Flüchtlingsboot auf dem Mittelmeer

#withRefugees – Gesicht zeigen für Menschen auf der Flucht! Ein Appell der UNO-Flüchtlingshilfe zum Weltflüchtlingstag

Für mehr als 80 Millionen Menschen weltweit ist Flucht bittere Realität. Eine unvorstellbar große Zahl und vor allem viele Schicksale und Geschichten, die es oft nicht mehr in das öffentliche Bewusstsein schaffen. Unter dem Motto #withRefugees ruft die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni ganz Deutschland dazu auf, sich für Solidarität mit Geflüchteten auszusprechen. Dabei geht es darum zu zeigen, dass die große Mehrheit in Deutschland für Mitmenschlichkeit und gegen Fremdenhass und Rassismus steht.

Auf einer eigenen Website kann jede/r mit Namen und Gesicht ein Zeichen setzen (www.uno-fluechtlingshilfe.de/withrefugees) und für Flüchtlinge eintreten.  An der Seite der UNO-Flüchtlingshilfe stehen Partner wie Spotify und zahlreiche Künstler*innen, Schauspieler*innen und Sänger*innen – darunter z.B. Aurel Mertz, Clueso, Felix Lobrecht, Hazel Brugger & Thomas Spitzer, LEA, Linda Zervakis, Luisa Neubauer, Lune, Palina Rojinski, Provinz, Sally Lisa Starken & Ralph Ruthe, VIZE sowie Valerie Niehaus, Wolfgang Niedecken, Adnan Maral und Rolf Lassgard.

Mit diesem wichtigen Zeichen anlässlich des Weltflüchtlingstags wird deutlich, dass der Einsatz für Geflüchtete bei uns allen anfängt. Gleichzeitig stehen die Stärke und Widerstandsfähigkeit von Geflüchteten im Vordergrund. Sie nehmen lange und gefährliche Wege auf sich, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Der Neustart in der Aufnahmegesellschaft kostet sie viel Zeit und Kraft. Dabei sind sie auf ein Netzwerk von Menschen angewiesen, die sie in dieser schwierigen Phase unterstützen.

Wer in die einzelnen Schicksale und Geschichten hinter den Zahlen eintauchen will, hat mit dem Podcast „Beweggründe“ der UNO-Flüchtlingshilfe die Gelegenheit dazu: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/podcast

Die Corona-Pandemie hat viele wichtige Herausforderungen aus der medialen Berichterstattung verdrängt. Die Solidaritätsbekundung setzt zum Weltflüchtlingstag ein wichtiges Zeichen, das den Blick auf die weltweite Flüchtlingssituation lenkt. Von den über 80 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, bleiben die meisten nämlich in ihren Heimatländern oder werden von Ländern in Afrika oder Asien aufgenommen, die selbst mit Armut, Konflikten und anderen politischen und sozialen Problemen zu kämpfen haben. Ein Blick über den europäischen Tellerrand zeigt also, dass die wirklichen Krisen woanders stattfinden.

Folgender Link führt zur Kampagnenseite: www.withrefugees.de

Instagram/Facebook: @unofluechtlingshilfe; Twitter: @unoflucht

Bildquelle: Pxhere, CC0 Public Domain

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