Corona USA

Das Gesundheitswesen ist bis heute der schwächste Punkt der USA

Ob im Fernsehen, im Radio oder in den Zeitungen, der Ratschläge im Umgang mit dem Corona-Virus gibt es in Hülle und Fülle. Für den Nachrichtenkonsumenten gibt es jedenfalls unendlich viele. Reicht es denn nicht, wenn wir uns in Deutschland mit dem Wissen des Robert-Koch-Instituts und dem Sachverstand der Fachleute an der Charitee in Berlin zufrieden geben? Den Ruf, die weltweit zuverlässigste Informationsquelle zu sein, beansprucht derweil die Johns-Hopkins-Universität im amerikanischen Baltimore für sich. Ihr Namensgeber und Gründer war der Erbauer des amerikanischen Eisenbahn-Netzes zwischen Ost- und Westküste, zwischen New York und Kalifornien. Ein Quäker, der eines Tages feststellen musste, dass irische Einwanderer unter einer Typhus-Epidemie litten. Die Entscheidung fiel Johns-Hopkins leicht. Der superreiche Eisenbahn-Bauer hinterliess die größte Schenkung, die es im amerikanischen Gesundheitswesen jemals gab.

Und heute? Das Gesundheitswesen ist bis heute der schwächste Punkt der USA. Kein Barack Obama konnte daran etwas ändern. Von Baltimore und Maryland und von dort nach Washington DC. und ins Weiße Haus ist es nur ein Katzensprung. Präsident Trump hat es bis heute vorgezogen, allein Chinesen und Europäer für die Corona Epidemie verantwortlich zu machen. Was nützt dann schon der beste Sachverstand.

Bildquelle: Pixabay, Bild von Vektor Kunst iXimus, Pixabay License

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