „mehr auf ihre Kernthemen“ zu konzentrieren. Als Beispiele nannte er dem „Mannheimer Morgen“ die Seelsorge, die Glaubensvermittlung und das Karitative. Stattdessen mischten sich die Kirchen zu sehr in die Tagespolitik ein und machten sich so nur zu einem von vielen Interessenvertretern. Auch fehle ihnen oft der Realitätsbezug, meinte Spahn.“
Ja, ich bin der Nachrichten-Redaktion des DLF wirklich dankbar, dass sie solche bezeichnenden Verlautbarungen dieses beflissenen MdB Jens Spahn dokumentiert.

Jens Spahn, oh weh, oh je.
Schmal-lippig, aber großmäulig, rigide und dabei gerne auftrumpfend, maßt dieser streberhafte CDU-Politiker es sich an, kritische Christenmenschen in enge Schubladen kirchlicher Hierarchien zurückzuweisen. Das ist wirklich lachhaft!
Was hat Spahn denn für ein Menschenbild? Wie autoritär führt er sich auf? Wo lebt der gute Mann eigentlich? Ist sein Realitätsverlust seinem Karriere-Ehrgeiz zuzuschreiben?

Immerhin: Der Herr – Jahrgang 1980 – ist seit 2015 aufgestiegen ins CDU-Präsidium Er, der gelernte Bankkaufmann, durfte durch Schäubles Gnaden zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium höhere Sphären von Macht und Einfluss betreten. Da muss man sich nützlich machen, sich irgendwie konturieren. Wahrscheinlich ist „Weichei“ die schlimmste Beschimpfung, die er sich vorstellen kann, oder auch „Warmduscher“. Schon öfters machte Spahn unsympathisch von sich reden. Etwa, wenn er Flüchtlinge ohne Zögern nach Afghanistan abschieben will. Ja, er wirkt so vorauseilend, als wolle er als Primus hartnäckigst das Aushängeschild des rechten CDU-Flügels besetzen, um endlich zu wissen, was er von sich selbst halten dürfte. Er – dessen oft ängstlicher Blick er allerdings mit phrasenhaft gedrechselten Sätzen von deutschen Leitwerten und Ähnlichem aus den verstaubten Kisten der „Schwarzen Pädagogik“ kaum kaschieren kann – eine selbst auf dem Bildschirm spürbare Unsicherheit. Vor allem, wenn Herr Spahn sich dann noch so dermaßen schwülstig verrenkt, wie ein Streber, der dem Lehrer de Maizière die schwergewichtige Aktentasche brav hinterherträgt.

Was bloß befürchtet Jens Spahn von kritikfähigen lebendigen Menschen, was von einer bunten Freiheit namens Demokratie?
Dass aufgeweckte BürgerInnen sich unbedingt einmischen wollen, in die Macht-Politik der Kommunen, der Regionen, des Landes, der Welt, immerhin werden alle Volks-VertreterInnen ja mit unserem hart erarbeiteten Steuergeld finanziert – es ist ein sehr gutes Zeichen von Zivilgesellschaftlichem Engagement und wir können froh sein, dass es Pastorinnen und Pfarrer gibt, die ihre Aufgabe ernst – und wahrnehmen, und uns BürgerInnen mit Rat und Tat und wachem Zuspruch zur Seite stehen!

Ich finde, Jens Spahn sollte sich mal die schönen Erkenntnisse von Franziskus in Ruhe zu Gemüte führen, zum Beispiel „Laudato si“, denn da ist allerhand lebenswerte Sinnlichkeit drin, die der Papst uns allen im Sinne der Schöpfung nahelegt. Herr Spahn, das kleine Buch gibt es auch auf Deutsch.

Bildquelle: José Cruz/Agência Brasil, CC BY 3.0 BR

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Tags: CDUJens SpahnKircheKirchentagMedienPolitik und Kirche
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